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Waldschutz

Foto: Achhammer / StMELF

In den kommenden ein bis zwei Wochen ist bayernweit mit dem ersten frischen Borkenkäfer-Befall an Fichten zu rechnen. Der Grund: Die Hauptschwärmzeit der Borkenkäfer hat begonnen.
 
Waldbrand Lübtheen
Foto: J. Schröder/Landesforst MV

Der Projektverbund aus Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, TU Dresden und 13 weiteren Beteiligten will bundeseinheitliche Standards für einen verbesserten Waldbrandschutz erarbeiten.
 
Foto: Kämpfer/Julius Kühn-Institut (JKI)

Eine UBA-Studie untersucht, wie Risiken für die Umwelt bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch die Geräteauswahl reduziert werden können.
 
Schwammspinnerraupen, aufgenommen in einem Waldstück bei Krautheim. Die Raupen haben bereits große Teile der Blätter gefressen.
Foto: LRA Hohenlohekreis

Für die Natur gefährlich, für den Menschen nicht. Der Schwammspinner breitet sich auf Grund des warmen trockenen Wetters rasant aus und beeinträchtigt das Baumwachstum.
 

Pflanzenschutzmittel unterliegen einem Zulassungsverfahren. Wichtig ist hierbei, die Abverkaufs- und Aufbrauchfristen zu beachten. Die LWF informiert.
 
Foto: NW-FVA, Abt. Waldschutz

Der an Waldbesitzer und Förster gerichtete Appell der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in diesem Frühjahr lautet: Widmen sie den Borkenkäfern größte Aufmerksamkeit! Es wird eine erneute Invasion erwartet.
 
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen für den Menschen gefährliche Brennhaare, die allergische Reaktionen auslösen können.
Foto: Archiv AFZ-DerWald

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, der Wärme und Trockenheit bevorzugt. Seit den 90er Jahren gehört er zu den extremsten Schädlingen im Wald. Auch für den Menschen ist er gefährlich.
 
Vom Schwammspinner kahlgefressener Eichenwald im Forstamt Sondershausen – Deshalb müssen Eichen jetzt vor dem Schädling geschützt werden.
Foto: ThüringenForst

ThüringenForst hat in der kommenden Woche die Ausbringung von Pflanzenschutzmittel per Hubschrauber geplant. Schwammspinner in Massenvermehrung bedrohen Eichenwälder.
 
Schwammspinner Franken
Foto: Hannes Lemme, LWF

Der Klimawandel wirkt auf Flora und Fauna im Wald. Die höheren Durchschnittstemperaturen begünstigen Baumarten wie Elsbeere, aber auch Insektenarten wie den Schwammspinner. Und sie lassen Forstwirtschaft und Naturschutz zu Gegnern ...
 
Nordische Fichtenborkenkäfer: Die im Zuge des Monitorings gefangenen Ips duplicatus werden im Labor stets bestätigt, um eine hohe Qualität des Monitorings sicherzustellen.
Foto: F. Stahl/LWF

Der Nordische Fichtenborkenkäfer galt bisher in Bayern als ausgestorben oder verschollen. Untersuchungen zeigen nun, dass die Art auch in Bayern weit verbreitet ist.
 
Foto: NLF

Das Bundeswald- und das Bundesumweltministerium reagieren auf die steigende Waldbrandgefahr und die massiven Waldschäden und bewilligen 22 neue Forschungs- und Modellvorhaben.
 
Ein vom Borkenkäfer geschädigter Waldbestand.
Foto: M. Steinfath

Die Trockenheit und die Dürre halten an. Der Borkenkäferflug hat bereits begonnen. 2020 könnte somit ein weiteres Krisenjahr für den Wald werden. Finanzielle Hilfe für den Waldbesitzenden ist aber auf ...
 
Schon jetzt ist in vielen Teilen Deutschlands die Waldbrandgefahr besonders hoch.
Foto: © gilitukha / Fotolia.com

Das trockene schöne Wetter freut die einen, besorgt aber vor allem die Branche der Land- und Forstwirtschaft. Durch die Trockenheit besteht jetzt schon erhöhte Waldbrandgefahr.
 
