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Waldbrand in der Königsbrücker Heide gelöscht

Staatsminister Thomas Schmidt informierte sich am 7. September vor Ort über den Waldbrand in der Königsbrücker Heide. Der Waldbrand brach am Vortag zur Mittagszeit in dem Naturschutzgebiet an mehreren Stellen aus und entwickelte sich zu einem großflächigen Bodenfeuer. Der Brand ist seit dem Morgen gelöscht. Derzeit wird das Areal mit einem Hubschrauber durch die Polizei und den zuständigen Leiter des Forstreviers überflogen, um die Fläche des Waldbrandes genauer zu beurteilen und abschätzen zu können.

Vom Waldbrand ist ausschließlich Staatswald betroffen. Weiterhin halten Feuerwehrleute und Mitarbeiter der Naturschutzgebietsverwaltung „Königsbrücker Heide/Gohrischeide Zeithain“ des Staatsbetriebes Sachsenforst Brandwache und bekämpfen Glutnester. Das Brandgebiet liegt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, sodass von einer Munitionsbelastung auszugehen ist. Der Kampfmittelräumdienst ist deshalb ebenfalls weiterhin beratend vor Ort.

„Dieser Einsatz verlangt den Helfern viel ab – insbesondere wegen der Gefahr, die von der Altmunition auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ausgeht. Ich danke allen Kräften der Feuerwehren, der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes und des Kampfmittelräumdienstes, den Mitarbeitern des Staatsbetriebes Sachsenforst für ihren Einsatz sowie der Bundespolizei für die Unterstützung der Löscharbeiten mit einem Hubschrauber“, sagte Staatsminister Schmidt.

„Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen der vergangenen Monate haben den Wald in besonderer Weise belastet. In Sachsen wurden in diesem Jahr bereits vor dem gestrigen Brand 117 Waldbrände mit einer Fläche von insgesamt 13,6 ha zerstörtem Wald gemeldet“, sagte Staatsminister Schmidt. „Den zahlreichen Einsatzkräften ist zu verdanken, dass keine Menschenleben zu beklagen sind und wir nicht noch größere Schäden verzeichnen müssen. An dieser Stelle möchte ich allen Helfern danken, die in diesem Extremsommer gegen das Feuer gekämpft haben – oft auch unter Einsatz ihres Lebens. Unterstützend bewährt hat sich zudem das gemeinsam von den unteren Forstbehörden und den Katastrophenschutzbehörden betriebene automatische Waldbrandfrüherkennungssystem sowie eine enge lokale Vernetzung von Sachsenforst und den Feuerwehren vor Ort.“

SMUL

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