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WaldÖkologie

Mangrovenwälder wachsen an tropischen und subtropischen Küsten und zählen neben dem tropischen Regenwald zu den artenreichsten und dabei anpassungsfähigsten Ökosystemen der Erde.
Foto: ©daboost - stock.adobe.com

Der deutsche Segelsportler Boris Herrmann hat ein Aufforstungsprojekt auf den Philippinen gestartet. Ziel ist es 1 Million Mangrovenbäume zu pflanzen und damit ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.
 
Die Verbreitung des Wolfs könnte nicht nur Folgen für die Weidetierhaltung, sondern auch für naturschutzfachliche Fragen haben. (Symbolbild).
Foto: E. Marek

Die Ausbreitung des Wolfs könnte sich negativ auf rechtlich verbindliche Naturschutzziele sowie die Weidetierhaltung auswirken, so das Ergebnis einer Studie der Uni Freiburg.
 
Täglich wird Regenwald gerodet um Äcker, Felder oder Plantagen zu schaffen.
Foto: WWF

Seit 2004 ging allein in Entwaldungshotspots eine Regenwaldfläche so groß wie Deutschland und Irland zusammen verloren. Vor allem die kommerzielle Landwirtschaft veranlasst Rodungen für den Ausbau von Äckern und Weiden.
 
Schweiz BAFU Pflanzenschutzmittel Holzschutz
Foto: BAFU

Ein kleiner Teil der Pflanzenschutzmittel (PSM), die in der Schweiz verkauft werden, kommt im Wald zum Einsatz. Der Anteil beträgt rund 0,02 % der Gesamtmenge. Ein Bericht zeigt Alternativen auf.
 
Als Waldboden spielt er kaum eine Rolle, obwohl er vor allem in Thüringen weit verbreitet ist.
Foto: R. Süß

Der Lössboden wurde zum "Boden des Jahres 2021" gewählt. Als Waldboden spielt er dagegen kaum eine Rolle, obwohl er vor allem in Thüringen weit verbreitet ist.
 
Quelle: Landesforst MV

Im Jahr 2020 blieb der Gesundheitszustand der Wälder Mecklenburg-Vorpommerns weiter angespannt. So lag der Anteil der Waldbäume mit deutlichen Schäden weiterhin auf einem hohen Niveau.
 
Unter den neuen Forschungsprojekten sind auch Vorhaben die die Gattung Ahorn betreffen. Unter anderem sollen Herkunfsempfehlungen, sowie die Gefährdungsabschätzung der Rußrindenkrankheit überprüft werden.
Foto: Fotoarchiv AFZ-DerWald

Das Bayerische Staatsministerium hat für den Umbau in einen klimastabilen Wald zehn neue Forschungsprojekte mit unterschiedlichen Zielen gestartet.
 
Lockerer Disput im Rentweinsdorfer Wald
Foto: H. Höllerl

Auch wenn die Bundestagung der ANW coronabedingt verschoben werden musste, einen kleinen Festakt zu 100 Jahren Dauerwald gab es trotzdem – mit interessanten Eindrücken und Erkenntnissen.
 
Die knorrigen Kopfbuchen im Bonner Kottenforst sind bis 250 Jahre alt. Eine hier früher praktizierte Art der Holzgewinnung führte bei den Buchen zu Krüppelwuchs und verleiht ihnen teilweise ein bizarres Aussehen (Gespensterwald)
Foto: G. Schifferdecker/ EFI Bonn

Das Nebeneinander mehrerer Nutzungsformen bezeichnen Fachleute als „integrative Waldbewirtschaftung“. Das dazu erschienene Buch zum Thema fasst die Erfahrungen zur Balance von Forstwirtschaft und Biodiversitätsschutz zusammen.
 
Die Ergebnisse des aktuellen Waldzustandsberichts aus Thüringen zeigen, dass sich die meisten Baumarten nicht schnell genug an die Folgen des Klimawandels anpassen können.
Quelle: TMIL

Die Ergebnisse des aktuellen Waldzustandsberichts aus Thüringen zeigen, dass sich die meisten Baumarten nicht schnell genug an die Folgen des Klimawandels anpassen können.
 
Luchs Lias hat einen neuen Halsbandsender erhalten.
Foto: FVA

Am 8. Dezembers 2020 gelang es Mitarbeitern der FVA mithilfe der örtlichen Jägerschaft, Luchs Lias im Oberen Donautal einzufangen und seinen alten Halsbandsender gegen einen neuen auszutauschen.
 
Ein System, bei dem schnellwachsende Bäume (hier Pappeln) streifenweise im Wechsel mit landwirtschaftlichen Kulturen (hier Weidelgras) gepflanzt werden, nennt man Agroforstwirtschaft. Aktuell übernehmen immer mehr Betriebe diese Verbindung aus Ackerbau und Forstwirtschaft.
Foto: H. Mitze

Auf einer Online-Tagung diskutierten am 15. Dezember 2020 Expertinnen und Experten aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung die Möglichkeiten, um die Agroforstwirtschaft weiter auszubauen und zu fördern.
 
