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Waldschutz

Gefräßige Afterraupen der Kiefernbuschhornblattwespe (Diprion pini) an einem Kiefernzweig.
Foto: N. Bräsicke/JKI

Projektstart für AWANTI: Das Julius Kühn-Institut und das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde analysieren Nutzen und Risiken der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln im Wald.
 
ASP: Das Land Hessen zahlt 50 € für die Beprobung von toten Wildschweinen.
Foto: E. Marek

Das Land Hessen zahlt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 € für die Beprobung von toten Wildschweinen und vereinfacht die Einsendung der Proben.
 
Eschentriebsterben: Folgt nun noch der Eschenprachtkäfer?
Foto: Arbor Day Foundation

Natürliche Inhaltsstoffe in Eschenblättern können Hinweise geben auf die Toleranz einzelner Bäume gegenüber dem Eschentriebsterben. Das haben Wissenschaftler der britischen Universitäten von Warwick und Exeter herausgefunden.
 
Foto: Archivbild

Mehr als 50 % der Fichten in Niedersachen mussten seit 2017 als Schadholz entnommen werden oder sind abgestorben.
 
Das Wildtierportal liefert detaillierte Informationen zu Wildtieren in Baden-Württemberg und der Jagd sowie Themen aus dem Bereich Wildtierforschung und Wildtiermonitoring.
Foto: MLR/screenshot

Mit dem Wildtierportal verankert das Land Baden-Württemberg moderne Technologie im Verwaltungshandeln rund um die Wildtiere. Zudem werden Wildtiere beschrieben und neue wildbiologische Erkenntnisse vorgestellt.
 
Quelle: StMELF

Die Klimakrise hinterlässt in den bayerischen Wäldern deutliche Spuren. Das geht aus dem aktuellen Waldbericht hervor, den Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber im Bayerischen Landtag in München vorgestellt hat.
 
Corona-Regeln: Drückjagden sind in allen Bundesländern wieder zugelassen.
Foto: J. Kauer/DJV

Bayern lässt als letztes Bundesland Drückjagden zu. Die Corona-Regeln in den Ländern unterscheiden sich im Einzelnen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat deshalb eine Übersicht der Vorschriften erstellt.
 
Das Landwirtschaftsministerium Brandenburg zahlt eine Abgabeprämie für erlegtes, nicht vermarktungsfähiges Schwarzwild aus den Pufferzonen der ASP-Gebiete.
Foto: E. Marek

Seit dem 9. November wird erlegtes und nicht vermarktungsfähiges Schwarzwild aus den Pufferzonen der ASP-Gebiete angenommen. Die Landkreise haben dafür Abgabestellen eingerichtet. Das Landwirtschaftsministerium Brandenburg zahlt eine Abgabeprämie.
 
Hessen investiert in einen gesunden, klimastabilen Wald der Zukunft.
Foto: M. Delpho

Hessens Umweltministerin Priska Hinz hat am 6. November ein weiteres Maßnahmenpaket zum Schutz und Erhalt der hessischen Wälder vorgestellt. Insgesamt soll stärker in einen gesunden, klimastabilen Zukunftswald investiert werden.
 
Insbesondere die Fichte hat in Hessen unter den Folgen der trocken-warmen Witterung gelitten.
Foto: U. Brandes

Die NW-FVA hat den Waldzustandsbericht 2020 für Hessen veröffentlicht. Auch in diesem Jahr brachte der Witterungsverlauf keine Entspannung für Hessens Wälder. Erneut war es zu warm und zu trocken.
 
Im Kampf gegen die ASP ermöglicht das BMEL in den weißen Zonen die Reduzierung der Wildschweinpopulation auf Null.
Foto: E. Marek

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg kommt das Bundesland der Empfehlung des EU-Veterinärnotfallteams (EUVET) nach, eine sogenannte „weiße Zone“ einzurichten.
 
Sieht aus wie in Schweden – (v.l.n.r.) Oliver Paul (Landratsamt Schwandorf), Hans Mages (Forstbetrieb Burglengenfeld), Wolfgang von Brackel (Flechtenkundler), Christina Meindl (Regierung der Oberpfalz) und Alwin Kleber (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf) machen sich ein Bild von den Maßnahmen zur Rettung der Flechtenkiefernwälder bei Schwarzenfeld
Foto: F. Schuhbauer/BaySF

In der Oberpfalz waren noch vor wenigen Jahrzehnten ausgedehnte Kiefernwälder mit einem kargen, grauen Bodenbewuchs aus Flechten weit verbreitet. Heute sind die Flechten aus diesen Wäldern fast ganz verschwunden.
 
