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Der Vorsitzende der Waldbauern in NRW, Dr. Philipp Freiherr Heereman, erläutert: „In NRW bewirtschaften über 150.000 private Waldbesitzer etwa 2/3 der Waldfläche.

Waldbauernverband NRW: Waldpakt schnell mit Leben erfüllen!

„Heute ist ein guter Tag für die nordrhein-westfälischen Wälder!“, so der Waldbauernvorsitzende Dr. Philipp Freiherr Heereman (10.12.2019).

Der Ministerpräsident Armin Laschet und die Ministerinnen Ursula Heinen-Esser und Ina Scharrenbach unterschrieben heute gemeinsam mit den Verbänden der Forst- und Holzbranche sowie dem ehrenamtlichen Naturschutz den „Waldpakt“ für NRW. Heereman: „Dies ist ein historischer Moment und ein wichtiges Bekenntnis der nordrhein-westfälischen Landesregierung zum Wald und seiner besonderen Bedeutung für den Klimaschutz.“

Im Waldpakt heißt es: „Die Landesregierung erkennt mit allen Waldbesitzenden und ihren Partnern die Herausforderungen für den Wald, aber auch für die Gesellschaft an. Alle gemeinsam werden sich entschlossener für die Bekämpfung der Ursachen des Klimawandels einsetzen. In gemeinsamer Verantwortung engagieren sie sich für die Zukunft unserer Wälder und eine aktive Waldentwicklung zur Anpassung der Wälder an die Folgen des sich verändernden Klimas.“

Zur Erreichung dieses gemeinsamen Vorhabens einigten sich die Unterzeichner auf Lösungsansätze und Maßnahmen für die drei Handlungsfelder ‚Anpassungsstrategie Wald und Klimawandel‘, ‚Unterstützung für Wald und Waldbesitzende‘ und ‚Umweltpolitische Initiativen‘. „Dieser Waldpakt ist ein gute Leitlinie der wichtigsten Akteure der Forst- und Holzwirtschaft in NRW. Er stellt eine wichtige Grundlage für die Zukunft der Wälder in NRW dar, er muss jetzt aber schnell mit Leben gefüllt werden“, so Heereman.

Auf Initiative des Waldbauernverbandes NRW im Forstausschuss bei der Obersten Forstbehörde NRW wurde seit Sommer 2019 an dem gemeinsamen Waldpakt zwischen Politik und den Verbänden der Forst- und Holzwirtschaft gearbeitet. Grundlage hierfür bildeten die Schmallenberger Erklärung und der Waldkongress des Umweltministeriums NRW.

„Ich sorge mich besonders um die wirtschaftliche Perspektive der Forstbetriebe bei langfristig niedrigen Holzpreisen. Der Wald und die Holzwirtschaft ist ab heute Chefsache in Düsseldorf. Die Staatskanzlei als Forstamt, das wäre doch mal etwas Neues!“, so Heereman.

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

Waldbauernverband NRW

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