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Waldschutz

Der Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Jörg Vogelsänger, hat in der Landeswaldoberförsterei Peitz die Bilanz zum Waldbrandgeschehen in Brandenburg 2018 gezogen.
 
Befall durch Borkenkäfer unter der Rinde.
Foto: Landesverband Lippe

Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe stellte einen ungewöhnlich hohen Befall ihrer Fichten mit Borkenkäfern fest.
 

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus fordert die Besitzer von Privat- und Körperschaftswäldern auf, ihre Bestände intensiv auf Befall mit Borkenkäfern zu kontrollieren und entsprechend der Forstvorschriften zu bekämpfen.
 
Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, sind laut der Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser tote Wildschweine umgehend zu melden.
Foto: Land NRW / R. Sondermann

Am 14. September wurde die ASP bei tot aufgefundenen Wildschweinen in Belgien im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg und Belgien festgestellt.
 
Damit keine Käfer, die sich unter der Rinde verstecken, ausfliegen und umliegende von der Trockenheit geschwächte Fichten befallen, werden die Polter mit Pflanzenschutzmittel behandelt.
Foto: H. Sproßmann

ThüringenForst verstärkt den Pflanzenschutzmitteleinsatz, um die von Trockenheit geschwächte Fichte im Kampf gegen den gefährlichen Fichtenborkenkäfer zu unterstützen.
 

Staatsminister Thomas Schmidt informierte sich am 7. September über den Waldbrand in der Königsbrücker Heide. Der Waldbrand brach am Vortag zur Mittagszeit in dem Naturschutzgebiet an mehreren Stellen aus.
 
Der Transporthubschrauber Sikorsky CH-53, v. l.: Kommandeur Oberstleutnant Knut Brantin, Georg Schirmbeck, stellv. Kommandeur Oberstleutnant Michael Hackert
Foto: Bundeswehr

Bei der Waldbrandbekämpfung mit Hubschraubereinsatz warf die Lufttransportgruppe der Bundeswehr in diesem Jahr bereits 1,2 Mio. l Wasser ab. DFWR-Präsident Schirmbeck plädiert für eine Europäische Task Force zur Waldbrandbekämpfung.
 

Die langanhaltende Trockenheit und die extreme Hitze wirken sich auch auf die Wälder und die Forstwirtschaft aus. Ein Großteil der Anpflanzungen ist bereits vertrocknet.
 
Großfeuer: Die Bekämpfung der letzten Glutnester im Wald bei Treuenbrietzen in Brandenburg beschäftigt die Lösch- und Rettungskräfte auch am heutigen Montag noch weiter.
Foto: knipseline/pixelio.de

Der Großbrand nahe der Ortschaft Treuenbrietzen in Brandenburg südwestlich von Berlin erreichte außergewöhnliche Dimensionen. Insgesamt standen rund 400 ha Wald in Flammen.
 
Schwierige Zeiten für die sächsische Forstwirtschaft
Foto: Lutz-Florian Otto, Sachsenforst

Das Zusammenspiel aus Sturm, Hitze und Trockenheit setzt den sächsischen Wäldern erheblich zu.
 
Screenshot des Wildtierportals Bayern
Quelle: www.wildtierportal.bayern.de

In Bayern wurden in der vergangenen Jagdsaison mehr als 95.000 Wildschweine erlegt. Zu verdanken sei diese „Rekordstrecke“ dem großen Einsatz der Jäger.
 
Im Kampf gegen die Schweinepest wird vermehrt Schwarzwild gejagd.
Foto: Richy/pixelio.de

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Osteuropas weiter aus. Niedersachsen sieht sich gerüstet.
 
Borkenkäfer wie der Buchdrucker stellen insbesondere nach Extremwetterereignissen eine große Gefahr für Fichtenbestände dar.
Foto: Archiv AFZ-DerWald

Die Fichtenborkenkäfer zeigen nach wie vor eine starke Befallsaktivität. Intensive Käfersuche und schnelle Aufarbeitung sind auch jetzt noch unerlässlich.
 

Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit herrscht in Freiburgs Wäldern weiterhin sehr hohe Waldbrandgefahr. Es kann sehr leicht zu Flächenbränden kommen.
 
Wenn die Bäume durch Hitze und Trockenheit zu viel Wasser verlieren, werfen sie ihr Laub ab.
Foto: Wald und Holz NRW/S. Befeld

Wald und Holz NRW geht davon aus, dass bisher in NRW 200.000 Waldbäume durch die extreme Trockenperiode abgestorben sind. Die Eichen werfen ihre Früchte ab.
 

Die Niederschläge der letzten Tage konnten die Waldbrandgefahrensituation in Hessen nur lokal entspannen. Das Umweltministerium warnt auf Grund der sommerlichen Temperaturen daher auch weiterhin vor hoher Waldbrandgefahr.
 
Ministerin Michaela Kaniber und Georg Grabner, Landrat Berchtesgadener Land, mit einer Zentrifuge, in der das Material zur Genanalyse vorbereitet wird.
Mark Walter/ASP

Aus dem Amt für Forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP) wird künftig das Bayerischen Amt für Waldgenetik (AWG). Der Sitz des Amtes bleibt Teisendorf.
 
Das sogenannte Folienlager ist eine Alternative zum aufwendigen Wasserlager und zur Behandlung des Holzes mit Pflanzenschutzmitteln.
Foto: Niedersächsische Landesforsten

Der Fichtenborkenkäfer fordert in weiten Teilen der Niedersächsischen Landesforsten erhöhte Aufmerksamkeit der Försterinnen und Förster.
 
Der schwarze Belag auf der Rinde ist ein deutliches Zeichen für den Befall mit der Ahorn-Rußrindenkrankheit. Besondere Vorsicht bei der Fällung!
Foto: Ludwig Straßer/LWF

Im Juli 2018 konnten Nachweise der sogenannten Ahorn-Rußrindenkrankheit an mehreren Fundorten auf der Fränkischen Platte in Bayern erbracht werden. Die Pilzsporen können auch für Menschen gefährlich sein.
 
Der "Blickpunkt Waldschutz" der LWF wird mehrere Male im Jahr als Newsletter herausgegeben.
Foto: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft warnt in ihrem Blickpunkt Waldschutz 09/2018 vor dem starken Befall durch den Fichtenborkenkäfer.
 

Wegen der dramatischen Waldbrandsituation, hat sich die schwedische Regierung für einen ungewöhnlichen Schritt entschieden: Fliegerbomben gegen Feuerherde.
 

Am 28.Juli wurden wegen der Waldbrandgefahr Waldflächen in Mecklenburg-Vorpommern gesperrt. Waldwege sind von dieser Sperrung vorerst ausgenommen.
 
Für jeden Landkreis werden Wetterdaten regional erfasst und ausgewertet. Die Werte aller Stationen in einem Landkreis gehen abschließend in eine Gefahrenstufe je Landkreis ein.
Foto: S. Loboda

Verheerende Waldbrände in Griechenland und Schweden sorgen aktuell wieder für große öffentliche Aufmerksamkeit. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) informiert über die Waldbrände in Deutschland im Jahr 2017.
 

Heiße Zeiten in der Waldbrand-Überwachungszentrale in Lüneburg: Die Mitarbeiter sind fast pausenlos im Einsatz, so Helmut Beuke, Leiter der niedersächsischen Waldbrandüberwachungszentrale. Der Höhepunkt sei bisher im Juli mit 6,5 Meldungen ...
 

Durch das Andauern der Schönwetterphase mit Temperaturen von über 30 °C und ausbleibenden Niederschlägen bzw. nur lokal begrenzten gewittrigen Niederschlägen verstärkt sich die Waldbrandgefahr in Hessen wieder deutlich.