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Forst & Holz in der Eifel bestens aufgestellt

Forst & Holz in der Eifel bestens aufgestellt

Am 13.11.2012 trafen sich Vertreter der Forst- und Holzwirtschaft in der Eifel im Holzkompetenzzentrum Rheinland, um über die Erfolge bei den Bemühungen für eine verstärkte Verwendung moderner Holzprodukte aus nachhaltiger, heimischer Forstwirtschaft sowie für eine Stärkung der regionalen Holzbranche zu diskutieren. Neben dem Rückblick auf das Erreichte wurden auch Zukunftschancen für die weitere Entwicklung des Holz-Clusters Eifel beleuchtet.
Überregionale Impulse für die Arbeit im Regionalcluster Wald und Holz Eifel boten die Beiträge von Dr. Marcus Knauf (Zukunftstrends in der Holzbranche und in der Holzverwendung), Uwe André Kohler (Clusterinitiative Forst und Holz Baden-Württemberg) und Dr. Volker Ehlebracht (Aufgaben des Landesclustermanagers für Wald und Holz in NRW).

Die Erfolge und Zukunftschancen im Holz-Cluster Eifel stellten Dr. Thorsten Mrosek, Leitung Holzkompetenzzentrum Rheinland und Geschäftsführung Wald und Holz Eifel e.V., sowie Jörg Bühler, Clustermanager HolzCluster.Eifel, vor. Sie stellten dar, dass die Eifel im bundesweiten und europäischen Vergleich ein bedeutender Regionalcluster der Forst- und Holzwirtschaft ist und dass sich in der Eifel verschiedene Einrichtungen seit Jahren sehr erfolgreich für das Thema Wald und Holz und für die Branche einsetzen. Hierbei sind insbesondere der Landesbetrieb Wald und Holz NRW mit seinem Regionalforstamt und dem Holzkompetenzzentrum (in Kooperation mit der Gemeinde Nettersheim) sowie das Netzwerk Wald und Holz Eifel e.V. mit seinem aktuellen Leitprojekt HolzCluster.Eifel zu nennen. Zu den Leistungen gehörten verschiedene Informations- und Serviceleistungen mit Bezug zu Wald und Holz. Konkret können sich z.B. Firmen auf der Internetseite des Netzwerks Wald und Holz Eifel e.V. präsentieren. Zu den Zwischenergebnissen des Projekts HolzCluster.Eifel gehören Vorbereitungen für die Errichtung eines regionalen Informations-, Ausstellungs- und Bildungszentrums für Holz sowie der Aufbau einer Bildungsplattform für Holzbau im Rheinland. Als besonderer Erfolg ist der erhebliche Ausbau von Hochschulkapazitäten im Bereich des Holzbaus (neuer Studiengang Holzingenieurwesen an der FH Aachen mit drei Professuren).

Zukunftschancen werden insbesondere im weiteren Ausbau der Informations- und Serviceangebote für Fachleute und Verbraucher gesehen. Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Fachverwaltungen und Hochschulen soll in den Bereichen Ausbildung und Forschung ausgebaut werden. Als geeigneter Rahmen wird die Fortsetzung des Landesförderprojekts HolzCluster.Eifel angesehen. Das Anschlussprojekt ist unter dem Titel „HolzCluster.Eifel II – Zukunftswerkstoff Holz und Bildungschancen in der Holzwirtschaft“ bereits ausgearbeitet. In Kürze werden potenzielle Partnereinrichtungen über das Vorhaben informiert und Finanzierungsmöglichkeiten in der Region und beim Land Nordrhein-Westfalen geprüft.

Fazit von Horst-Karl Dengel, Vorstandsvorsitzender des Wald und Holz Eifel e.V.,  zum Ende der Veranstaltung: „Die Verwendung moderner Holzprodukte aus nachhaltiger, heimischer Forstwirtschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zu Ressourcen- und Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. In der Eifel ist die Forst- Und Holzwirtschaft bestens aufgestellt und zusammen haben wir sehr viel für die Holzbranche und für die Region erreicht. Lassen Sie uns nun auch die weiteren Zukunftschancen gemeinsam nutzen!“

Das Holzkompetenzzentrum Rheinland ist eine Kooperation zwischen dem Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und der Gemeinde Nettersheim. Das Netzwerk Wald und Holz Eifel e.V. ist ein Zusammenschluss von derzeit 73 Unternehmen und Einrichtungen der Holz- und Forstwirtschaft in der Eifel. 

Holzkompetenzzentrum Rheinland

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