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Waldschutz

Im Vergleich zum Vorjahrszeitraum liegen die Schäden durch Borkenkäfer in Sachsen derzeit 10 % über denjenigen des bisherigen Rekordjahres 2019.
Foto: Archivbild

Die Situation in den sächsischen Wäldern bleibt angespannt. Im Vergleich zum Vorjahrszeitraum liegen die Schäden durch Borkenkäfer derzeit gut 10 % über denjenigen des bisherigen Rekordjahres 2019.
 
Demonstration präventiver Maßnahmen: Anlage von Wundstreifen und Aufasten entlang des Weges (sichtbar: Wundstreifen, links der Weg).
Foto: FVA

Mit dem Verbundprojekt „Waldbrand – Klima – Resilienz“ (WKR) sowie einer Modellregion werden in Baden-Württemberg Handlungsempfehlungen für Waldbrandprävention und -bekämpfung entwickelt.
 

Der FSC Deutschland hat den Einsatz von Pfflanzenschutzmitteln und Bioziden nach einer langen internen Diskussion neu geregelt.
 
So geht´s unserem Wald: Aktuelle Waldschäden wie hier in Sachsen-Anhalt bedrohen die Vielfalt der Waldfunktionen, von der die gesamte Gesellschaft – und nicht nur der Waldeigentümer – profitiert.
Foto: J. v. Beyme

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) sendet heute Abend um 20.45 Uhr eine Reportage mit dem Thema „Hitze, Stürme, Käferplage – Das Waldsterben geht weiter.“
 
Der Verbissdruck ist in zwei Dritteln der Bezirke Österreichs zurückgegangen. Knapp 30 % der Bezirke melden jedoch einen Anstieg.
Foto: E. Marek

Ein leichter Rückgang der Schälschäden konnte im Wirtschaftswald verzeichnet werden, im Schutzwald hingegen nahmen die Schäden leicht zu. Zwei Drittel der Bezirke melden Verbesserungen bei den Verbissschäden.
 
Die Nonne tritt überall in Bayern an Kiefer (Bild), aber auch an Fichte auf.
Foto: C. Triebenbacher/LWF

Die Nonne befindet sich in Bayern weiterhin in der Latenz. Gleichzeitig rät die LWF dazu, auch weiterhin die intensive Käfersuche und schnelle Aufarbeitung des Käferholzes nicht zu vernachlässigen.
 
Keine Einigung beim Thema Wald und Wild zwischen DJV und DFWR
Foto: E. Marek

Der Deutsche Jagdverband regt einen Runden Tisch zum Thema Wald und Wild an, unter Federführung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Ökologie, Wildbiologie und Tierschutz sollen gestärkt werden.
 
Das Friedrich-Löffler-Institut hat am 16. September fünf weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt.
Foto: E. Marek

Fünf weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg wurden bestätigt. Das teilte das Friedrich-Loeffler-Institut am 16. September mit.
 
Waldbrände wie 2018 im brandenburgischen Treuenbrietzen (Schadfläche: 330 ha) werden in Zukunft häufiger auftreten. Deshalb ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein.
Foto: O. Gabriel

Der Deutsche Feuerwehrverband und die AGDW warnen vor zunehmenden Waldbränden, die seit Sommer 2018 zu beobachten sind. Selbst jetzt sei die Waldbrandgefahr trotz Regenfälle und abklingender Temperaturen nicht gebannt.
 
Foto: Rolfes/DJV

Der Deutsche Jagdverband veröffentlicht eine Broschüre mit Forderungen für einen Wildtier verträglichen Waldumbau. Praxisbeispiele sollen zeigen, wie mit lokal angepassten Konzepten jagdliche und forstwirtschaftliche Ziele erreicht werden könnten.
 
Das Kronendach der Bäume schützt den Waldbestand vor Hitze und Trockenheit
Foto: AFZ-DerWald Archiv

In alten, geschlossenen Buchenwäldern wird im rheinland-pfälzischen Staatswald vorerst keine planmäßige Holzernte mehr stattfinden. Das Kronendach soll geschlossen bleiben, um den Waldbestand vor Sonneneinstrahlung und Hitzeeinwirkung zu schützen.
 
Buchdrucker Bayern LWF
Grafik: LWF

Der Schwärmverlauf des Buchdruckers in Bayern nimmt einen ähnlichen Verlauf wie 2019. In diesen Tagen ist demnach mit dem Ausfliegen der 2. Generation in Höhen bis 600 m zu rechnen.
 
Waldkalkung ist keine Düngung – der Naturkalk dient ausschließlich der Verbesserung der Bodenchemie.
Foto: Dr. Horst Sproßmann

Per Hubschrauber werden Anfang September 800 ha Staatswald in den Hochlagen des Thüringer Waldes mit Naturkalk behandelt. Die Maßnahme wird im Bereich des Forstamtes Frauenwald (Thüringer Wald) auf Nadelwaldflächen erfolgen.
 
