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Verluste für Canfor

Der kanadische Holzkonzern Canfor meldet für 2019 ein operatives Ergebnis von –294,3 Mio. CAD (205,7 Mio. €). 2018 lag diese Kennzahl noch bei +608,6 Mio. CAD (425,4 Mio. €). Die Umsätze sanken indes um 8 % auf 4,7 Mrd. CAD (3,3 Mrd. €).

2019 sei die globale Nachfrage nach Schnittholz und Zellstoff schwächer gewesen, als erwartet. Dies in Kombination mit überhöhten Lagerständen ließ die Verkaufspreise im Laufe des Jahres stark zurückgehen, heißt es seitens Canfor. Die Verschlechterung der Marktbedingungen in Verbindung mit der anhaltenden schwierigen Rohstoffversorgung und den erheblichen Kostenerhöhungen für Rundholz in Britisch-Kolumbien führte zu umfangreichen vorübergehenden und dauerhaften Einschnitts-Kürzungen der Sägewerke in Britisch-Kolumbien sowie zu Produktionsrückgängen bei Canfor Pulp.

2019 übernahm Canfor 70 % des schwedischen Sägewerkskonzerns Vida, zudem setzte der Konzern mit der Übernahme der Elliott Sawmilling Company seine Expansion im Süden der USA fort.

holzkurier.com

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