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WaldÖkologie

Deutscher Forstwirtschaftsrat
Foto: DFWR

Aus Sicht des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) bleibt der vom BMEL vorgelegte Entwurf zur Novelle des Bundesjagdgesetzes deutlich hinter den gesetzten Zielen und Notwendigkeiten zurück.
 
Buchen-Schadholz, Dürre, Dürreschäden, Baden-Württemberg
Foto: MLR

Durch die anhaltende Trockenheit zeigt die Buche in Teilen Baden-Württembergs Dürreschäden. Von Januar bis August wurden rund 150.000 Fm Buchen-Schadholz aufgearbeitet. Die Gesamtmenge an geschädigter Buche liegt noch höher.
 
Ein klassischer Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald mit den namensgebenden Sternmieren in voller Blüte. Eingriffe in den Wasserhaushalt können sich negativ auf diese Artengemeinschaften auswirken.
Foto: Bernhard Tapken

Zahlreiche Waldbestände im Hessischen Ried weisen seit Jahrzehnten erhebliche Vitalitätsdefizite auf. Nun fördern die Bundesministerien für Landwirtschaft und Umwelt dort ein Projekt, das ein Verfahren der temporären Bewässerung erprobt.
 
Das Oberbergische Land wurde offiziell zum Wolfsgebiet erklärt.
Foto: E. Marek

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit, dass das Waldgebiet in Eitdorf im Oberbergischen Land offiziell zum Wolfsgebiet erklärt wurde. Grund ist der Nachweis von Wolfs-Welpen.
 
Jochen Flenker, Geschäftsführer Vielfalt Wald GmbH, Dr. Carolin Schneider, Geschäftsführerin INOQ GmbH, Marga-Franziska Gätjens, Mitarbeiterin INOQ GmbH, AGDW – Präsident Hans-Georg von der Marwitz. (v. l. n. r.)
Foto: AGDW

Die INOQ GmbH ist eine Firma, die für die Forstwirtschaft und den Landwirtschafts- und Gartenbau Mykorrhizapilze vertreibt. Diese Pilze unterstützen auf natürlichem Wege das Wachstum der Bäume.
 
Rund 2.100 Hektar Moore und Moorwälder kommen natürlicherweise im sächsischen Staatswald vor, sind aber nur noch in Teilen wiederfindbar. (Symbolbild)
Foto: M. Kronschnabl-Ritz

Intakte Moore wirken als Wasserspeicher und können dadurch Dürre- und Hochwasserphasen abmildern. Daher ist es wichtig, diese zu erhalten. Bei Sachsenforst beginnen im September dazu Moorrevitalisierungen im Rahmen des Naturschutzkonzepts.
 
Spezialisten im Einsatz bei Klimaextremen im Wald: (von links) Forstrevierleiter Alexander Schmitt, Holzrücker Sebastian Weber und die Berchtesgadener Forstwirte Richard Partholl, Peter Stadler und Georg Kamml.
Foto: BaySF

Im Frankenwald grassiert der Borkenkäfer. Vier Forstarbeiter aus Oberbayern haben jetzt die Extreme des Ausmaßes des Klimawandels erlebt. Trotz oder gerade wegen körperlichen Höchstleistungen sind sie ein eingespieltes Team.
 
Trockenheit und Stürme bringen den Wald in eine fast ausweglose Lage. Strukturreiche Mischwälder sind die Zukunft, da hier vor allem Stabilität innerhalb des Waldes geboten wird. Kahlflächen könnten somit eingedämmt werden.
Foto: M. Steinfath

Wird der Wald, so wie wir ihn kennen in 50 Jahren auch noch existieren? Ohne einen nachhaltigen Klimaschutz und strukturreiche stabile Mischwälder muss diese Frage verneint werden.
 
Die Rebhühner sind auf unterschiedliche Lebensräume der Feldflur angewiesen.
Foto: E. Marek

Seit 2017 gibt es das Kooperationsprojekt "Rebhuhnschutz im Landkreis Tübingen“. Dazu gehören rebhuhngerechte Heckenpflege und Blühmischungen. Doch damit ist es nicht getan: Maßnahmen müssen ergriffen werden, bevor die Population einbricht.
 
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald in Rheinland-Pfalz kann nach fünf Jahren schon erste Erfolge in Arten- und Naturschutz aufweisen. (Symbolbild)
Foto: M. Kronschnabl-Ritz

Mittlerweile besteht der Nationalpark Hunsrück zu 40% aus Wildnis und es soll noch weitergehen. Viele Projekte wurden seit der Gründung vor fünf Jahren bewilligt und erfolgreich umgesetzt.
 
Foto: E. Marek

Das Bergwaldprojekt zielt auf einen umsichtigen Umgang mit der Natur ab. Im Forstbezirk Hochschwarzwald soll der Lebensraum des Auerwilds verbessert werden.
 
