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Vom nachhaltigen Waldbau profitiert die gesamte Gesellschaft

Der Tag der Wälder ist in diesem Jahr dem Thema „Wald und Wasser“ gewidmet. Wie die rheinland-pfälzische Forstministerin Ulrike Höfken erklärte, sei gerade in Zeiten des Klimawandels und zunehmender Starkregen der Wasserrückhalt in den nachhaltig bewirtschafteten Wäldern auch ein wichtiger Bestandteil des Hochwasserschutzes in Rheinland-Pfalz.
Die Ministerin bedankte sich bei den zahlreichen privaten und kommunalen Waldbesitzern in Rheinland-Pfalz für ihr Engagement: „Von der nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Wälder profitiert die gesamte Gesellschaft. Der Wald schützt nicht nur unser Grundwasser und das Klima, er bietet Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten sowie Erholungsmöglichkeiten für uns Menschen – und er produziert den Ökorohstoff Holz.“
Das Gemeinschaftsforstamt in Rheinland-Pfalz sei optimal auf die Strukturen des Waldeigentums ausgerichtet. Es leiste vorbildliche Arbeit bei der Bewirtschaftung der heimischen Wälder sowie bei der Betreuung aller Waldbesitzenden.
Die ökologische und die ökonomische Bedeutung der Wälder seien eng miteinander verknüpft, so Höfken. So sichere die nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft in Rheinland-Pfalz über 50.000 Arbeitsplätze und einen Jahresumsatz in Höhe von rund 7 Mrd. €. „Um den naturnahen Waldbau und die Holzvermarktung zu stärken, haben wir den Staatswald in dieser Legislaturperiode vollständig nach FSC zertifiziert“, erklärte die Ministerin. Damit werde dokumentiert, dass die Waldbewirtschaftung nachhaltig nach weltweit anerkannten Standards erfolge, die biologische Vielfalt gefördert, der Schutz der Arbeitnehmer im Wald und die lokale Bevölkerung einbezogen werde. „Der Holzwirtschaft und den Verbrauchern ermöglicht das Label die bewusste Entscheidung für ein nachhaltiges Holz-Produkt“, erklärte Höfken.
MULEWF Rheinland-Pfalz

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