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Montagelinie für eine Brennstoffzellen-Antriebseinheit in Kirchheim-Nabern. Alle Verbindungen werden zur Sicherheit nochmals auf Dichtheit überprüft. Geprüft werden der Wasserstoffkreislauf, der Luftkreislauf und der Kühlkreislauf.

Daimler und Volvo entwickeln Brennstoffzellen für Lkw

Daimler Truck und die Volvo Group wollen gemeinsam Lkw-Brennstoffzellen entwickeln. Das Joint Venture gehört beiden Nutzfahrzeugherstellern zu je 50 %. Daimler Trucks wird seine Brennstoffzellen-Aktivitäten, insbesondere die der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH, in dem Gemeinschaftsunternehmen zusammenführen. Im Gegenzug wird die Volvo Group für ihren Anteil etwa 600 Mio. € bezahlen. Ab 2025 wollen die Partner schwere Brennstoffzellen-Lkw für den Fernverkehr in Serie anbieten.

Elektrizität aus Wasserstoff

Martin Daum, der Vorsitzende des Vorstands der Daimler Truck AG sagte dazu: „Ein wirklich CO2-neutraler Transport kann man nur durch einen elektrischen Antriebsstrang erreichen, wobei die Energie aus zwei Quellen kommen kann: entweder aus Batterien oder durch die Umwandlung von Wasserstoff in Elektrizität an Bord des Fahrzeugs.“ Er hält die Brennstoffzelle für den schweren Fernverkehr als die entscheidende Lösung.

Standorte in Deutschland und Kanada

Die von der Volvo Group und Daimler Trucks unterzeichnete Vereinbarung ist nicht bindend, ein entsprechender Vertrag soll allerdings bis zum 3. Quartal vorliegen und noch vor Jahresende unterschrieben werden. Das Joint Venture soll dann Standorte in Nabern, dem derzeitigen Hauptsitz der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH, sowie weitere Produktionsstätten in Deutschland und Kanada umfassen. In Nordamerika soll die Technologie von Vancouver aus etabliert werden.

Red.

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