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Waldschutz

Auch auf Wegen ist der Große Puppenräuber anzutreffen.
Foto: B. Flicker

Kleine und Große Puppenräuber fressen Raupen und Puppen von Nachtschmetterlingen, zu denen auch der Schwammspinner zählt. Um mehr über diese Nützlinge zu erfahren, hat die LWF zu Meldungen aufgerufen.
 
Borkenkäfersuche mit App
Foto: M. Hertel/BaySF

Nachdem bereits im Mai 2020 weniger Käferholzmengen als im Mai 2019 verbucht wurden, liegen auch die Juni-Zahlen unter denen des Vorjahres.
 
Einzel- und gruppenweise abgestorbene Kiefern in Nord-Sachsen: Nach der Fichte ist die Kiefer von den aktuellen Waldschäden am stärksten betroffen.
Foto: F. Matschulla, SBS

Auch in diesem Jahr geraten die Wälder in Sachsen durch die weiter anhaltende Trockenheit unter zusätzlichen Stress. Die Folgen zeigen sich auf dramatische Weise.
 
Ein stark vergrößerter Schlauchpilz (Hymenoscyphus fraxineus), dem Verursacher vom Eschentriebsterben.
Foto: NW-FVA

Mit dem Demonstrationsvorhaben FraxForFuture starten BMEL und BMU ein Projekt zur Rettung der Gemeinen Esche. Das Vorhaben wird mit 9,16 Mio. € aus dem Waldklimafonds gefördert.
 
Die nachhaltige Ausübung der Jagd ist ein entscheidender Faktor für lebensraumangepasste Wildbestände.
Foto: AFZ-DerWald Archiv

In Hessen wurde ein Anstieg der Streckenergebnisse beim Rot- und Rehwild im zurückliegenden Jagdjahr verzeichnet. Kaum gejagt wird der Großteil des Niederwildes.
 
Auch für 2020 wird wieder mit der Anlage einer dritten Borkenkäfer-Generation in Bayern gerechnet.
Foto: M. Steinfath

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) informiert im Blickpunkt Waldschutz 8/2020 über die aktuelle Waldschutzsituation im Freistaat.
 
Die Erholungs-, Nutz- und Schutzfunktion ist in jedem Wald von großer Bedeutung. Jetzt kommt noch die Funktion des Klimaschutzes hinzu.
Foto: S. Loboda

Bisher galten in einem voll funktionierenden Waldökosystem die drei Haupfunktionen Nutz-, Schutz-, und Erholungsfunktion. Nun rückt durch den Klimawandel eine weitere Funktion in den Fokus.
 
Vor allem die Fichten leiden unter der Trockenheit und dem dadurch begünstigten Befall durch Borkenkäfer.
Foto: M. Kühling/FNR

Das Ausmaß und die Entwicklung der Trockenheit der zurückliegenden zwei Jahre sowie die unterschiedlichen Folgen an Laub- und Nadelbäumen verdeutlicht die FNR-Infografik „Dürre im Wald“.
 
Nicht alle betroffenen Bäume sind erfroren. Regenerationstriebe wie an dieser Rotbuche geben Hoffnung auf eine Erholung der Bäume.
Foto: F. Matschulla/SBS

Rund 7.500 ha Wald sind in diesem Frühjahr in Sachsen durch ausgeprägte Spätfröste in den Mainächten geschädigt worden. Das ergab eine aktuelle Auswertung der Waldschutzexperten des Staatsbetriebs Sachsenforst.
 
Diesen New Holland, hat carsten Henkel für das Spritzen von Holzpoltern umgebaut
Fotos: V. Sohns

Wegen der andauernden Borkenkäferkalamität kommen die die Waldbesitzer nicht umhin, das Holz im Wald auch mit Insektiziden zu behandeln. Um beim Arbeitsschutz auf der sicheren Seite zu sein, hat das ...
 
Fallzahlen der Hantavirus-Infektionen in Deutschland in 2020 (Stand: 23. Juni 2020)
Quelle: www.proplanta.de

Laut aktuellen Daten des Robert Koch Instituts liegt die Zahl der mit dem Hantavirus infizierten Menschen im 1. Halbjahr 2020 bei lediglich 66. Im Vergleichszeitraum 2019 wurden 813 Fälle verzeichnet.
 
Der Borkenkäfer setzt den Wäldern extrem zu. Trocken und warm muss es sein.
Foto: Archivbild

Der Borkenkäfer ist das wichtigste Schadinsekt der Fichte und richtet enormen Schaden an. Die Landesforstverwaltung Südtirol hat in einem Faltblatt nun Tipps und Infos dazu herausgegeben.
 