Verbrennen von Schlagabraum im Wald
Foto: Martin Sturzenhecker, Wald und Holz NRW

Das Verbrennen von Fichten-Schlagabraum im Wald ist in NRW ohne ausdrückliche Einzelfallgenehmigung bis März 2021 zulässig. Allerdings müssen bestimmte Auflagen eingehalten werden, die das unkontrollierte Ausbreiten des Feuers verhindern.
 
Trockensommer 2018
Foto: Beate Kittl, WSL

In 10 % der Wälder in Zentraleuropa verloren Bäume im Trockensommer 2018 manche oder alle ihre Blätter zu früh. Dies zeigen Berechnungen und Satellitenbildanalysen der Eidg. Forschungsanstalt WSL.
 
Drückjagden Corona
Foto: F. Standke

Sehr unterschiedlich haben die verschiedenen Bundesländer auf den sogenannten Teil-Lockdown im November in puncto Bewegungsjagden reagiert. Die Pflicht zur Abschusserfüllung und die Sicherheit in puncto Corona werden unterschiedlich gewichtet.
 
Borkenkäfer BaySF
Foto: BaySF / Martin Hertel

Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen für die Borkenkäfersaison 2020 25 % weniger borkenkäferbedingtes Schadholz als im Vorjahreszeitraum. Während 2020 bayernweit 848.000 Fm Borkenkäferholz anfielen, waren es 2019 noch 1.143.000 Fm.
 
Wald und Holz NRW/ T. Nilius

Wald und Holz NRW wertet aktuell Satellitendaten zur Vitalität der Nadelbäume aus um die Waldbrandbekämpfung in NRW zu optimieren. Die Ergebnisse werden in einer digitalen Waldbrandabwehrkarte zugänglich gemacht.
 
Abb. 1: Nadelverfärbungen an Lärche in Ayer (VS)
Foto: WSL

Seit Juli häufen sich in der Schweiz Meldungen über Lärchen mit absterbenden Nadeln. Untersuchungen zeigen, dass die Lärchenknicklaus sichtbare Spuren hinterlassen hat, oft im Zusammenspiel mit verschiedenen Pilzkrankheiten.
 
Der Kampf gegen den Borkenkäfer muss in Thüringens Wäldern unvermindert weitergehen: Je weniger Borkenkäfer den Winter überleben, umso mehr ist die Käfergefahr im nächsten Frühjahr gemindert.
Foto: H. Sproßmann

Der wechselhafte Sommer hat die Borkenkäfergefahr zwar verringert, dennoch verursachten Fichtenborkenkäfer in Thüringen Schadholzmengen von 2,9 Mio. Fm.
 
Zum 31. Oktober enden u. a. auch Zulassungen für Pflanzenschutzmittel zur Borkenkäferbehandlung.
Foto: M. Steinfath

Zum 31. Oktober 2020 enden voraussichtlich die Zulassungen einiger Pflanzenschutzmittel (PSM) zur Borkenkäfer-, Rüsselkäfer- und Läusebehandlung.
 
Das mittlere Schadniveau erreicht 2020 in Baden-Württemberg einen Rekordwert.
Quelle: MLR

Das dritte Jahr in Folge haben Trockenheit und Hitze dem Wald in Baden-Württemberg erheblich zugesetzt. Das Schadniveau hat bislang nicht bekannte Höhen erreicht.
 
Buchdrucker in Rindenstück
Foto: F. Maier/AELF Weilheim

Im Blickpunkt Waldschutz Nr. 13/2020 blickt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) auf das Borkenkäferjahr 2020 im Freistaat zurück.
 
Abb. 2: Blattfraß mit Verbleib der Mittelrippe am Ast an Jungpflanzen der Baumhasel
Foto: M. Strixner

Die Abteilung Waldschutz der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) hat aus einer Wiederaufforstung mit Baumhasel eine Einsendung von Blattfraßschäden erreicht, die die Breitfüßige Birkenblattwespe verursacht hat.
 
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner besuchte den Landkrisenstab in Brandenburg und besichtigte die Zaunbaumaßnahmen im Landkreis Oder-Spree.
Foto: BMEL/Photothek

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat am 8. Oktober den Landeskrisenstab in Brandenburg besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Tierseuchenbekämpfung zu machen.
 
Auf der Online-Plattform PHENIPS plus können sich jetzt Waldbesitzende über den räumlichen und zeitlichen Verlauf der Aktivität und der Entwicklung des Buchdruckers informieren.
Foto: BOKU

Forscher der Universität Wien haben im Juli 2020 mit PHENIPS plus ein landesweites, digitales Frühwarnsystem für den Borkenkäferbefall als Internet-Anwendung etabliert.