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Thüringen: Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Im Janaur 2018 kündigte Birgit Keller, Forst- und Landwirtschaftsministerin in Thüringen, die Einführung einer Aufwandspauschale an, um die Aufwendungen der Jäger bei der Verringerung der Schwarzwildbestände als Präventionsmaßnahmen zur Tierseuche auszugleichen. Nun informiert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft mit einer Bekanntmachung, dass die „Auszahlung pauschaler Festbeträge für die Durchführung vorbeugender Maßnahmen gegen den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest nach Thüringen“  ab sofort abrufbar ist.

Mit den beigefügten Formularen kann die Auszahlung pauschaler Festbeträge für die Erlegung von Schwarzwild oder den Einsatz von brauchbaren Jagdhunden anlässlich jagdbezirksübergreifender Treib- oder Drückjagden auf Schwarzwild beantragt werden. Die Bearbeitung erfolgt durch das Thüringer Forstamt Sondershausen.

In der Bekanntmachung heißt es u.a.:

„Zum Schutz des Wildes und der Jagd sowie aus Gründen der Landeskultur, insbesondere zum Schutz von Land- und Forstwirtschaft, ist durch Reduzierung der Wild« schweinbestände das Risiko des Eintrags und damit einer Ausbreitung der ASP nach Thüringen zu minimieren. Für die Mitwirkung an der Reduzierung der Wildschweinbestände erhalten die Jagdausübungsberechtigten und Jagdhundeführer einen pauschalen Festbetrag mit dem Ziel, einen Ausgleich für den entstehenden Aufwand und damit einen Anreiz für die verstärkte Bejagung des Schwarzwilds zu geben.

Für die im Zeitraum vom 1. Mai 2018 bis einschließlich 30. November 2018 in Thüringen stattfindenden Erlegungen von Schwarzwild und Einsätze brauchbarer Jagdhunde zum Stöbern oder zur Nachsuche anlässlich jagdbezirksübergreifender Treib- oder Drückjagden auf Schwarzwild kann ein pauschaler Festbetrag in Höhe von 25 € je Stück erlegtes Schwarzwild bzw. je Einsatztag eines brauchbaren Jagdhundes gezahlt werden.“

 

Zur Meldung und zum download der Bekanntmachung

 

ThüringenForst

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