Forstbetrieb

Wald und Holz NRW verlegt Sitz des Regionalforstamtes Soest-Sauerland

Bearbeitet von Mirjam Kronschnabl-Ritz

Die inzwischen mehrjährige Suche nach einem größeren Verwaltungsgebäude für das Regionalforstamt Soest-Sauerland hat einen Abschluss gefunden. Der neue Sitz wird im nächsten Jahr in der Nachbarkommune Warstein sein.

Nach umfangreicher Markterkundung und Durchführung einer umfassenden Nutzwertanalyse und Wirtschaftlichkeitsprüfung erteilte das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz seine Zustimmung zu einem Umzug von Rüthen nach Warstein. Dort soll nach entsprechenden Renovierungs- und energetischen Sanierungsmaßnahmen das Gebäude W 29 auf dem Gelände der LWL-Klinik bezogen werden.

Aktuelles Gebäude ist zu klein

„Das Regionalforstamt Soest-Sauerland ist von den Auswirkungen der Klimakrise besonders stark betroffen. Der Aufbau zukunftsfähiger Wälder, die im Klimawandel bestehen können, ist eine Herkulesaufgabe für die nächsten Jahrzehnte. Es ist sehr wichtig, dass wir jetzt in Warstein auch die räumliche Basis haben, die zusätzlichen Aufgaben mit wachsender Belegschaft anzugehen“, sagt Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW. „Wir haben uns in Rüthen sehr wohl gefühlt und wären auch gerne dort geblieben. Aber wir haben keine geeignete Immobilie gefunden und das derzeitige Gebäude, in dem das Forstamt seit 1996 seinen Sitz hat, ist inzwischen einfach zu klein geworden“, erläutert Amtsleiter Edgar Rüther und verweist unter anderem auf die letzte Verwaltungsreform, bei der 2008 die beiden Forstämter Rüthen und Olsberg zusammengefasst und damit auch mehr Personal nach Rüthen verlegt wurde.

Weiterhin zentrale Lage

„Der neue Standort liegt Luftlinie gerade mal gut 5 km vom jetzigen entfernt. Damit bleiben wir in zentraler Lage unseres Zuständigkeitsbereiches und für Waldbesitzende weiterhin gut erreichbar“, ergänzt Andreas Wittgen, Leiter Zentrale Dienste des Regionalforstamtes. Der genaue Termin des Umzuges steht noch nicht fest. Er wird maßgeblich mit davon abhängen, wie schnell sich die geplanten Baumaßnahmen umsetzen lassen. „Wir rechnen aber mindestens mit einem halben Jahr“, so Rüther.

Quelle: Wald und Holz NRW