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WaldÖkologie

Mit Böen bis Windstärke 12 hat am 10. März ein weiteres Orkantief "Eberhard" immense Schäden in Niedersachsens Wäldern angerichtet. Wälder in Südniedersachsen sind besonders betroffen.
 
Borkenkäferbefall als Trockenheitsfolge
Foto: Friederike Lang

Die Bodenökologin Friederike Lang sorgt sich um die Vitalität der Wälder in Deutschland. Was würde passieren, wenn der kommende Sommer dem von 2018 nacheifert?
 
Forstministerin Otte-Kinast machte sich ein Bild in den NLF von den Schäden des Jahres 2018.
Foto: NLF

Barbara Otte-Kinast machte sich ein Bild von der aktuellen Entwicklung in den Wäldern der NLF und besuchte am 14. März das Forstamt Reinhausen.
 
Wälder binden große Mengen an CO2 und wirken so der Klimaerwärmung entgegen.
Foto: G. Zachmann/KIT

Ein internationales Team fand heraus, dass sich die weltweit größten Kohlenstoffsenken in jungen, nachwachsenden Wäldern befinden. Bisher galt der Regenwald als "grüne Lunge“ des Planeten.
 

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat kürzlich 18 Pflanzenschutzmittel befristet zugelassen. Derzeit kursieren darüber in der Öffentlichkeit viele Falschbehauptungen – unter anderem zwecks Unterzeichnung einer Petition im Internet.
 
Die gelb gefleckte Variante des Asiatischen Laubholzbockkäfers wurde in der Schweiz bisher nur in Marly/Kanton Freiburg entdeckt.
Foto: WSL/D. Hölling

Der Asiatische Laubholzbockkäfer wurde im Kanton Freiburg in der Schweiz nachgewiesen und konnte nach mehreren Jahren Bekämpfung erfolgreich ausgerottet werden.
 
Die Teilnehmer des ersten iWald-Projekttreffens trafen sich am Am 14. Februar in Groß-Umstadt
Foto: KWF/P.Harbauer

Das KWF hat ein neues, kostenfreies und digitales Werkzeug vorgestellt. „iWald“ ermöglicht es, Waldwachstumsprozesse auf dem Smartphone zu simulieren. So können mobil Szenarien ausprobiert werden.
 
(v.re.): Student M. von Beverfoerde, Pressesprecher Friedrich Louen (Wald und Holz NRW) und NRW-Waldschutzexperte Dr. Mathias Niesar mit überlebensgroßem Modell des Buchdruckers.
Foto: Wald und Holz NRW/N. Neuburg

Wald und Holz NRW hat in einem Forschungsprojekt Borkenkäfer gezählt und ermittelt, wieviele Käfer wo überwintern. Die Ergebnisse sind besorgniserregend.
 
Klein, aber für Bäume gefährlich: Aus einem Borkenkäfer können sich pro Jahr bis zu 30.000 neue Käfer entwickeln.
Foto: U. Brandes/HessenForst

Im Jahr 2018 musste HessenForst im Landeswald über zwei Mio. Kubikmeter Fichtenholz wegen Sturmwurf und Borkenkäferbefall ernten.
 
Am 3. März 1714 verstarb Hans Carl von Carlowitz. Seine „Sylvicultura oeconomica“ beschreibt eine nachhaltige Forstwirtschaft, bei der nur so viel Holz geerntet wird, wie wieder nachwächst.
Foto: Thüringen Forst/Daniela Tröger

Am 3. März 1714, vor 305 Jahren, verstarb Hans Carl von Carlowitz in Freiberg. Er gilt als der Begründer des Begriffs "Nachhaltigkeit".
 
Vom 1. März bis zum 30. September wird in Brandenburg die Waldbrandüberwachung mit dem Kamerasystem aktiviert – für Waldbesitzer kostenfrei.
Foto: S. Loboda

Erster Waldbrand 2019 bei Groß Leine, Landkreis Dahme-Spreewald: Am 19. Februar ging in der Leitstelle Lausitz die erste Waldbrandmeldung des Jahres ein. Durch das trockene Gras und Laub konnte sich ...
 
Foto: Jann Oetting, BaySF

Aktuell werden in Bayern die Ergebnisse der Vegetationsgutachten diskutiert. Die Zahlen dienen als Grundlage für die Abschusspläne beim Rehwild.
 