Vom Borkenkäfer befallenes Holz muss so schnell wie möglich eingeschlagen und abtransportiert werden.
Foto: AFZ-DerWald Archiv

Auf Thüringens Wälder rollt eine extreme Borkenkäferwelle zu, warnt das Forstamt Erfurt-Willrode. Ganze Fichtenbestände fallen dem Schädling zum Opfer. Zur Waldschutz-Strategie des Forstamtes gehört nun auch das Belassen von Totholz.
 
Waldmoore machen 14 % der Waldfläche in Mecklenburg-Vorpommern aus (Symbolbild).
Foto: J. Fischer

Rund 74.000 ha der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern sind Moore, ca. 30 % davon sind noch natürlich intakt. Die Landesforstanstalt MV hat seit 2011 mehr als 700 ha Waldmoore wiedervernässt.
 
Die Rothirsche besiedeln den Lebensraum auf der "Rothirsch-Autobahn".
Foto: Erich Marek

Rothirsche haben nachweislich einen positiven Einfluss auf die Artenvielfalt in ihrem Lebensraum. In der länderübergreifenden Biotopverbundplanung gilt es nun ihren Lebensraum und sie selbst zu schützen.
 
Foto: © Dr. Simon Thorn

Durch Sturmschäden gibt es in den Wäldern viel Sturmholz. Ein Abtransport ist oft keine nachhaltige Variante. Doch welche Aufarbeitungsmöglchkeiten gibt es?
 
Am Wochenende besteht bundesweit erhöhte Waldbrandgefahr.
Foto: Archivbild

Für die nächsten Tage sind bundesweit Temperaturen von häufig über 30 °C angekündigt. Es herrscht erhöhte Waldbrandgefahr. Worauf Sie beim nächsten Waldbesuch achten sollten.
 
Foto: Erich Marek

Mit DNA-Proben wurde festgestellt, dass Wölfe für die Schafsrisse in der Eifel und im Westerwald verantwortlich sind. Nun liegen die Wolfsindividualisierungen des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz vor.
 
Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk
Foto: MLR/Potente

Eine neue Handreichung für die Wiederbewaldung von Kalamitätsflächen im Klimawandel soll in Baden-Württemberg den Förstern als Zielvorgabe dienen. Die Fichte soll weiterhin vorkommen, langfristig aber nur noch in Beimischung.
 
Gesicherter Nachwuchs mit 7 Baumarten ist die Risikovorsorge für zukunftsfähigen Wald
Foto: ANW Projekt Dauerwald

Im Rahmen des ANW-Projektes „Dauerwald“ werden die Auswirkungen forstwirtschaftlicher Maßnahmen erfasst. Anhand von Stichprobenergebnissen sollen Erkenntnisse für ein Umsteuern, bzw. Beibehalten der bisher geübten Waldbaupraxis gewonnen werden.
 
Die Käfersituation in Bayern war im Juli zweigeteilt: Während es im Süden entspannt blieb, bildeten sich im Norden und Osten des Freistaats Borkenkäfer-Hotspots heraus.
Foto: M. Hertel/BaySF

In weiten Teilen Bayerns ist die Borkenkäfersituation in diesem Sommer bisher entspannter als in den Trockensommern der letzten beiden Jahre. Das zeigt auch die Käferholzbilanz im Juli 2020.
 
Die scheuen Prädatoren sind immer mal wieder für Schafsrisse verantwortlich.
Foto: Erich Marek

Schon 2012 erstellte das Umweltministerium in Rheinland-Pfalz einen Wolfsmanagementplan. Dieser wird jetzt gebraucht. Neue DNA-Proben bestätigen, dass die Wölfe dort für aktuelle Schafsrisse verantwortlich sind.
 
Ab August können Verkehrsteilnehmer kostenlos die WUIDI-App in Schleswig-Holstein nutzen.
Quelle: LJV SH

Die Wildwarn-App WUIDI soll dabei helfen, Wildunfälle zu vermieden. Ab August steht der digitale Wildwarner nun auch in Schleswig-Holstein zur Verfügung.
 
FNR/M. Plothe

Die Erkennung des Sturmgefährdungs- und -schadenspotenzials von Forstflächen ist Gegenstand eines im Juli 2020 gestarteten Verbundvorhabens.
 
Dr. Norbert Schäffer (Vorsitzender des Landesbund für Vogelschutz), Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer und Interimspräsident des Bayerischen Jagdverbands Thomas Schreder trafen sich im Forstbetrieb Berchtesgaden zu Projekt-Absprache.
Foto: BaySF

Das Wild, welches Greifvögel zur Nahrung dient, soll zukünftig mit bleifreier Munition erlegt werden. So werden die Großvögel nicht durch eine Bleivergiftung gefährdet.
 
Foto: FNR

Die FNR ist Projektträger für Förderaufrufe des Waldklimafonds. Nun werden die Einreichefristen für Projektskizzen um drei Monate verlängert.