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Waldbau

Küstentannen Zapfenernte Hubsteiger
Foto: NLF

Die Niedersächsischen Landesforsten haben Küstentannen per Hubsteiger beerntet. Das Verfahren ist sicherer und dreimal so ergiebig wie das traditionelle Verfahren mit Baumkletterern. Die Küstentanne hat einen Anbauschwerpunkt in Nordwestniedersachsen. Ihr ...
 
Rainer Soppa

Kostengünstig und naturnah: Uni Hohenheim erforscht Vorteile und Potenzial sog. „spontaner Waldbildung“, bei der Ackerflächen zur Wiederbewaldung sich selbst überlassen werden.
 
Totholz Bielsteinhöhle Landesverband Lippe
Foto: Landesverband Lippe

In ihrem Waldbaukonzept legt die Forstabteilung deshalb dar, wo unter welchen Umständen wieviel Totholz im Wald belassen werden kann. Dabei spielt die Verkehrssicherheit der Waldbesucher eine wichtige Rolle.
 
Landrat Dr. Axel Lehmann (l.), Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast (r.), Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes (2.v.r.) und Daniel Telaar, Leiter der Naturschutzbehörde des Kreises Lippe, stehen inmitten der Blühwiese im Forstrevier Nassesand, wo ihnen u.a. wilde Möhre teilweise bis zu den Schultern reicht.
Foto: Landesverband Lippe

Förster des Landesverbandes Lippe legen Blühwiesen und Blühstreifen auf Schadflächen, die als Folge von Sturm, Dürre und Borkenkäferbefall entstanden sind, an. Der Kreis Lippe liefert dafür das Saatgut.
 
Waldmoore machen 14 % der Waldfläche in Mecklenburg-Vorpommern aus (Symbolbild).
Foto: J. Fischer

Rund 74.000 ha der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern sind Moore, ca. 30 % davon sind noch natürlich intakt. Die Landesforstanstalt MV hat seit 2011 mehr als 700 ha Waldmoore wiedervernässt.
 
Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk
Foto: MLR/Potente

Eine neue Handreichung für die Wiederbewaldung von Kalamitätsflächen im Klimawandel soll in Baden-Württemberg den Förstern als Zielvorgabe dienen. Die Fichte soll weiterhin vorkommen, langfristig aber nur noch in Beimischung.
 
Gesicherter Nachwuchs mit 7 Baumarten ist die Risikovorsorge für zukunftsfähigen Wald
Foto: ANW Projekt Dauerwald

Im Rahmen des ANW-Projektes „Dauerwald“ werden die Auswirkungen forstwirtschaftlicher Maßnahmen erfasst. Anhand von Stichprobenergebnissen sollen Erkenntnisse für ein Umsteuern, bzw. Beibehalten der bisher geübten Waldbaupraxis gewonnen werden.
 
Der Pfynwald im mittleren Wallis ist der grösste zusammenhängende Waldföhrenwald in der Schweiz.
Foto: R. Lässig

In einem Bewässerungsversuch geht die Eidg. Forschungsanstalt WSL dem Wachstum der Waldföhren im Pfynwald auf den Grund. Man fand heraus, dass die Antwort nicht eindeutig, sondern "mehrschichtig" ist.
 
Am 11. August ereignete sich in Chamoson das zweite Jahr in Folge ein grosser Murgang (Andres et al., 2019). Der Murgang im Bach La Losentse trat über die Ufer, beschädigte Leitungen, übermurte Strassen und einen Sportplatz. Leider waren auch zwei Todesopfer zu beklagen.
Foto: iDEALP

Die Schweiz wurde 2019 von einigen Unwettern heimgesucht. Vor allem die Westschweiz war betroffen. Die meisten Schäden entstanden durch Hochwasser und Murenabgänge.
 
Die Birke (im Vordergrund) kann Kahlflächen in relativ kurzer Zeit natürlich wiederbewalden. Im Schutz derartigen Birkenvorwälder können Waldbesitzer den klimagerechten Waldaufbau ggf. einfacher in Gang setzen.
Foto: Dr. H. Sproßmann

Die Birke ist in der Lage, Kahlflächen in kurzer Zeit natürlich wieder zu bewalden. In Sachen Standort ist sie anspruchslos. Bei der Samenproduktion und -verbreitung ein Überflieger.
 
Totholz ist wertvolles Substrat für die Biodiversität im Wald. Die Totholzmenge hat zugenommen, doch sind die Zielmengen noch nicht überall erreicht.
Foto: Urs-Beat Brändli, WSL; Urwaldreservat Scatlè, Brigels (GR)

Der Schweizer Wald ist laut Landesforstinventar zwar grundsätzlich in gutem Zustand. Auswirkungen des Klimawandels machen aber auch vor diesem Wald nicht halt.
 