Sachsenforst informiert über den Beginn der Waldbrandsaison: Waldbesucher sind zur Vorsicht angehalten.
Foto: Sachsenforst, Dirk Synatzschke

Seit heute (1. März) informieren Sachsenforst und der Deutsche Wetterdienst wieder über die örtliche Waldbrandgefahr in Sachsen. Bis zum Oktober wird tagaktuell eine der fünf Gefahrenstufen für jede der 31 ...
 
Damit sich die Schutzwälder im Bergwald etablieren können, wurde in Oberbayern die Schonzeit aufgehoben.
Foto: BaySF

Durch die neue Verordnung können auch künftig außerhalb der regulären Jagdzeiten Reh-, Rot- und Gamswild geschossen werden.
 
Foto: Pixabay/ Hans Braxmeier

Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht teilte in Kiel mit, die am 28. Februar auslaufende Abschussgenehmigung für einen Wolf aus dem Kreis Pinneberg zu verlängern. Das geht aus einer Pressemitteilung des ...
 

Am Morgen des 26. Februar wurde im Landkreis Marburg-Biedenkopf zwischen Bottenhorn und Steinperf ein Wolf gesichtet.
 
Forstministerin Michaela Kaniber, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes Josef Ziegler: Um eine Massenausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern, verlängerte die Forstministerin die finanzielle Unterstützung für Waldbesitzer.
Foto: StMELF

Angesichts der großen Bedrohung ihrer Wälder durch den Borkenkäfer können die bayerischen Waldbesitzer mit finanziellen Hilfen bei der Bekämpfung rechnen.
 

Der Amazonaswald kann durch wechselhafte Regenfälle trainiert werden – dem Tempo des Klimawandels ist er möglicherweise dennoch nicht gewachsen. Eine jetzt in Nature Geoscience veröffentlichte Studie zeigt, dass die Teile ...
 

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat mit Beschluss vom 22.2.2019 die Beschwerde des Vereins „Freundeskreis freilebender Wölfe“ gegen die gerichtliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Oldenburg zurückgewiesen.
 
Quelle: www.sbs.sachsen.de

Wie das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft informiert, wurden in die Förderrichtlinie Wald und Forstwirtschaft (RL WuF/2014) neue Maßnahmen zur Beseitigung der Borkenkäferschäden aufgenommen. Ein Merkblatt und die Antragsunterlagen ...
 
Die FVA Baden-Württemberg übernimmt die Pionieraufgabe, die Methode „Artenspürhunde“ zu Forschungs- und Monitoringzwecken zu etablieren.
Foto: J. Taubmann/FVA

Die FVA Baden-Württemberg startete ein Projekt zum Einsatz von Artenspürhunden im Wildtier-Monitoring. Ein Beispiel: Spürhunde suchen nach Auerhühnern.
 
Abb. 3: Abgestorbene Gartenfichten – eine Gefährdung für die Verkehrssicherheit
Foto: H. Lemme/LWF

Auch im öffentlichen Grün ist in Hitzejahren wie 2018 mit einer stärkeren Gefährdung durch Buchdrucker und Kupferstecher zu rechnen.
 
Die Trockenheit 2018 haben landwirtschaftliche Böden und Waldböden unterschiedlich verkraftet: Jeder vierte Wassertropfen im Wald kommt nicht im Boden an.
Foto: H. Sproßmann

Die Wälder litten unter der Bodentrockenheit. Dem Waldboden ging im Gegensatz zum Offenland bei gleichem Wasserangebot jeder vierte Wassertropfen verloren. Nun braucht der Waldboden Schnee und wenig Frost.
 
Titelseite des Waldzustandsberichtes 2018 für Brandenburg
Quelle: MLUL

Die Wälder Brandenburgs hatten 2018 mit Stürmen, Schädlingen, Trockenheit und Waldbränden zu kämpfen. Trotzdem ist der Waldzustand insgesamt noch als gut zu bezeichnen.
 

Durch drei Rissvorfälle im Umfeld der Ueckermünder Heide sind zehn tote Schafe, ein verletztes sowie ein vermisstes Schaf und fünf tote Stück Damwild zu verzeichnen.