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Alle Preisträger des Alpinen Schutzwaldpreises der Alpenländischen Forstvereine auf einem Blick

Forstvereine verleihen Alpinen Schutzwaldpreis

Am 2. Februar 2018 hat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) alpenländischer Forstvereine in Kempten den Alpinen Schutzwaldpreis verliehen. Als Sieger gehen die Imster Volkshochschule und der Naturpark Karwendel hervor.

Der Alpine Schutzwaldpreis Helvetia wurde von der ARGE alpenländischer Forstvereine (Forstvereine aus Bayern, Graubünden, Kärnten, Liechtenstein, St. Gallen, Südtirol, Tirol und Vorarlberg) im Jahr 2006 ins Leben gerufen. Das Ziel ist, das Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzwaldes fördern und Projekte auszeichnen, die sich besonders für den Schutzwald einsetzen. Die Forstvereine verleihen den Preis in den drei Kategorien. Dazu zählen «Schulprojekte», «Öffentlichkeitsarbeit, Innovation und Schutzwaldpartnerschaften» sowie die Kategorie «Erfolgsprojekte». Zudem vergibt die Jury einen Sonderpreis. Die diesjährige Preisverleihung fand im Beisein von Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler statt, der von Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, begrüßt wurde.

22 Projekte und Ideen aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz sind für den Preis eingereicht worden. Die besten unter ihnen wurden von der internationalen Jury ausgezeichnet. Die Projekte aus Tirol holten dabei zwei Hauptpreise und eine Nominierung und waren damit die erfolgreichsten Teilnehmer.

Forstvereine verleihen insgesamt fünf Preise

Unter der Kategorie „Schulprojekte“ erhielt die Volksschule Imst Unterstadt aus Österreich, den Preis für ihr Projekt „Der Wald schützt, nützt und bildet“. Die Stadtgemeinde Imst ist Partner der Schutzwaldplattform Tirol.

Der Preis in der Kategorie „Öffentlichkeitsarbeit, Innovation und Schutzwaldpartnerschaften“ ging an das Tiroler Projekt „Naturschutz im Bergwald“. Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschaftsprojekt des Naturparks Karwendel und dem Forstbetrieb Oberinntal der Österreichischen Bundesforste AG. Das Projekt beinhaltet die gemeinsame Umsetzung von Ergebnissen vogelkundlicher Erhebungen im Naturpark Karwendel in forstliche Maßnahmen. Diese Maßnahmen sollen die natürliche Stabilität des Schutzwaldes erhöhen und gleichzeitig die Lebensräume für Vogelarten im Bergwald erhalten.

Der Preis für „ Erfolgsprojekte“ ging an die Gemeinde Amden, St Gallen in der Schweiz für die Aufforstung „Buech“.

Die Jury verlieh auch einen Sonderpreis. Ausgezeichnet wurde der Umbau von Fichtenreinbeständen zu Bergmischwäldern in Schutzwaldlagen des Nationalparks Berchtesgaden am Beispiel des Steinbergs oberhalb der Gemeinde Ramsau in Bayern.

Neben den Preisen in den Kategorien Öffentlichkeitsarbeit – Schutzwaldpartnerschaften – Innovation und Schulprojekt erhielt das Projekt Waldkinderkrippe/Waldkindergarten in der Gemeinde Schwoich im Bezirk Kufstein (Österreich) eine Auszeichnung. Das Ziel dieses Projektes ist es, den Kindern Natur und Wald näherzubringen.

Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine
 

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