Durch die verlängerten Markierungstangen lassen sich die Jungbestände auch bei massiver Verkrautung problemlos auffinden
Foto: A. Scheffold

Bei der Aufforstung verkrauteter Schadflächen sind Fiberglasstäbe eine große Hilfe. Bei übermannshohem Unkraut kann man sie mit Verbindungsstück verlängern.
 
Buchenaltbestand im Naturwaldreservat Nauberg
Foto: FAWF

Das Naturwaldreservat „Nauberg“ im Westerwald ist laut einer Studie ökologisch sehr wertvoll. Bedroht ist das Waldgebiet durch Basaltabbau.
 
Kreuzbarrierefalle mit digitaler Zählvorrichtung. Sie sitzt zwischen der Falle und dem Auffangbehälter. Die Energie für Zählung und Datenübertragung liefert ein eingebautes Solarpaneel im Kunststoffkörper des Apparates
Foto: Witasek

Wenn es Strafarbeiten in der Forstwirtschaft gäbe, dann gehörte das Auszählen von Borkenkäferfallen sicher dazu. Trotzdem ist die Ermittlung korrekter Fangzahlen immens wichtig, um dieser Plage der Waldwirtschaft halbwegs Herr ...
 
Am 14. Dezember kamm das Elch-Standpräparat am Waldcampus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNEE) an.
Foto: HNEE/ F. Reischauer

Der Eberswalder Elch bekommt nach seinem Tod eine neue Aufgabe: Er steht nun Präparat als Anschauungsobjekt für Lehre und Forschung auf dem Waldcampus Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde.
 
Buchenkrone mit zahlreichen abgestorbenen Ästen, die im unteren Teil der Äste wieder grüne Blätter tragen.
Foto: Fabrizio Cioldi

Wie reagieren Buchen in der Schweiz auf extreme Trockenheit? Dies untersuchte ein Forschungsteam der Eidg. Forschungsanstalt WSL während und nach dem Trockensommer 2018.
 
Fichtenwälder leiden in Zeiten des Klimawandels immer häufiger unter Trockenstress. Welche Baumarten sind besser an Trockenheit angepasst?
Foto: FNR/ M. Kühling

Ein Projekt der Julius-Maximilians-Universität Würzburg soll der Frage nachgehen, ob asiatische und amerikanische Baumarten besser an Trockenheit angepasst sind, als heimische Baumarten.
 
Die Waldschnepfe ist selten zu sehen. Dafür sind die Männchen in der Balzzeit im Frühling
Foto: FVA

Ein Projekt der Forstlichen Versuchsanstalt in Baden-Württemberg erprobt Methoden zur Erfassung der Art während der Balzzeit im Frühjahr. Nun gibt es die Ergebnisse zum Waldschnepfenmonitoring 2020.
 
Der Flächenbrand von 2017 vernichtete über 80 % der Fläche des Nationalparks Chapada dos Veadeiros, einem UNESCO-Weltnaturerbe in Zentralbrasilien.
Foto: Universität Hohenheim / Fernando Tatagiba

Klimawandel und Landmanagement gefährden noch empfindlichere Uferwälder als den Amazonas, so eine Studie in Zusammenarbeit mit der Uni Hohenheim.
 
Klimaarchive, wie der abgebildete Bohrkern eines Sinterwalls (Speläothem), erlauben es Klimaforschern, vergangene Klimaveränderungen zu rekonstruieren und das Klimasystem besser zu verstehen.
Foto: M. Deininger

Wissenschaftler am Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben eine Studie zum Thema atmosphärische Zirkulation infolge des Klimawandels durchgeführt. Die Ergebnisse sind hier nachzulesen.
 
Die österreichischen Wald- und Forstverbände appellieren an eine nachhaltige Holzverwendung im Kampf gegen die Klimakrise. (Symbolbild)
Foto: M. Kronschnabl-Ritz

Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen wie Holz ist ein wichtiger Teil um die Klimakrise abzuschwächen. Die österreichischen Wald- und Forstverbände appellieren, einen Weg aus der fossilen Sackgasse heraus zu gehen.
 
Ohne einen intakten Schutzwald ist eine Besiedlung in den Alpenräumen kaum möglich.
Foto: BMLRT/kopfsache

Schutzwälder aus Klimaschutzgründen aus der Bewirtschaftung zu nehmen, wäre aus Sicht der Landwirtschaftskammer Österreich nicht nur äußerst fahrlässig, sondern auch sehr kostenintensiv.
 
Nicht nur in Schweden zerstört der Borkenkäfer ganze Waldflächen. Die Wald App eines Teams der Universität Lund in Schweden soll die Borkenkäferkartierung erleichtern. Sie gewann den diesjährigen Hack for Sweden. (Symbolbild)
Foto: F. Stahl/ LWF

Den diesjährigen Hack for Sweden 365 gewinnt eine benutzerfreundliche App im Kampf gegen den Borkenkäfer. Ein Team der schwedeischen Universität Lund hat die App entwickelt.
 
Erdmausschäden
Foto: C. Triebenbacher/LWF

Nach der starken Massenvermehrung der Kurzschwanzmäuse (insbesondere der Rötelmäuse) im vergangenen Winter, befinden sich in diesem Herbst die Populationen von Erd- und Feldmäusen auf hohem Niveau.