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WaldÖkologie

Wer frisst an meinen Fichten? Kupferstecher (Pityogenes chalcographus), Nordischer Borkenkäfer (Ips duplicatus) und Buchdrucker (Ips typographus) im Vergleich. Maßstab: 5 schwarze Kästchen entsprechen 1 Millimeter.
Bild: F. Matschulla/SBS

Mehr Borkenkäfer als im Jahr 2019 und eine zeitigere Entwicklung als 2019 – das sind die Ausgangsbedingungen für den sächsischen Wald 2020.
 

Der Wolf polarisiert. In Deutschland ist er nun wieder heimisch geworden. Das Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz in NRW informiert nun über die aktuellen Wolfszahlen.
 
Abb. 3: Reinbestand der Libanonzeder bei Ermenek; 45 % der Bestände sind mit anderen Nadelbaumarten gemischt.
Foto: M. Šeho

Aktuell stellt sich immer mehr die Frage, mit welchen Baumarten und Herkünften in Zukunft gepflanzt werden soll. Ist die an extreme Klimaverhältnisse angepasste Libanonzeder eine geeignete Alternative?
 
Modelle sollen vorhersagen, wie sich ein Feuer im Wald unter den vorhandenen Bedingungen ausbreitet.
Foto: G. Zachmann/KIT

Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erforschen, wie gefährdete Flächen erkannt, das Risiko für Brände reduziert und verbrannte Wälder nachhaltig aufgeforstet werden können.
 
Projekt InsHabNet: Entomologen dokumentierten an 50 Standorten nahe Güstrow/Mecklenburg die vorkommenden Insektenarten, darunter seltene Nachtschmetterlinge und Tagfalter wie den Braunkolbigen Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris).
Foto: C. Cords/FNR

Im Herbst 2018 startete die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern mit InsHabNet ein vom BMEL gefördertes Modellprojekt zum Schutz von Waldinsekten, deren Populationen durch fragmentierte Lebensräume als gefährdet gelten.
 
Bei gemeinsamer Teilnahme an der Verbissinventur kann man sich austauschen und Probleme ansprechen.
Foto: Bosch

In Bayern wird das System der „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“ weiterentwickelt. Darauf haben sich die Waldverbände mit Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber geeinigt.
 
Auf der Internetseite der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz werden die eindeutigen Nachweise (C1-Nachweise) in Rheinland-Pfalz gesammelt.
Quelle: Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz

Nach der DNA-Auswertung eines Schafrisses ist nun bestätigt, dass sich ein Wolf im vorderen Hunsrück aufgehalten hat. Dies ist der bislang erste Wolfsnachweis in der Region.
 
Geschlechtswechsel durch die Inaktivierung eines einzelnen Gens mithilfe der ‚Genschere’ CRISPR-Cas9: Weibliche Wildtyp-Blüten (WT, links) können durch Mutation des ARR17-Gens (arr17, rechts) in Männchen umgewandelt werden. Anstatt des weiblichen Fruchtblattes entwickeln sich mehrere männliche Staubblätter.
Fotos: Thünen-Institut

Forstgenetiker entschlüsseln Mechanismus für die Festlegung der männlichen oder weiblichen Form von getrenntgeschlechtlichen Pflanzen.
 
Im Mai war in Bayern ein verstärktes Auftreten von Borkenkäfern an Fichten zu beobachten.
Foto: M. Hertel/BaySF

Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) wollen in Zukunft monatlich über die aktuelle Borkenkäfersituation im bayerischen Staatswald berichten. Wie hat sich die Lage im Mai 2020 entwickelt?
 
Foto: Prof. Rupert Seidl / TUM

Der Wald ist weltweit großen Belastungen ausgesetzt. Klimatische Extreme wie Hitze und Dürre setzen ihm zu. Eine im Fachmagazin Science erschienene Studie mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) ist ...
 
Foto: StMELF

Vier größere staatliche Waldgebiete in Bayern sollen als Naturwälder ausgewiesen und damit dauerhaft unter Schutz gestellt werden. Lob und Tadel für die Unterschutzstellung gibt es vom Naturschutz.
 
Eiche, Waldschutz, Parasiten
Foto: Bernhard Tapken

Ein aktuelles Forschungsprojekt will Raubparasiten zur biologischen Bekämpfung nutzen, um die Gefahr des Eichensterbens zu mindern. Gleichzeitig will man aufzeigen, inwieweit sich Trauben- und Stieleichen in ihrer Mortalität unterscheiden.
 
