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Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer

AGDW warnt vor Waldbrandgefahr

Die AGDW – Die Waldeigentümer warnt angesichts der Trockenheit vor Waldbränden und schweren Schäden für den Wald. Die Waldeigentümer sind wegen der fehlenden Niederschläge, der geringen Bodenfeuchte und drohenden Borkenkäferkalamitäten in großer Sorge.

„Waldbrände, vertrocknete Jungpflanzen und eine explosionsartige Schädlingsvermehrung gefährden unsere Wälder“, sagte Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, anlässlich des Internationalen Tag des Baumes am 25. April. „Die Rettung und Stabilisierung unserer Wälder muss angesichts der anhaltenden Trockenheit oberste Priorität haben.“ Der Deutsche Wetterdienst befürchtet einen weiteren Dürresommer, da die ausbleibenden Niederschläge in Teilen Deutschlands zu einer ungewöhnlich niedrigen Bodenfeuchte führen.

Akute Waldbrandgefahr

Gleichzeitig warnte der Präsident vor der akuten Waldbrandgefahr: „Wer sich im Wald bewegt, muss sich vorsichtig verhalten und darauf achten, kein Feuer zu verursachen.“ Unter anderem in Brandenburg, in Teilen Berlins, Sachsens und Sachsen-Anhalts vermeldete der Deutsche Wetterdienst die Waldbrandwarnstufe 5.

Die Auswirkungen der Dürre und der vorangegangenen Stürme auf den Wald sind langfristig: Aufgrund der Trockenheit vertrocknen immer mehr Waldflächen, Jungpflanzen sterben ab. Ein Teil des Schadholzes, das auf die Dürre und die vorangegangenen Stürme zurückgeht, konnte noch nicht aus den Wäldern transportiert werden. Darüber hinaus befürchten die Waldbesitzer angesichts des milden Winters und der warmen Temperaturen eine explosiosartige Schädlingsvermehrung u.a. durch den Borkenkäfer, sodass die Wälder in Deutschland weiter angegriffen werden. „Die Kette von Extremwetterereignissen reißt nicht ab“, sagte von der Marwitz, „daher muss jetzt alles getan werden, um die Wälder zu stabilisieren.“

AGDW – Die Waldeigentümer

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