Abb. 3: Reinbestand der Libanonzeder bei Ermenek; 45 % der Bestände sind mit anderen Nadelbaumarten gemischt.
Foto: M. Šeho

Aktuell stellt sich immer mehr die Frage, mit welchen Baumarten und Herkünften in Zukunft gepflanzt werden soll. Ist die an extreme Klimaverhältnisse angepasste Libanonzeder eine geeignete Alternative?
 
Geschlechtswechsel durch die Inaktivierung eines einzelnen Gens mithilfe der ‚Genschere’ CRISPR-Cas9: Weibliche Wildtyp-Blüten (WT, links) können durch Mutation des ARR17-Gens (arr17, rechts) in Männchen umgewandelt werden. Anstatt des weiblichen Fruchtblattes entwickeln sich mehrere männliche Staubblätter.
Fotos: Thünen-Institut

Forstgenetiker entschlüsseln Mechanismus für die Festlegung der männlichen oder weiblichen Form von getrenntgeschlechtlichen Pflanzen.
 
Foto: StMELF

Vier größere staatliche Waldgebiete in Bayern sollen als Naturwälder ausgewiesen und damit dauerhaft unter Schutz gestellt werden. Lob und Tadel für die Unterschutzstellung gibt es vom Naturschutz.
 
Die Sieber ist das einzige größere Fließgewässer im Westharz, das nicht durch eine Talsperre verbaut ist.
Foto: NLF

Im Sommer 2020 werden die alten Wehranlagen der Holzschleifereien Sieber II und III zurückgebaut. Fortan kann der letzte unverbaute Bach im Westharz wieder ökologisch durchgängig fließen.
 
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bittet um Rücksichtnahme in Wald und Flur.
Foto: J. Schmidhuber/StMELF

Zu Pfingsten lockt es viele Menschen in die Natur. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber appelliert dabei, auf die Natur, die Tiere und die Belange der Land- und Forstwirte Rücksicht zu nehmen.
 
FAO Waldfläche
Grafik: FAO

Der weltweite Waldverlust hat sich laut der FAO verlangsamt. Seit 2015 gingen jährlich 10 Mio. ha Wald verloren. In den fünf Jahren davor waren es noch jährlich 12 Mio. ha.
 
Die Fichtenblüte sorgt derzeit in Nordrhein-Westfalen für viel gelben Staub.
Foto: Jan Preller/ Wald und Holz NRW

Jeder kennt es im Moment. Blütenstaub, wohin das Auge reicht. Für den Menschen meist unangenehm und lästig. Für die Natur ein Zeichen von Leben und Fortbestand.
 
Hinweise auf den Lichtbedarf junger Traubeneichen lassen sich beispielsweise durch die Messung der Photosyntheseleistung bei unterschiedlichen Strahlungsintensitäten erhalten.
Foto: Tobias Modrow

In Zeiten des Klimawandels setzt die grüne Branche auf die Traubeneiche. Doch sie ist waldbaulich anspruchsvoll. Ein Praxisleitfaden aus dem Forschungsprojekt "KlimaQuer" soll Aufschluss geben.
 
www.waldbauernverband.de

In viele Gebieten Deutschlands besteht jetzt schon im April akute Waldbrandgefahr. Dabei kann jeder einzelne dazu beitragen, dass es nicht zu einem Waldbrand kommt.
 

Die anhaltende Trockenheit und der geringe bis ausfallende Niederschlag erhöhen das Waldbrandrisiko in Bayern wie auch allgemein im Deutschen Raum.
 
Der Prototyp der Pflanzmaschine Plantma X
Foto: Plantma AB

In Schweden sorgt eine neue Pflanzmaschine mit dem Namen PlantmaX für Aufmerksamkeit. Die schwedische Firma Plantma AB testet sie zusammen mit den schwedischen Staatsforsten Sveaskog seit November 2019.
 

Die Austrocknung der oberen Bodenschichten ist im Frühjahr normal. Doch in viele Bereichen Deutschlands ist die Bodenfeuchte jetzt schon auffällig niedrig. Der Deutsche Wetterdienst gibt Aussichten.
 
Foto: MLR

Luchse sind streng geschützt. Eine Besenderung der Tiere hilft, wichtige Erkenntnisse über die Raumnutzung und das Verhalten der Luchse zu sammeln.
 
Foto: Peter Meyer, NW-FVA

Am 1. April 2020 wurde an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt die Abteilung Waldnaturschutz mit Sitz in Hann. Münden gegründet. In naher Zukunft soll die Abteilung auch personell aufgestockt werden.