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Wald und Holz NRW hat Nachhaltigkeitsbericht 2010/2011 vorgelegt

Wald und Holz NRW hat Nachhaltigkeitsbericht 2010/2011 vorgelegt

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen konnte sein Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2011 um rund 6 Mio. EUR auf -719.000 EUR deutlich verbessern. Maßgeblich für den massiven Aufwärtstrend sind die hohen Erlöse aus dem Holzverkauf, bei denen Wald und Holz NRW gegenüber 2010 um 34,7 % zulegen konnte, sowie erste eingeleitete Produktivitätssteigerungen. Der jetzt durch Wald und Holz NRW vorgelegte Nachhaltigkeitsbericht 2010/2011 bildet die wirtschaftliche Entwicklung des im Jahr 2005 gegründeten Landesbetriebs Wald und Holz NRW detailliert ab und zeigt zugleich die gesellschaftlichen Leistungen des öffentlichen Unternehmens für Mensch und Natur in Nordrhein-Westfalen auf.

Andreas Wiebe, seit August 2011 Leiter Wald und Holz NRW: „Auch in den zurückliegenden beiden Jahren haben wir den anspruchsvollen Spagat gemeistert, tagtäglich gemeinsam mit den sehr verschiedenen Interessengruppen den Wald zu gestalten. Basis unseres Erfolgs sind insbesondere unsere Forstleute vor Ort, die sich engagiert dafür einsetzen, dass sich der Wald zukunftsfähig entwickelt.“

Der erstmals als „Nachhaltigkeitsbericht“ vorgelegte Geschäftsbericht von Wald und Holz NRW wird von nun an jedes Jahr erscheinen. Die Öffentlichkeit soll ansprechend und konkret informiert werden – auch, um eine noch höhere Akzeptanz für das Handeln von Wald und Holz NRW mit Blick auf Klimaschutz, Ökonomie, Ökologie und Soziales zu schaffen.

Das Geschäftsfeld „Landeseigener Forstbetrieb“ hat im vergangenen Jahr nach Steuern 10,7 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR) zum guten Gesamtergebnis beigetragen. Die Vermarktung von Rohholz macht mit 91 % den Löwenanteil an den Umsatzerlösen aus. Hinzu kommen unter anderem – neu seit 2011 – Erlöse aus dem Beerdigungswald im Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft. Auch durch den Einsatz neuer Steuerungsmodelle ist es gelungen, die Kostenstrukturen in den Geschäftsfeldern „Forstliche Dienstleistungen“ und „Hoheitsaufgaben“ zu verbessern.

Andreas Wiebe: „Dass Wald und Holz NRW nachhaltig im Sinne des Naturschutzes wirtschaftet, zeigt unter anderem die FSC-Zertifizierung des landeseigenen Waldes. Die Ausweisung von 7.887 ha Wildnisentwicklungsgebieten belegt unser Engagement im Waldnaturschutz.“

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW nimmt als rechtlich unselbstständiger, organisatorisch selbstständiger Teil der Landesforstverwaltung Aufgaben im Rahmen der Geschäftsfelder „Landeseigener Forstbetrieb“, „Forstliche Dienstleistungen“ und „Hoheitsaufgaben“ wahr und gewährleistet damit die Einhaltung des Prinzips der Einheitsforstverwaltung. Mit 14 Regionalforstämtern, den angeschlossenen Revieren, dem Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald und dem Nationalparkforstamt Eifel erstreckt sich Wald und Holz NRW als Forstbehörde auf der gesamten Fläche des Landes.

Wald und Holz NRW

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