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Wachsende Baumdenkmale für Deutschlands Einheit

Im Jahr 2015 jährt sich die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zum 25. Mal. In Erinnerung daran pflanzt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin bundesweit zahlreiche Baumdenkmale.

Die Bäume stiftet der Unternehmer Prof. Dr. Günther Fielmann. Die Pflanzungen rund um den 3. Oktober beginnen am 23. September am Stiftsgymnasium in Xanten.
Eine Buche für den Westen, eine Kiefer für den Osten, eine Eiche für das wiedervereinigte Deutschland, gepflanzt im Dreieck, in der Mitte eine Bank: So sieht das Wiedervereinigungsdenkmal der SDW als Symbol für ein geeintes, zusammenwachsendes Deutschland aus. „Die wachsenden Baumdenkmale sollen an die friedliche und glückliche Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vor einem Vierteljahrhundert erinnern“, erläutert SDW-Präsident Dr. Wolfgang von Geldern.
Über 220 Denkmale von der Nord- bis zur Südgrenze Deutschlands gibt es bereits. Gemeinsam mit dem Baumspender Prof. Dr. Günther Fielmann werden in den nächsten Monaten weitere entstehen.
Wiedervereinigungsdenkmal mit Bäumen
Ein Wiedervereinigungsdenkmal mit den drei Bäumen Buche, Kiefer und Eiche in Form eines gleichseitigen Dreiecks kann durch geschickte Gestaltung, zum Beispiel mit Sitzbänken in der Mitte, ein beliebter Treffpunkt werden, aber auch ein Platz für feierliche Veranstaltungen. Durch ein Hinweisschild wird den Besuchern das verbindende Element zwischen den Bäumen und der friedlichen Wiedervereinigung deutlich.
Das Wachsen dieser Bäume repräsentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes. Auf Initiative der SDW hat die Bundeskanzlerin die Schirmherrschaft übernommen. Die Idee von Werner Erhardt wurde im Rahmen des Bürgerdialogs der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vorgestellt und ausgezeichnet. „Bereits 220 Städte und Gemeinden waren von der Idee begeistert. Dabei entsteht eine Gemeinsamkeit, wie es sie in dieser Hinsicht noch nie gab“, erläutert SDW-Bundesgeschäftsführer Christoph Rullmann das Projekt.
SDW

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