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WaldÖkologie

Ein Waldbesitzer verbrennt Hiebsreste im Wald
Foto: O. Betz/dpa

Nordrhein-Westfalen erleichtert das Verbrennen von Schlagabraum im Wald. Die Behörden wollen damit die Ausbreitung der Borkenkäfer-Arten Buchdrucker und Kupferstecher verhindern. In normalen Jahren müssen die Waldbesitzer solche Feuer bei der ...
 
Eine vom Borkenkäfer befallene Fichtengruppe in Unterstammheim, Kt. Zürich (September 2018)
Foto: Beat Wermelinger/WSL

Der Borkenkäfer setzt seinen Vormarsch fort: Mit schweizweit 735.000 m³ vom Buchdrucker befallenem Fichtenholz war die Schadholzmenge 2018 mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr.
 
Abb. 1: Unterschiedlich alte Tannen in „Kyrill“-Loch
Foto: G.E. Weber

Die Weißtannenoffensive wünscht und erfordert eine breite Diskussion, um dieser faszinierenden Baumart eine „Wiedergeburt“ in großem Stile zu ermöglichen.
 
Erneuter Wolfsnachweis in Rheinland-Pfalz
Foto: Landesforsten RLP Lamour, Hansen

In Rheinland-Pfalz wurd wiederum ein Wolfsvorkommen bestätigt. Mit dem neuen Foto-Nachweis wurden bisher in 16 Fällen Wölfe in Rheinland-Pfalz nachgewiesen.
 
Die jährliche Waldzustandserhebung erfolgt durch speziell geschulte Försterinnen und Förster.
Foto: LWF

Der drittwärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat Bayerns Wäldern zugesetzt. Das geht aus aktuellen Ergebnissen der Waldzustandserhebung in Bayern hervor.
 
Mit dieser Drohne suchen Experten vom Nationalpark Bayerischer Wald im Zuge des Projektes BarkBeeDet nach Fichten, die vom Buchdrucker befallenen sind
Foto: P. Hofmann

Die Borkenkäferpopulation wächst schon seit Jahren. Nachdem der Dürresommer 2018 die Massenvermehrung noch angeheizt hat, machen sich die Fachleute für das Frühjahr auf Einiges gefasst.
 
ÖBf zieht Waldbilanz: Aufarbeitung nach Windwurf mit Seilkran
Foto: ÖBf-Archiv/Wolfgang Simlinger

Viel Sturmholz, weniger Käferholz - die Folgen des Klimawandels haben sich auch 2018 tief in die Waldbilanz der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) eingeschrieben. Der Waldumbau wird daher weiter vorangetrieben.
 
Eicheln aus fleißigen Händen: Im Herbst 2018 gesammeltes Eichensaatgut für Thüringens neue Mischwälder.
Foto: H. Sproßmann

Die Eicheln-Sammelaktion 2018 und die eigene Saatguternte bescherten ThüringenForst ein Rekordergebnis von 18,5 Tonnen Eichen-Saatgut. Ab 2020 werden die gezogenen Jungbäumchen in die Wälder ausgepflanzt.
 
Foto: Felix R. Krull

Es droht das Absterben ganzer Waldbestände und damit der Verlust elementarer Waldfunktionen. Der Staatsbetrieb Sachsenforst informiert Waldbesitzer zu aktuell notwendigen Maßnahmen des Waldschutzes.
 
Aufgrund anhaltender Trockenheit verfärbten sich in der Schweiz im Sommer 2018 zahlreiche Buchen frühzeitig.
Foto: WSL/A. Rigling,

Eine Studie der Eidg. Forschungsanstalt WSL zeigt, dass Bäume bei Hitze unter Trockenstress leiden und weniger Holz produzieren.
 
Nach dem Aufräumen steht die Wiederbewaldung an – Naturverjüngung hat hierbei zunächst Vorrang.
Foto: F. Reinbold/HessenForst

Am 18. Januar 2018 wütete das Sturmtief "Friederike" auch in Nordhessen. Die folgende Sommerdürre und Borkenkäferbefall haben das Schadensausmaß erheblich verstärkt.
 
Der verheerende Sturm Friederike vernichtete am 18. Januar 2018 in nur wenigen Stunden 1,6 Mio. m³ Sturmholz in den Wäldern der NLF.
Foto: NLF/pixxio

Der verheerende Sturm Friederike vernichtete am 18. Januar 2018 in nur wenigen Stunden 1,6 Mio. m³ Sturmholz in den Wäldern der NLF. Nun ziehen die Landesforsten Bilanz.
 