Der Aufenthalt in Wäldern mit großflächig abgestorbenem Baumbestand birgt viele Gefahren-
Foto: T. Meyer/ FBG Ostharz

Die Extremkalamitäten setzen dem Wald zusehends zu. Um sich gefahrenlos im Wald aufhalten zu können, muss einiges beachtet werden. Verkehrssicherung, Waldbrandschutz usw. sind nur der Anfang.
 
Holzmarkt Österreich Preis Fichte
Grafik: LKO, Quelle: ÖSTAT:

Der Rundholzmarkt in Österreich ist auch im Juni durch die Käferkalamität und die Coronakrise geprägt. Die Sägeindustrie in Österreich nimmt zwar die Corona bedingte Einschnittsreduktion sukzessive zurück. Dennoch bleibt die ...
 
Ein Seeadlerhorst im Staatswaldgebiet der Bayerischen Staatsforsten (BaySF). Die Population der Großvögel soll in einem neuen Projekt der BaySF erhöht werden.
Foto: BaySF

Mit einem Pilotprojekt wollen die Bayerischen Staatsforsten und der Landesbund für Vogelschutz die Lebensgrundlage von Großvögeln verbessern. Grundlage dafür sind: zusätzliche Nahrung und bleifreie Munition.
 
Die Eichenprozessionsspinner-Melde-App soll dabei helfen, eine aktuelle Verbreitungskarte des EPS für Deutschland zu erstellen.
Quelle: https://eps.melden.app/info

Mithilfe einer Melde-App für Eichenprozessionsspinnerfunde soll eine aktuelle Verbreitungskarte für Deutschland erstellt werden. Die so gesammelten Daten sollen dabei helfen, sich über aktuelle Funde in seiner Nähe zu informieren.
 
Abb. 3: Läusebefall an Elsbeere
Foto: L. Albrecht/AELF Uffenheim

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft informiert im Blickpunkt Waldschutz 7/2020 über die aktuelle Waldschutzsituation im Freistaat.
 
Im Jahr 2019 verbrannten 2.711 ha Wald in Deutschland – ein neuer Rekordwert!
Foto: Archivbild

Im Jahr 2019 verbrannten in Deutschland 2.711 ha Wald. Damit ist die verbrannte Fläche größer als der Berliner Wannsee. Bereits 2018 wurde ein neuer Höchstwert seit 26 Jahren erreicht.
 
Foto: Dr. H. Sproßmann

Wenn die Pflanzen schon in der Blüte stehen und dann nochmal der Frost zuschlägt, kann es für Bäume und Sträucher gefährlich werden. Schäden sind dann kaum zu vermeiden.
 
Die Raupe des Kleinen Frostspanners ernährt sich vom frischen Grün der Eichen.
Foto: NLF

Die Baumkronen der frisch ergrünten Eichen sind an vielen Stellen wieder durchsichtig geworden. Ein Trio aus Kleinem und Großem Frostspanner sowie dem Grünen Eichenwickler macht sich über Eichentriebe her.
 
Die Karten verdeutlichen, wie sich die Waldsituation im Vergleich zum Vorjahr verändert. Am Beispiel der besonders betroffenen Region Westerwald wird durch Farbabstufungen von grün („Normalzustand“) nach rot („Massive Vitalitätsverluste“) die Borkenkäferplage in Fichtenbeständen nachvollziehbar.
Foto: Universität Trier/ Umweltfernerkundung und Geoinformatik

Bodenbeobachtungen oder bisher konventionelle Methoden Waldschäden zu messen sind langwierig und aufwendig. Durch Erdbeobachtungssatelliten gelingt diese Messung effektiver.
 
Wer frisst an meinen Fichten? Kupferstecher (Pityogenes chalcographus), Nordischer Borkenkäfer (Ips duplicatus) und Buchdrucker (Ips typographus) im Vergleich. Maßstab: 5 schwarze Kästchen entsprechen 1 Millimeter.
Bild: F. Matschulla/SBS

Mehr Borkenkäfer als im Jahr 2019 und eine zeitigere Entwicklung als 2019 – das sind die Ausgangsbedingungen für den sächsischen Wald 2020.
 
Modelle sollen vorhersagen, wie sich ein Feuer im Wald unter den vorhandenen Bedingungen ausbreitet.
Foto: G. Zachmann/KIT

Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erforschen, wie gefährdete Flächen erkannt, das Risiko für Brände reduziert und verbrannte Wälder nachhaltig aufgeforstet werden können.
 
Bei gemeinsamer Teilnahme an der Verbissinventur kann man sich austauschen und Probleme ansprechen.
Foto: Bosch

In Bayern wird das System der „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“ weiterentwickelt. Darauf haben sich die Waldverbände mit Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber geeinigt.
 
Auf der Internetseite der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz werden die eindeutigen Nachweise (C1-Nachweise) in Rheinland-Pfalz gesammelt.
Quelle: Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im vorderen Hunsrück aufgehalten hat. Dies ist der bislang erste Wolfsnachweis in der Region.