ForstTechnik

Volvo verdreifacht Gewinn und steigt bei Deutz aus

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo hat im zweiten Quartal von besserer Nachfrage bei Lkw und Baumaschinen profitiert. Umsatz und Gewinn konnte der Konzern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich steigern. Unter dem Strich stand mit 6 Mrd Schwedischen Kronen (SEK, entspricht 630 Mio. €) sogar ein verdreifachter Gewinn. Im vergangenen Jahr hatte aber auch die Rückstellung für eine Kartellstrafe heftig ins Kontor geschlagen. Der Nutzfahrzeugbauer Volvo hatte auf dem weltweit wichtigsten, aber schwächelnden nordamerikanischen Markt früh mit Produktionskürzungen begonnen und profitiert jetzt davon. Insgesamt erleben die Schweden derzeit eine steigende Nachfrage: Die Bestellungen für neue Lkw legten im zweiten Quartal um mehr als 20 % zu. Der Erlös kletterte konzernweit auch dank Wechselkurseffekten und Zukäufen um 12 Prozent auf 88,4 Mrd. SEK.

Deutz verliert seinen Großaktionär.

Wie Ende Juni bekannt wurde, hat Volvo-Trucks seinen Anteil an dem Motorenbauer Deutz verkauft. Das Paket hatte gemessen am Schlusskurs von 7,392 € einen Wert von rund 223 Mio. €. Die Schweden machen mit dem Verkauf der Aktien rund 350 Mio. SEK (36,3 Mio. €) Gewinn. Die im SDax notierte Deutz-Aktie gab nachbörslich um 6,14 Prozent auf 6,938 € nach. Volvo war mit gut 25 % an Deutz beteiligt und damit der größte Aktionär. Der Hersteller von Lastwagen und Baumaschinen hatte im Sommer 2012 seine Beteiligung von 6,7 % auf knapp über ein Viertel ausgebaut. Von Deutz hieß es nun, Volvo habe versichert, dass Deutz weiterhin ein wichtiger Lieferant bleibe.

dpa/Red.