Die Broschüre „Wie ein Luchs“ kann über die Webseite des BUND kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.
Quelle: BUND

Warum breitet sich der Luchs in Deutschland nur sehr langsam aus? Dieser Frage geht der BUND in Thüringen seit dem 27. Mai gemeinsam mit den Universitäten Göttingen und Freiburg nach.
 
Die Sieber ist das einzige größere Fließgewässer im Westharz, das nicht durch eine Talsperre verbaut ist.
Foto: NLF

Im Sommer 2020 werden die alten Wehranlagen der Holzschleifereien Sieber II und III zurückgebaut. Fortan kann der letzte unverbaute Bach im Westharz wieder ökologisch durchgängig fließen.
 
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bittet um Rücksichtnahme in Wald und Flur.
Foto: J. Schmidhuber/StMELF

Zu Pfingsten lockt es viele Menschen in die Natur. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber appelliert dabei, auf die Natur, die Tiere und die Belange der Land- und Forstwirte Rücksicht zu nehmen.
 
FAO Waldfläche
Grafik: FAO

Der weltweite Waldverlust hat sich laut der FAO verlangsamt. Seit 2015 gingen jährlich 10 Mio. ha Wald verloren. In den fünf Jahren davor waren es noch jährlich 12 Mio. ha.
 
Der erste Blick unter die Folie
Foto: M. Blaschke

Ein Lösungsansatz zur Konservierung von Käferholz sind Folienlager. Doch funktioniert das überhaupt? Wald und Holz NRW hat das Verfahren getestet und stellt erste Ergebnisse vor.
 
Schaden Rüsselkäfer
Foto: LWF

Die Borkenkäferkalamität der letzten Jahre und wiederholte Sturmereignisse haben zahlreiche Freiflächen geschaffen, die wieder aufgeforstet wurden. Nadelholzkulturen sind die ersten fünf Jahre durch den Fraß des Großen Braunen Rüsselkäfers gefährdet.
 
Foto: DFWR

Die Spitzenverbände von Forst und Jagd haben in einem Gespräch beschlossen, gemeinsam eine Zukunftperspektive Wald und Wild zu entwickeln.
 
Foto: Achhammer / StMELF

In den kommenden ein bis zwei Wochen ist bayernweit mit dem ersten frischen Borkenkäfer-Befall an Fichten zu rechnen. Der Grund: Die Hauptschwärmzeit der Borkenkäfer hat begonnen.
 
Gämse (Rupicapra rupicapra), im Fellwechsel, Stubaital, Tirol, Österreich, Europa
Foto: Imagebroker /C. Steirer

Die Alpengams steht unter dem besonderen Schutz der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU. Daher ist es wichtig den Populationszustand regelmäßig zu überprüfen.
 
Foto: M. Gerber

Wald und Holz NRW blickt am Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt auf Waldvogelarten. Während einige Arten sich erholen, gehen andere Bestände deutlich zurück.
 
Blitzschlagrinne an einer Fichte, die die enorme Zerstörungskraft eines Blitzeinschlages zeigt. Wäre während des Ereignisses eine Person neben dem Baum gestanden – diese hätte wohl kaum überlebt
Foto: H. Sproßmann/ ThüringenForst

Im Sommer 2019 wurden deutschlandweit 4.378.313 Blitzentladungen registriert. Diese enden manchmal tödlich. Einfach Tipps aber können Leben retten.
 
Hemisphärisches Foto eines Buchenwaldes – je dichter das Kronendach, desto stärker ist dessen kühlender Effekt im Unterholz und auf dem Waldboden.
Foto: P. de Frenne

Das kühlende Blätterdach der Bäume schützt Waldorganismen vor Temperaturextremen. Es hat einen wichtigen Einfluss auf ihre Anpassung an die Klimaerwärmung, weist eine internationale Studie unter Leitung der WSL nach.
 
Waldbrand Lübtheen
Foto: J. Schröder/Landesforst MV

Der Projektverbund aus Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, TU Dresden und 13 weiteren Beteiligten will bundeseinheitliche Standards für einen verbesserten Waldbrandschutz erarbeiten.