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Sachsen-Anhalts Wälder sind eine lebende Erfolgsbilanz aller Bündnispartner

Sachsen-Anhalts Wälder sind eine lebende Erfolgsbilanz aller Bündnispartner

Allen Unkenrufen zum Trotz sind Sachsen-Anhalts Wälder dank seiner Bewirtschafter und Eigentümer in einem sehr guten Zustand. Dies ist das Ergebnis waldbaulichen Handelns vieler Waldeigentümer, Förster und Waldarbeiter, die auf Balance und Nachhaltigkeit setzen und sich ihrer Verantwortung gestellt haben. Damit haben sie das Vertrauen des Landtags und des Großteils der Bevölkerung von Sachsen-Anhalt voll und ganz bestätigt.
Nicht nur, dass der Waldanteil von 24 auf 26 % der Landesfläche zunahm und Sachsen-Anhalt nun 503.000 ha Wald hat, auch die Holzvorräte sind um 14 % – und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 6,6 % – von 242 m³/ha auf 272 m³/ha angestiegen. Dabei ist der höchste Vorrat im Landes-, Körperschafts- und gerade auch im Privatwald, was belegt, Holz wird dort nicht um jeden Preis eingeschlagen. Diese Vorräte werden noch steigen, da ein hoher Anteil junger Bestände gegeben ist. Die Nutzung ist deutlich unter dem Zuwachs geblieben, mit durchschnittlich jährlich 6 m³/ha.
Der Laubholzanteil ist von 40 auf 42 % angestiegen. Insbesondere Eichen und Buchen sind Teil dieser Steigerung. Damit liegt Sachsen-Anhalt trotz seiner schwierigen, sandig-armen Standorte beim Laubholzanteil im Bundesdurchschnitt. Allerdings sind bei den nachwachsenden Jungbeständen 90 % reines Laubholz. Da damit weder die Mehrzahl der Dachstühle gebaut noch die üblichen Gebrauchsmöbel der bekannten Einrichtungshäuser gefertigt werden, ist die Aufgabe der Zukunft, mehr Mischbestände aus Laub-und Nadelholz auf den Weg zu bringen. Ebenso ist der Wald älter geworden, im Durchschnitt aller Bestände um 6 Jahre. Auch nahm der für die Biodiversität mit relevante Totholzanteil bei allen Waldeigentumsarten deutlich zu. Er liegt im Privatwald bei fast 15 m³/ha und im Landeswald bei rd. 27 m³/ha. Der Zustand der Waldlebensräume ist bundesweit und in Sachsen-Anhalt gut, ja oft besser als die Vorgaben der EU.
Kurzum: Sachsen-Anhalts Wälder sind die lebende Erfolgsbilanz ausgesprochen verantwortungsbewussten und nachhaltigen Handelns aller Bündnispartner. Sie sind ein Beispiel für den gelebten Generationenvertrag und Beweis für die Tradition der Nachhaltigkeit. Unser Dank gilt den politisch Verantwortlichen, welche uns ihr Vertrauen schenkten und hoffentlich auch für die Zukunft gewähren. Für die Zukunft dringlich ist eine verstärkte Förderung des Kleinprivatwaldes, damit der nachwachsende und intelligente Rohstoff Holz für das verarbeitende Gewerbe und die Industrie in Sachsen-Anhalt gesichert wird. 18.000 Arbeitsplätze hängen davon ab.
54 % des Waldes in Sachsen-Anhalt ist in privaten Händen. 9 % besitzen Gemeinden, Städte und andere öffentliche Körperschaften. 27 % gehören dem Land und 10 % dem Bund. Nachhaltige Bewirtschaftung im Wald bedeutet die Betreuung von Waldflächen und ihre Nutzung auf eine Weise und in einem Maß, dass sie ihre biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit und Vitalität behalten. Dafür steht das Bündnis für den Wald Sachsen-Anhalt.
Bündnis für den Wald Sachsen-Anhalt: Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt, Bund Deutscher Forstleute Sachsen-Anhalt, Verein zur Förderung der Ausbildung von Forstwirten und Forstwirtschaftsmeistern, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft Sachsen-Anhalt, Arbeitsgemeinschaft forstwirtschaftlicher Lohnunternehmer Sachsen-Anhalt, Landesforstverein Sachsen-Anhalt, Bundesverband Freiberuflicher Forstsachverständiger Landesgruppe Sachsen-Anhalt.
Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt

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