Eine Waldbrandfläche im Stadwald Treuenbrietzen zwei Jahrte nach dem großen Waldbrand
B. Settnik, dpa

Das Foto zeigt einen Kiefernwald der Stadt Treuenbrietzen in Brandenburg. Ein Waldbrand hat dort 2018 rund 150 ha Wald vernichtet. Die Stadt hat einen Teil der Flächen einfach stehen gelassen. ...
 

Waldbesitzer und BUND Naturschutz appelieren gemeinsam an die Politik in Bayern und Berlin, dass der Wald mehr Unterstützung durch eine an den Belangen des Waldes orientierte Jagd braucht.
 
Quelle: University of Illinois/James Appleby

Wenn sich gebietsfremde Organismen ausbreiten, kann das für heimische Arten bestandsbedrohend werden. Daher ist die Früherkennung und Bekämpfung wichtig.
 
Kahlfraß eines Laubmischwaldes durch den Schwammspinner mit vollständig befressenen Buchen und einer kaum befressenen Eiche in Hettstadt am 2. Juli 2020. Offensichtlich kamen die Raupen in diesem Jahr mit den Blättern der Buche besser zurecht, da im Juni nur in von Buchen dominierten Laubmischbeständen Kahlfraß beobachtet wurde. Eine sehr ungewöhnliche, bisher nicht beobachtete Situation
Foto: H. Lemme, LWF

Manche Baumarten, wie z. B. Fichte und Kiefer, leiden unter dem Klimawandel, manche wärmeliebenden Baumarten, z. B. die Elsbeere, werden begünstigt. Ähnliches trifft auch auf viele Insektenarten zu.
 
Aus der Luft sind die abgestorbenen Fichten gut zu erkennen
Foto: Martin Hertel

Für Bayern zeichnen sich bei einer ersten vorläufigen Bilanz die niedrigsten Borkenkäferschäden seit 2017 im bayerischen Staatswald ab. Allerdings gibt es in Bayern ein deutliches Nord-Süd-Gefälle.
 
Waldschutzinformationen Brandenburg LFE
Foto: LFE

Nach den zwei Dürrejahren 2018 und 2019 hat das Landesforstkompetenzzentrum Eberswalde (LFE) jetzt Waldschutzinformationen aus allen Revieren Brandenburgs zusammengestellt. Dazu gibt das LFE Hinweise zu Maßnahmen.
 
Deutscher Forstwirtschaftsrat
Foto: DFWR

Aus Sicht des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) bleibt der vom BMEL vorgelegte Entwurf zur Novelle des Bundesjagdgesetzes deutlich hinter den gesetzten Zielen und Notwendigkeiten zurück.
 
Buchen-Schadholz, Dürre, Dürreschäden, Baden-Württemberg
Foto: MLR

Durch die anhaltende Trockenheit zeigt die Buche in Teilen Baden-Württembergs Dürreschäden. Von Januar bis August wurden rund 150.000 Fm Buchen-Schadholz aufgearbeitet. Die Gesamtmenge an geschädigter Buche liegt noch höher.
 
Ein klassischer Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald mit den namensgebenden Sternmieren in voller Blüte. Eingriffe in den Wasserhaushalt können sich negativ auf diese Artengemeinschaften auswirken.
Foto: Bernhard Tapken

Zahlreiche Waldbestände im Hessischen Ried weisen seit Jahrzehnten erhebliche Vitalitätsdefizite auf. Nun fördern die Bundesministerien für Landwirtschaft und Umwelt dort ein Projekt, das ein Verfahren der temporären Bewässerung erprobt.
 
Trockenheit und Stürme bringen den Wald in eine fast ausweglose Lage. Strukturreiche Mischwälder sind die Zukunft, da hier vor allem Stabilität innerhalb des Waldes geboten wird. Kahlflächen könnten somit eingedämmt werden.
Foto: M. Steinfath

Wird der Wald, so wie wir ihn kennen in 50 Jahren auch noch existieren? Ohne einen nachhaltigen Klimaschutz und strukturreiche stabile Mischwälder muss diese Frage verneint werden.
 
Vom Borkenkäfer befallenes Holz muss so schnell wie möglich eingeschlagen und abtransportiert werden.
Foto: AFZ-DerWald Archiv

Auf Thüringens Wälder rollt eine extreme Borkenkäferwelle zu, warnt das Forstamt Erfurt-Willrode. Ganze Fichtenbestände fallen dem Schädling zum Opfer. Zur Waldschutz-Strategie des Forstamtes gehört nun auch das Belassen von Totholz.
 
Foto: © Dr. Simon Thorn

Durch Sturmschäden gibt es in den Wäldern viel Sturmholz. Ein Abtransport ist oft keine nachhaltige Variante. Doch welche Aufarbeitungsmöglchkeiten gibt es?