Der BUND NRW und der Waldbesitzerverband fordern von einer neuen Landesregierung, die Verweigerungshaltung der letzten fünf Jahre abzulegen und endlich die entscheidenden Impulse für den Klimaschutz und den Bio-diversitätsschutz zu setzen.
Der BUND NRW und der Waldbesitzerverband fordern von einer neuen Landesregierung, die Verweigerungshaltung der letzten fünf Jahre abzulegen und endlich die entscheidenden Impulse für den Klimaschutz und den Bio-diversitätsschutz zu setzen.
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Waldbauern und Naturschützer gemeinsam für Windkraft im Wald

22. Mai 2022

Es kommt eher selten vor, dass BUND und Waldbesitzerverband an einem Strang ziehen. Im Falle des stockenden Ausbaus der Windkraft im Wald gibt es aktuell ein gemeinsames Positionspapier an die neu zu bildende Landesregierung.

Aus Gründen des Klimaschutzes und der Energieversorgungssicherheit fordern der Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen (NRW) und der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstmalig in einem gemeinsamen Positionspapier die Öffnung von Forstbereichen für die Errichtung von Windenergieanlagen und die Beseitigung der bisherigen Mindestabstandsregelung.

„Den Stillstand beim Thema Windkraft im Wald der vergangenen Jahre können wir uns aufgrund der verschärften Energieversorgungssituation einfach nicht mehr leisten. Daher müssen jetzt zügig Anpassungen der aktuellen planerischen und rechtlichen Rahmenbedingungen auf den Weg gebracht werden, um mit dem Ausbau voranzukommen.“, so Dr. Philipp Freiherr Heereman, Vorsitzender des Waldbauernverbandes NRW.

Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND: „Es gibt keine Gründe des Naturschutzes, Windenergieanlagen in Forsten grundsätzlich auszuschließen. Im Gegenteil können wir mit einer geeigneten Kompensationsregelung mehr Waldökosysteme für die Zukunft ermöglichen. Wir fordern von einer neuen Landesregierung, die Verweigerungshaltung der letzten fünf Jahre abzulegen und endlich die entscheidenden Impulse für den Klimaschutz und den Biodiversitätsschutz zu setzen.“

Quelle: BUND, WBV NRW

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