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Waldbau

Waldzustand hat sich 2020 weiter verschlechtert. Eine Wiederbewaldung mit mindestens vier Baumarten pro Fläche ist die Lösung.
Foto: Archivbild

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW stellt den Waldzustandsbericht 2020 vor. Dem Wald geht es aktuell sehr schlecht. Mit einem Wiederbewaldungskonzept sollen klimafitte Mischwälder geschaffen werden.
 
Im Krisenmodus: Die Wälder stehen vor einer unsicheren Zukunft, der Klimawandel hat die Forstwirtschaft fest im Griff. Ein DBUdigital-Online-Salon am Montag, 23. November, lotet Lösungswege aus.
Foto: DBU

„Es geht um die Zukunft der Wälder“, so lautet der Titel des nächsten Online-Salons der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Der Salon findet am 23. November statt.
 
Von hinten links nach vorne rechts: Norbert Tennhoff, Dr. Katharina Tiebel, Dr. Carolin Stiehl, Martin Schwarz, Michael Blaschke, Dr. Bertram Leder, Dr. Stefanie Wieland, Andreas Wiebe
Foto: M. Wildelau

Am 5. November fand das 11. Arnsberger Waldforum statt, in diesem Jahr pandemiebedingt als Onlineveranstatlung. Thema: Das Management von natürlich verjüngten „Pionierbaumarten“ auf geschädigten Waldflächen.
 
Auch die Forstbaumschulen stehen angesichts des enormen Aufforstungsdrucks vor großen Herausforderungen.
Foto: Archivbild

Nach drei Jahren Trockenheit und mindestens zwei Jahren ausgesprochener Dürre hat auch der Wald in vielen Flächen ähnlich große und grundsätzliche Herausforderungen zu verkraften wie derzeit die Gesellschaft.
 
Luftaufnahme der bestehenden Testpflanzung mit gebietsfremden Baumarten bei Mutrux, VD. Die geplanten Testpflanzungen sollen insgesamt und was die Teilflächen pro Baumart betrifft kleiner sein als die hier gezeigte Pflanzung.
Foto: SRF/3sat/Nano

In der Schweiz werden zahlreiche Testpflanzungen angelegt, um die Klimatoleranz von 18 Baumarten zu überprüfen. In den nächsten 30 bis 50 Jahren wird der Zustand der Pflanzungen regelmässig untersucht.
 
Als Teil eines Lehrpfades trägt der Totholzgarten zur Umweltbildung bei und wird durch Informationstafeln ergänzt. Er ist Teil des Naturlehrpfades und befindet sich am Fuße der Düne „Hoher Stein“ am Reilinger Weg.
Foto: FVA

In Baden-Württemberg wurde im Staatswald der Schwetzinger Hardt der erste Totholzgarten im Land eröffnet. Als Teil eines Lehrpfades kann er jederzeit besucht werden.
 
Ursula Heinen Esser, NRW-Umweltministerin, informiert sich bei Dr. Ulrich Pahlke, Direktor des GD NRW, wie er aus Streu und Oberboden Rückschlüsse auf die Bodeneigenschaften zieht.
Foto: Geologischer Dienst NRW

Der Geologische Dienst NRW (GD NRW) erstellt im Auftrag des Umweltministeriums Karten für Forstleute und Waldbesitzende. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser informierte sich am 26. Oktober vor Ort.
 
In Leuk (Kanton Wallis) brannten 2003 rund 300 ha Föhrenwald. Werden die Bäume stehen oder liegen gelassen, entwickelt sich nach solchen ökologischen Störungen eine große Vielfalt von spezialisierten Pflanzen und Insekten.
Foto: B. Wermelinger/WSL

Bitte nicht stören: Nach Waldbränden, Windwurf oder anderen Störungen sollte in den betroffenen Wäldern nicht aufgeräumt werden. Das schreibt ein Forschungsteam in „Nature Communications“.
 
Die SDW hat am 3. November zum digitalen runden Tisch eingeladen. Thema war die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements junger Menschen für den Wald.
Quelle: SDW

Viele junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich im und für den Wald. Die SDW lud daher am 3. November zum digitalen runden Tisch „Jugendengagement für den Wald“.
 
Die Thematik der Onlineveranstaltung LWF regional dreht sich u.a. um Waldschäden, und Aktuelles zur Trockenheit und Klimawandel in der Region Oberbayern.
Foto: Foto-Archiv AFZ-DerWald/ F. Stahl, LWF

Die Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF) in Freising bietet ihre Veranstaltungsreihe „LWF-regional“ am 12.November erstmals in Oberbayern an: Coronabedingt als Onlineveranstaltung.
 
In NRW erlaubt: Etappen-Kahlschlag am Hohen Knochen
Foto: Privat

Am Hohen Knochen im Sauerland wandelt ein Privatwaldbesitzer einen 100 Jahre alten Buchenwald etappenweise in einen reinen Fichtenforst um. Der Fall ist mittlerweile im Landtag von Nordrhein-Westfalen angekommen.
 
