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Waldbesitzer zum Tag der Nachhaltigkeit am 4. Juni 2012

Vielfalt durch Bewirtschaftung

„Unsere verantwortungsvolle, nachhaltige Forstwirtschaft, im Zusammenspiel mit einer vielfältigen und vielschichtigen Eigentümerstruktur ist der Garant für die Erfolgsgeschichte der biologischen Vielfalt in unseren Wäldern“, so der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), Philipp zu Guttenberg, zum diesjährigen „Tag der Biodiversität“ am 22.Mai 2012.
„Die Wälder Deutschlands sind Lebensraum für unzählige Pflanzen und Tiere, der durch unsere nachhaltige Forstwirtschaft bewahrt und gepflegt wird“. Das sei weltweit ein Spitzenwert, auf den man in Deutschland zu Recht stolz sein könne. Diese Leistung der mehr als 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland müsse politisch und gesellschaftlich stärker wertgeschätzt und auch honoriert werden, „da nur eine wirtschaftlich solide Forstwirtschaft die notwendige Voraussetzung für einen effektiven Natur- und Umweltschutz bilde“ so zu Guttenberg weiter. 
Bewirtschafteter Wald garantiere biologische Vielfalt; Untersuchungen belegten, dass eine nachhaltige, multifunktionale Bewirtschaftung auf Grundlage der bestehenden Forstgesetze zu einer deutlichen Erhöhung der Artenvielfalt im Wald führte. Die häufig von Naturschutzverbänden propagierten Stilllegungen nach Quoten führten dagegen zu einer flächigen Gleichförmigkeit der Wälder. Nur noch wenige Pflanzen- und Tierarten könnten sich behaupten. Die Vielfalt nehme ab.
Die Vereinten Nationen haben den 22. Mai als „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ festgesetzt, den Tag der Verabschiedung der Biodiversitätskonvention im Jahre 2000.
AGDW

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