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Österreich siegt bei der Waldarbeits-WM in Kroatien

Österreich siegt bei der Waldarbeits-WM in Kroatien

Bei der 29. Waldarbeits-WM vom 24.–26. September errang das östereichische Team unter 31 Ländern mit 4.749 Punkten den Weltmeistertitel. Platz zwei belegte mit 4.748 Punkten Italien. Dritter wurde mit 4.659 Punkten Estland.
Das deutsche Team, das vor zwei Jahren bei der WM in Tripsdrill Weltmeister wurde (4.813 Punkte), 2006 in Estland Dritter und 2004 in Italien Zweiter, musste sich dieses Jahr mit dem für die Mannschaft enttäuschenden 14. Platz begnügen (4.464 Punkte). Bester Deutscher war Marco Trabert, der in der Gesamtwertung den 11. Platz schaffte. Thomas Wickert kam auf den 14. Platz, während Gerhard Briechle vom 5. Platz im Jahr 2008 auf Rang 80 abstürzte.  Nur in der U-24-Klasse konnte Florian Huster mit seiner Silbermedaille die Erwartungen erfüllen. Er musste sich mit 1.586 Punkten lediglich dem Norweger Ole Harald L. Kveseth geschlagen geben, der schon bei den vorherigen Weltmeisterschaften siegreich war.
Ursache für das deutsche Abschneiden waren die unbefriedigenden Ergebnisse bei den Disziplinen Zielfällung und Entastung. Beim Entasten sprang Briechle die Kette von der Schiene, sodass er 330 Strafpunkte kassierte. Nach den übrigen Disziplinen – Kettenwechsel, Kombischnitt, Präzisionsschnitt und Länderstaffel – hatten sich die Deutschen bis zum Finale am Sonntag noch Hoffnungen auf eine Medaille machen können. Gerhard Briechle wurde in seiner Paradedisziplin Kettenwechsel sogar Weltmeister, Thomas Wickert gewann beim Kombischnitt Bronze.
Oliver Gabriel

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