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WaldÖkologie

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus fordert die Besitzer von Privat- und Körperschaftswäldern auf, ihre Bestände intensiv auf Befall mit Borkenkäfern zu kontrollieren und entsprechend der Forstvorschriften zu bekämpfen.
 
Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, sind laut der Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser tote Wildschweine umgehend zu melden.
Foto: Land NRW / R. Sondermann

Am 14. September wurde die ASP bei tot aufgefundenen Wildschweinen in Belgien im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg und Belgien festgestellt.
 
Damit keine Käfer, die sich unter der Rinde verstecken, ausfliegen und umliegende von der Trockenheit geschwächte Fichten befallen, werden die Polter mit Pflanzenschutzmittel behandelt.
Foto: H. Sproßmann

ThüringenForst verstärkt den Pflanzenschutzmitteleinsatz, um die von Trockenheit geschwächte Fichte im Kampf gegen den gefährlichen Fichtenborkenkäfer zu unterstützen.
 

In den Wolfsrudeln in Mecklenburg-Vorpommern sind in diesem Sommer mindestens 13 Welpen aufgezogen worden. Das teilt Dr. Norman Stier, Forstzoologe und Koordinator des Wolfsmonitorings in Mecklenburg-Vorpommern, mit.
 

Staatsminister Thomas Schmidt informierte sich am 7. September über den Waldbrand in der Königsbrücker Heide. Der Waldbrand brach am Vortag zur Mittagszeit in dem Naturschutzgebiet an mehreren Stellen aus.
 
Der Transporthubschrauber Sikorsky CH-53, v. l.: Kommandeur Oberstleutnant Knut Brantin, Georg Schirmbeck, stellv. Kommandeur Oberstleutnant Michael Hackert
Foto: Bundeswehr

Bei der Waldbrandbekämpfung mit Hubschraubereinsatz warf die Lufttransportgruppe der Bundeswehr in diesem Jahr bereits 1,2 Mio. l Wasser ab. DFWR-Präsident Schirmbeck plädiert für eine Europäische Task Force zur Waldbrandbekämpfung.
 

Die ersten Ergebnisse aus der jährlichen Ermittlung des Wildverbisses liegen für die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Oberhavel vor und sind im Internet veröffentlicht.
 
Hoffnung macht den Experten der nunmehr, nach 2017, zweite gesicherte Nachweis eines Gesperres in der freien Natur.
Foto: Dr. Horst Sproßmann

Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller hat am 3. September vier junge Auerhühner am Langen Berg bei Gehren in die Freiheit gesetzt.
 

Die langanhaltende Trockenheit und die extreme Hitze wirken sich auch auf die Wälder und die Forstwirtschaft aus. Ein Großteil der Anpflanzungen ist bereits vertrocknet.
 
Großfeuer: Die Bekämpfung der letzten Glutnester im Wald bei Treuenbrietzen in Brandenburg beschäftigt die Lösch- und Rettungskräfte auch am heutigen Montag noch weiter.
Foto: knipseline/pixelio.de

Der Großbrand nahe der Ortschaft Treuenbrietzen in Brandenburg südwestlich von Berlin erreichte außergewöhnliche Dimensionen. Insgesamt standen rund 400 ha Wald in Flammen.
 
Schwierige Zeiten für die sächsische Forstwirtschaft
Foto: Lutz-Florian Otto, Sachsenforst

Das Zusammenspiel aus Sturm, Hitze und Trockenheit setzt den sächsischen Wäldern erheblich zu.
 
Screenshot des Wildtierportals Bayern
Quelle: www.wildtierportal.bayern.de

In Bayern wurden in der vergangenen Jagdsaison mehr als 95.000 Wildschweine erlegt. Zu verdanken sei diese „Rekordstrecke“ dem großen Einsatz der Jäger.
 
Im Kampf gegen die Schweinepest wird vermehrt Schwarzwild gejagd.
Foto: Richy/pixelio.de

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Osteuropas weiter aus. Niedersachsen sieht sich gerüstet.
 
Borkenkäfer wie der Buchdrucker stellen insbesondere nach Extremwetterereignissen eine große Gefahr für Fichtenbestände dar.
Foto: Archiv AFZ-DerWald

Die Fichtenborkenkäfer zeigen nach wie vor eine starke Befallsaktivität. Intensive Käfersuche und schnelle Aufarbeitung sind auch jetzt noch unerlässlich.
 
Die Laubbäume haben sich bereits auf den Herbst umgestellt.
Foto: Daniela Tröger

Im Forstamt Erfurt-Willrode hat in dieser Woche die Laubholzsaison mit ersten planmäßigen Waldpflegearbeiten als Folge der Trockenheit so früh wie noch nie begonnen.
 
Logo für den Verband ?Forum Natur Brandenburg?. Quelle: Forum Natur Brandenburg
Quelle: www.forum-natur-brandenburg.de

Die Verbände im ländlichen Raum sind vom Inhalt des Wolfsmanagementplans des Umweltministeriums entsetzt. Nun folgt ihre Reaktion mit dem 8-Punkte-Plan.
 
Die Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht die Broschüre „Für den Rothirsch“.
Foto: Deutsche Wildtier Stiftung

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat auf ihrem 9. Rotwildsymposium in Bad Driburg am 11. April 2018 die Broschüre „Für den Rothirsch“ veröffentlicht.
 

Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit herrscht in Freiburgs Wäldern weiterhin sehr hohe Waldbrandgefahr. Es kann sehr leicht zu Flächenbränden kommen.
 
Feinwurzel einer Birke in der subarktischen Region.
Foto: WSL

Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in der Schweiz haben eine neue Methode entdeckt, um das Alter und Wachstum feinster Baumwurzeln zu bestimmen.
 

Die Schweiz hat am 16. August 2018 bei der Berner Konvention des Europarates einen Antrag um Rückstufung des Wolfs von „streng geschützt“ zu „geschützt“ eingereicht. Dies entspricht einem Auftrag der ...
 
Wenn die Bäume durch Hitze und Trockenheit zu viel Wasser verlieren, werfen sie ihr Laub ab.
Foto: Wald und Holz NRW/S. Befeld

Wald und Holz NRW geht davon aus, dass bisher in NRW 200.000 Waldbäume durch die extreme Trockenperiode abgestorben sind. Die Eichen werfen ihre Früchte ab.
 
Die Forschergruppe am Lehrstuhl für Waldwachstumskunde des Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TUM unter Leitung von Hans Pretzsch untersucht den Effekt des Klimawandels auf das Wachstum, die Stabilität und Vitalität von Bäumen.
Foto: J. Fischer

Das Team um Hans Pretzsch, Professor für Waldwachstumskunde an der TUM, hat Holzproben von mehreren hundert Bäumen untersucht.
 
Fichtenborkenkäfer: Buchdrucker (v.li.) und Kupferstecher
Foto: W. Werner/SMUL

Im Tharandter Wald im Landkreis Sächsische Schweiz hat Staatsminister Thomas Schmidt am 2. August über den praktischen Waldumbau in Sachsen informiert.
 

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg hat den Entwurf des neuen Wolfsmanagementplans erarbeitet und wird diesen Anfang September mit Naturschutz- und Landnutzerverbänden erörtern.
 

Die Niederschläge der letzten Tage konnten die Waldbrandgefahrensituation in Hessen nur lokal entspannen. Das Umweltministerium warnt auf Grund der sommerlichen Temperaturen daher auch weiterhin vor hoher Waldbrandgefahr.