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Projekt W³ plus: Wald – Wachstum – Wohlstand

Im Rahmen des Verbundvorhabens „W³ plus | Wald | Wachstum | Wohlstand“ wurde in der TGF Technologie- und Gründer-Fördergesellschaft mbH am Standort Dermbach die das Projekt begleitende Fachausstellung „Holz- und Bioökonomie“ eröffnet.

Experten und Partner des TGF kamen am 29. Juni zur Eröffnung in den fachlichen Austausch mit Vertretern des Projektteams, darunter Dr.-Ing. Wolfgang Berger vom IAB (Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH), der im Bereich holzbasierter innovativer Produkte forscht, Dr. Thomas Wagner, GFE Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e. V., zu Prozessoptimierung und Spezialwerkzeugen für neue Anforderungen der Holzbearbeitung, Rupert Nieberle, EBF Dresden GmbH, der sich mit Produktentwicklungen aus Holz befasst. Projektkoordinator Markus Jahreis brachte seine Forschungsexpertise, die er an der Fachhochschule Erfurt im Ingenieurholzbau sammelt, ein. Der Dermbacher Bürgermeister Thomas Hugk sprach sich für die Chancen einer innovationsbasierte Regionalentwicklung in der Rhön aus.

Die Fachausstellung widmet sich den Schwerpunkten Innovationen im Holzbau und holzbasierte Hochleistungswerkstoffe. Bevorzugt wurden bei der Präsentation Produkte und Entwicklungen regionaler Anbieter ausgewählt, wie zum Beispiel, die Massivholzmauer aus Geisa, Baubuche aus Creuzburg, moderne Konstruktionsvollhölzer aus Hirschberg und Dämmstoffe aus Holz.

W³ plus-Projekt: Ideen aus der Region sind willkommen!

Roswitha Lincke und Markus Jahreis vom Projektteam erläuterten die Zielsetzung des W³ plus-Projektes „Wald | Wachstum | Wohlstand“, das zum Ziel hat, Wertschöpfung in der Region Rhön, Rennsteig, Schiefergebirge voranzubringen. Das Projekt befindet sich in der Konzeptphase und wird bis zum 31.Oktober 2018 erarbeitet und dann beim Bundesforschungsministerium eingereicht.

Beide betonten: „Wir laden ab sofort ausdrücklich interessierte Bürger aus der Region sowie Fachexperten ein, sich im TGF anzumelden, um sich die Ausstellung anzusehen und mit den W³ plus-Akteuren ins Gespräch zu kommen.“ Ideen aus der Region seien herzlich willkommen und gehen in die Konzeptphase mit ein. Auf diese Weise können noch mehr Aspekte der Regionalentwicklung aus möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen – ob Soziales, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Handel und Gewerbe – mit in tragfähige Zukunftskonzepte eingehen. „Wir wollen die geplanten Projekte mit Partnern gelingend und zukunftsfest umzusetzen. Wir wollen Neues anschieben, damit das Wir in der Rhön, entlang des Rennsteigs und im Schiefergebirge gewinnt – und damit die gesamte Region nachhaltig profitiert“, betonte Roswitha Lincke.

Zur Projektseite im Internet

www.w3plus-verbundvorhaben.de

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