ABO

Waldbauernverband NRW: Hunde erwünscht, Spione nicht.

Der Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen fordert gemeinsam mit Landwirten, Jägern und Fischern Änderungen in der Gesetzgebung zum Landesnaturschutzgesetz.

„Wir sind Gäste in ihren Wäldern“, so war die Aussage der Vertreter des Pferdesports bei der Anhörung zum Landesnaturschutzgesetz Nordrhein-Westfalen im Landtag Ende Mai. „Wenn man sich auch so verhält, haben wir mit Reitern und Hunden keine Probleme“, antwortete darauf der Vorsitzende des Waldbauernverbandes NRW Philipp Heereman. Die Waldbauern wollen auch nicht auf jedes „Schwarze Pferd“ auf nicht zugelassenen Wegen bzw. ohne Plakette und auf dessen Reiter zeigen, aber oftmals ist das Fass eben übergelaufen.

Brisant

Nach dem Ökologischen Jagdrecht und dem Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes stehen ehrenamtlichen Naturschützern verdeckte Möglichkeiten zur Waldspionage zur Verfügung. „Eine echte Katastrophe, denn nun kann ich in meinem Wald einen Erholung suchenden Besucher, von einem radikalen Jagdgegner nicht mehr unterscheiden. Demgegenüber sind Hunde im Revier bei weitem das kleinere – auch demokratische – Problem“, so Heereman.
Der Waldbauernverband fordert gemeinsam mit Landwirten, Jägern und Fischern Änderungen in der Gesetzgebung.  
Waldbauernverband NRW

Auch interessant

von