Der Großbrand auf dem Hömerich bei Gummersbach ist am 20. April 2020 ausgebrochen und hat nach aktuellen Schätzungen etwa 50 Hektar Wald zerstört.
Foto: MULNV NRW

Vor allem die Stadt Gummersbach sowie die Kreise Viersen, Olpe und Düren waren in den letzten Tagen vom Waldbrand betroffen. Es besteht weiterhin akute Gefahr.
 
Foto: Mario Hagen - stock.adobe.com

Bedingt durch die anhaltende Trockenheit und den starken Winden kommt es seit Mitte April vermehrt zu Waldbränden. Der spektakulärste Brand war in Gummersbach.
 
viele Waldbesitzer und Förster sind vorbereitet
Foto: Andreas Knoll

Mit vorsommerlichen Temperaturen gelang dem Borkenkäfer am Osterwochenende ein perfekter Start in die Saison. Aber viele Waldbesitzer und Förster in Thüringen sind darauf vorbereitet.
 
Im Hildesheimer Wald: Borkenkäferfraß und Trockenheit haben ganze Wälder vernichtet; das Holz wird auf Sammellagerplätzen zwischengelagert.
Foto: D. Mendzigall, Imago Images

Der Borkenkäfer und die Trockenheit bereiten den Forstleuten Sorgen. Der ausgebliebende Regen im April hat schon vielerorts zu einer ausgeprägten Dürre geführt.
 

Anfang Juli 2019 brannten 950 ha des Waldes auf dem verlassenen Truppenübungsplatz Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern). Der Brand zeigte auf, dass unter den Bedingungen extremer Trockenheit und Munitionsbelastung bisherige Methoden der Waldbrandvorbeugung ...
 

Brandenburg ist in Deutschland das Bundesland mit dem größten Flächenanteil an ehemaligen Truppenübungsplätzen. Trotz der Altlasten sind viele dieser Gebiete aus Naturschutzsicht wichtig für den Erhalt selten gewordener Biotope, für ...
 
Raupe des Kiefernspinners (Dendrolimus pini). Foto: Dr. Katrin Möller / Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde
Foto: Dr. Katrin Möller / Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde

Die aktuellen Überwachungsergebnisse zur Vermehrung des Kiefernspinners im Bereich der Oberförsterei Dippmannsdorf (Landesbetrieb Forst Brandenburg) geben Entwarnung. Eine Behandlung der Waldflächen mit einem Insektizid ist nicht erforderlich.
 
Durch den Klimawandel und die erhöhten Stickstoffeinträge, werden manche dominierende Baumarten in Mitteleuropa an ihre Grenzen gelangen.
Foto: J. Fischer

Die Dürrejahre ließen ganze Waldbestände vertrocknen. Die Anfälligkeit für Trockenstress wird auch durch erhöhten Stickstoffeintrag gesteigert. Besonders einer Baumart macht das zu schaffen.
 
Spaziergänger genießen die Auszeit im sonnigen Frühlingswald.
Foto: Jens Düring

Damit der Osterspaziergang allein oder mit der Familie trotz Einschränkungen sicher gestaltet werden kann, hat der Bund Deutscher Forstleute (BDF) Waldregeln aufgestellt, die es zu beachten gilt.
 
Heizen mit Holz ist einer der effizientesten Wege fosile Energieträger zu ersetzen.
Foto: Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

Der Wald entlastet die Atmosphäre jährlich um 62 Mio. t Kohlendioxid. Das entspricht sieben Prozent der Emissionen in Deutschland. Grund genug, ihn nachhaltig zu nutzen.
 
Waldbrände führen zu einem hohen wirtschaftlichen, vor allem aber ökologischen Schaden - insbesondere für die Flora und gering mobile Tieraten.
Foto: Daniela Tröger

Waldbrände werden oft nur in den heißen Sommermonaten vermutet. Der April gehört jedoch mit zu den Risikomonaten. Seien Sie bitte vorsichtig, wenn Sie in den nächsten Tagen im Wald sind.
 
Buchdrucker (Ips typographus) Schaden an Fichte
Foto: Florian Stahl, LWF

Mit Kalamitäten wie dem Borkenkäfer oder Sturmschäden muss der Wald heute fertig werden. Das Bayerische Forstministerium verspricht finanzielle Hilfe.