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Waldbauernverband Brandenburg: Holzmobilisierungsprämie wieder in der Kritik

Waldbauernverband Brandenburg: Holzmobilisierungsprämie wieder in der Kritik

Weil die Haushaltsmittel nicht ausreichen, plant Brandenburgs Infrastruktur- und Landwirtschaftsministerium im Zusammenhang mit der Holzmobilisierungsprämie für 2012 die Einführung von Kappungsgrenzen.

Im Land Brandenburg gibt es sehr viel unbewirtschafteten Kleinprivatwald, den zusätzlichen Aufwand zu dessen Mobilisierung soll die Prämie für die Zusammenschlüsse abgelten. 2011 gab es einen regelrechten Ansturm auf die Prämie, die für die Mobilisierung der Holzerntemengen aus dem Kleinprivatwald gezahlt wird. Die für das Jahr 2011 geplanten Haushaltsmittel reichten jedoch bei weitem nicht aus, weil inzwischen große Forstbetriebe, die strukturelle Nachteile der Kleinteiligkeit und Besitzzersplitterung nicht aufweisen, die Möglichkeit zur Mitnahme der zusätzliche Prämie für ihre Holzvermarktung genutzt haben.

Nun soll 2012 für alle Zusammenschlüsse eine Prämienobergrenze eingeführt werden, unabhängig von der Anzahl der zusammengeschlossenen Waldbesitzer und ihrer Einzelbetriebsgrößen sowie der Beschäftigung von Personal.

Der Waldbauernverband Brandenburg fordert den Ausschluss von Einzelforstbetrieben über 200 ha, auch wenn diese sich (dafür) einer FBG angeschlossen haben. Die Förderung soll ausschließlich für den Aufwand der Kleinprivatwaldmobilisierung und die Stärkung nachhaltig wirtschaftender anerkannter forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse des Kleinprivatwaldes zur Anwendung kommen. 

Waldbauernverband Brandenburg

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