In den Wäldern von NRW warf "Friederike" zwei Mio. Bäume um oder knickte sie ab.
Foto: M. Steinfath

Am 18. Januar 2018 verursachte der Orkan Friederike Schäden von einer Mrd. €. Darauf folgte der Dürre- und Hitzesommer und lieferte ideale Voraussetzungen für die Vermehrung des Borkenkäfers.
 
2018 war eines der schlimmsten Waldbrand-Jahre im Freistaat.
Foto: Daniela Tröger

Mit 42 Waldbränden auf über elf Hektar erlebte Thüringen ein dramatisches Waldbrandjahr. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anzahl damit fast verdreifacht.
 
In Süddeutschland herrscht in den Forsten akute Schneebruchgefahr.
Foto: BaySF

Die Staatsforsten in Süddeutschland warnen vor akuter Schneebruchgefahr. Erholungssuchenden wird vom Betreten der Wälder dringend abgeraten.
 

Neue Fördermöglichkeiten zur Unterstützung der Jäger bei der effektiven Schwarzwildbejagung sind Inhalt der Verwaltungsvorschrift zur Förderung der Schwarzwildbejagung in Baden-Württemberg.
 
Der Waldzustand bliebt 2018 im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend konstant.
Quelle: Berliner Forsten

Der Waldzustand blieb 2018 im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend konstant. Die Folgen der ausgeprägten Trockenheit sind noch nicht erfasst und werden erst in den Folgejahren sichtbar werden.
 
Ein Pressetermin mit Landwirtschaftsminister Vogelsänger auf der riesigen Kahlfläche, die nach den Waldbränden im August 2018 entstanden ist.
Foto: O. Gabriel

In Brandenburg verbrannten 2018 über 1 600 ha Wald, darunter auch große zusammenhängende Flächen. Das ganze Ausmaß wird erst klar, wenn man in einem dieser Wälder steht. Die Waldgenossenschaft Bardenitz ...
 
Im Querschnitt durch die Nadel einer Kiefer sind zwei Poren an der Oberfläche erkennbar. Diese Stomata regulieren die Wasserverdunstung und die CO2-Aufnahme.
Illustration: Miriam Isaac-Renton

Klimawandel - warum Wälder in Kanada nicht in der Lage sind, der künftig häufiger auftretenden Trockenheit standzuhalten:
 
Der aktuelle Waldzustandsbericht für Schleswig-Holstein ist veröffentlicht.
Quelle: NW-FVA

Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt hat den Waldzustandsbericht 2018 für Schleswig-Holstein veröffentlicht. Ein kurzer Überblick:
 

Die Witterungsextreme 2018 und ihre Folgen haben dem Wald in Sachsen enorm zugesetzt. Die wirtschaftliche Situation der von den Witterungsextremen betroffenen Waldbesitzer ist prekär. Das Jahr 2019 verspricht bislang keine ...
 
Forschung an der Universität Greifswald
Quelle: www.uni-greifswald.de

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und die Universität Greifswald bringen mit Hilfe von Zustiftungen eine W3-Professur für Moorforschung/Peatland Sciences auf den Weg.
 
Esskastanie, Eigenanzucht aus dem Wildeshauser Wald im Container, Pflanzung Frühjahr 2018
Foto: M. Guba

Seit 2014 sät und pflanzt der niedersächsische Revierleiter Eberhardt Guba in kleinen Waldlücken seines Reviers Esskastanien. Hier beschreibt er, wie er dabei vorgeht und worauf es bei der Anzucht ankommt.
 
Der Wildverbiss an jungen Waldbäumen hat in Bayern seit der letzten Erhebung vor drei Jahren leicht zugenommen.
Quelle: StMELF

Der Wildverbiss an jungen Laub-und Nadelbäumen in Bayern hat laut des Forstministeriums seit der letzten Erhebung vor drei Jahren leicht zugenommen.
 

Die Untersuchung einer Kotprobe durch das Senckenberg-Institut hat ergeben, dass sich vor gut zwei Monaten ein zweiter Wolf im Nordschwarzwald aufgehalten hat. Das Geschlecht und die Rudelzugehörigkeit des Wolfes sind ...