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Die begehbare Installation wood passage macht die Umwandlung vom Baum zum Haus sinnlich erlebbar.

Vom Baum zum Haus – Installation wood passage on Tour

Die begehbare Installation wood passage macht die Umwandlung vom Baum zum Haus sinnlich erlebbar. Als gemeinsame Initiative von proHolz Austria, proHolz Bayern und Lignum Schweiz tourt sie ab sofort durch den DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Auf der Messe BAU in München wurde die wood passage erstmals öffentlich präsentiert. Vier „Tore“ aus Holz, jeweils rund 4 m breit und 4 m hoch, skizzieren den Weg vom Baum zum Haus. Bauen mit Holz heißt, aus Bäumen Häuser zu machen und damit einen wesentlichen Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung zu leisten, nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzbau liefern somit Antworten auf wesentliche Herausforderungen der Zeit. Darauf wiesen die Vertreter aus Österreich, Bayern und der Schweiz bei der gemeinsamen Eröffnung hin.

Anlässlich der Premiere auf der Messe BAU vom 14. bis 19. Januar 2019 in München (v.l.): Hubertus Wörner, Maren Kohaus, Alexander Gumpp, Paul Steffen, Rudolf Rosenstatter. Foto: Christian Hartlmaier

Alexander Gumpp, Vorsitzender der Initiative proHolz Bayern und Holzbau-Unternehmer, moderierte die Eröffnung. Mit ihm am Podium waren aus Bayern Hubertus Wörner (Leiter der Bayerischen Forstverwaltung), aus Österreich Rudolf Rosenstatter (Vorsitzender der Kooperationsplattform Forst Holz Papier) und aus der Schweiz Paul Steffen (Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt), außerdem die Architektin der wood passage Maren Kohaus von der TU München.

Installation wood passage informiert über Zukunftsmodell

Gerade in den Städten steigt der Bedarf nach Wohnraum rasant an und der moderne Holzbau erweist sich als Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung. Die realisierten Projekte aus Holz werden immer größer, Wohnsiedlungen mit mehreren hundert Wohnungen und sogar Hochhäuser aus Holz entstehen. Holz wächst laufend im Wald nach und ist verfügbar. Nur rund zwei Drittel des Holzzuwachses in Europa werden genutzt. Wird Holz vermehrt im Baubereich, in den rund 40 % aller Ressourcen fließen, eingesetzt, spart das endliche Ressourcen und ist ein Zukunftsmodell. Zudem bindet jeder Kubikmeter verbautes Holz 1 t CO₂ und entlastet damit das Klima.

Diese Themen in Städten und im urbanen Raum sichtbar und begreifbar zu machen, ist Ziel der wood passage. Die drei Initiatoren proHolz Austria, proHolz Bayern und Lignum Schweiz setzen damit auch auf mehr Zusammenarbeit und gemeinsame Holzinformation im DACH-Raum. Denn die Anliegen und Botschaften der Forst-und Holzwirtschaft sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz die gleichen, ebenso wie die Sprache. Daher gilt es in Zukunft noch stärker, Bewusstseinsbildung und Kommunikation zu Holzthemen gemeinsam länderübergreifend zu denken und umzusetzen. Die wood passage ist ein erstes Umsetzungstool, das von allen drei Holzwerbeorganisationen genutzt und an verschiedenen Stationen im DACH-Raum eingesetzt wird.

Das nächste Mal wird die wood passage Mitte Mai im Rahmen der Verleihung des Holzbaupreis Oberösterreich in Linz zu sehen sein. Im Herbst 2019 gibt es einen Aufstellungstermin in der Münchner Innenstadt.

Entwurf, Gestaltung und Planung der wood passage stammen vom Atelier Andrea Gassner (Feldkirch/A) gemeinsam mit Prof. Hermann Kaufmann und Maren Kohaus von der TU München. Holzbau und Statik lieferte Holzbau Fetz (Egg/A).

 

proHolz Austria. Die Arbeitsgemeinschaft proHolz Austria (www.proholz.at) ist die gemeinsame Marketingeinrichtung der österreichischen Forst- und Holzwirtschaft. Aufgabe von proHolz Austria ist es, Bewusstsein für die ökologische Ressource Wald und den genialen Werk- und Baustoff Holz zu schaffen.

proHolz Bayern. Führende Verbände der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern haben sich im Juli 2011 mit den Bayerischen Staatsforsten unter dem Dach der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern zum Aktionsbündnis proHolz Bayern zusammengeschlossen (www.proholz-bayern.de). Gemeinsam mit den regionalen Netzwerken Forst und Holz werden flächendeckend in Bayern gezielte Akzente zur sachlich fundierten Imageprofilierung gesetzt. Hinter dem Claim „Wir wirtschaften mit der Natur“ steht das Verständnis einer beweisbaren naturverträglichen Kreislaufwirtschaft.

Lignum, Holzwirtschaft Schweiz. Lignum Schweiz (www.lignum.ch) ist die Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft. Sie vereinigt sämtliche wichtigen Verbände und Organisationen der Holzkette, Institutionen aus Forschung und Lehre, öffentliche Körperschaften sowie eine große Anzahl von Architekten und Ingenieuren. Dazu treten zwei Dutzend regionale Arbeitsgemeinschaften.

proHolz Austria, proHolz Bayern, Lignum Schweiz/Red.

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