(Bildschirmfoto)

Zum Thema Baumartenwald für den Wald von morgen war Christian Raupach am 29. Oktober zu Gast bei der Sendung "Alle Wetter!" beim Hessischen Rundfunk.
 
Jung und Alt beteiligten sich an der Pflanzaktion zur Begründung einer neuen Waldgeneration.
Foto: J. Miedl/Sparda-Bank

Die oberbayerische Genossenschaftsbank feierte letztes Wochenende (17./18. Oktober) ihren 90. Geburtstag und führte ihre Tradition fort, Bäume zu pflanzen.
 
Der richtige Baum am richtigen Platz – Waldbäume wie dieser Ahorn haben unterschiedliche Standortansprüche.
Foto: F. Reinbold/HessenForst

Am 6. und 7. November lädt HessenForst zu öffentlichen Pflanzaktionen im Landeswald ein. Zwölf Forstämter beteiligen sich an den Aktionen – immer vorausgesetzt, die Corona-Auflagen lassen es zu.
 
Die freiwilligen Baumpflanzerinnen Klara Fellgiebel aus Jena (l.) und Julia Kauth aus Flensburg setzen beim Bergwaldprojekt Erlen als Pionierbäume auf einer Borkenkäfer-Kahlfläche bei Braunlage.
Foto: NLF

Freiwillige des Bergwaldprojekts pflanzen bei Braunlage Pionierwälder aus Birken und Erlen. 19.500 Bäume sollen noch bis zum 24. Oktober rund um den Wurmberg gepflanzt werden.
 
Bucheneinschlag Buchenwald
Foto: M. Steinfath

Im kommenden Jahr will die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern ihren Bucheneinschlag reduzieren. Grund sind sie Schäden durch Trockenheit an großen Teilen der Buchenwälder im Nordosten Deutschlands.
 
NW-FVA, NWE, Naturwald, biologische Vielfalt
Foto: NW-FVA, Lorenz

Bis 2020 sollen sich gemäß der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt 5 % der Waldfläche Deutschlands und 10 % der öffentlichen Wälder natürlich entwickeln. Die NW-FVA bilanziert derzeit die Zielerreichung.
 
Abb. 1 : Forstpflanzen werden dringend gebraucht.
Foto: NLF

Alle Waldbesitzer wollen und müssen große Teile ihrer Schadflächen so schnell wie möglich wieder aufforsten. Es folgt ein Rückblick auf die Pflanzsaison 2019/2020 aus der Sicht von Pflanzeinkäufern.
 
In Europa erwarten die Forschenden eine relative Zunahme von gebietsfremden Arten, wie z. B. dem Grauhörnchen von 64 % bis zum Jahr 2050 im Vergleich zum Jahr 2005.
Foto: T. Blackburn

Die Aliens sind los: Bis zum Jahr 2050 sollen invasive bzw. gebietsfremde Arten bis zu 36% zunehmen. Vor allem Insekten und Vogel-Arten gehören dazu.
 
Ernte von Eicheln im Herrenholz
Foto: NLF

Die Eicheln des uralten Lauenberger Eichen sind als geprüftes Vermehrungsgut zugelassen. Im Labor der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt wird nun geprüft, ob sie auch an das künftige Klima angepasst sind.
 
Biodiversitätshotspots innerhalb der Baum- und Strauchreihen bieten Platz für mehrjährige und seltene Pflanzenarten und ein Habitat für eine Vielzahl an Insekten.
Foto: ARGE

Die ARGE Agroforst weist mit ihrer Gründungsresolution auf das vielfältige Potenzial von Agroforstwirtschaft hin. Gemeinsam mit sämtlichen Stakeholdern sollen diese künftig erschlossen werden.
 
Der Erhalt und die Anpassung der Wälder an den Klimawandel erfordert ein gemeinsames Handeln und eine Überarbeitung des Bundesjagdgesetzes
Foto: E. Marek

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat möchte mit der Stellungnahme Waldbesitzerverbände unterstützen, Anliegen für eine klimastabile Waldentwicklung, inbesondere bei der Gestaltung von Jagdpachtverträgen zu erarbeiten.
 
Forscher diskutieren geeignete Standorte für Untersuchungen an Buchenwäldern in
Foto: Hohnwald

Forschende der HAWK Göttingen untersuchten die ökologischen Konsequenzen des Klimawandels für deutsche Buchenwälder. Die Buche hat ihre Vorteile, schwächelt aber in einem Bereich besonders stark.
 
Rewilding Britain Natürliche Wiederbewaldung
Foto: Rewilding Britain, Mark Pel

Bis zum 11. September liefen in Großbritannien die öffentlichen Konsultationen für das Aufforstungsprogramm der Regierung. „Zu wenig und zu teuer“, urteilt die Initiative „Rewilding Britain“ die sich 2015 gründete, um ...
 
Matthias Kalinka

Der Sommersturm Fabienne hat 2018 auch im hessischen Wald schwere Schäden angerichtet. Das Forstamt Darmstadt hat die Bewirtschaftung auf einer damaligen Windwurffläche eingestellt, sodass dort mittlerweile ein kleiner Urwald entstanden ...