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Brandenburg: Auswahlverfahren für Forstberater noch bis 31. Januar

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg eröffnet ausgebildeten Forstexperten erneut die Möglichkeit, an einem Auswahlverfahren zur Anerkennung als Berater teilzunehmen.

Um den Beraterkreis zu erweitern, hat das Ministerium noch bis zum 31. Januar 2018 ein Interessenbekundungsverfahren im Internet auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg geschaltet. Anerkannte Berater haben die Möglichkeit, für die fachliche Beratung von Privat- und Kommunalwaldbesitzern eine finanzielle Förderung zu beantragen.

Auf den 650.000 ha Waldfläche, die sich in privater und kommunaler Hand befinden, schlummert immer noch ein wirtschaftliches und ökologisches Potenzial. Zum einen warten Holzmengen auf ihre Ernte und Vermarktung. Andererseits könnten durchaus größere Waldflächen in stabilere, wertvollere und vor allem klimaflexible Mischwälder umgebaut werden. Um diese Potenziale zu erkennen und zu heben, greifen Waldeigentümer oftmals auf freiberufliche Forstsachverständige zurück.

Forstliche Beratungsleistungen werden in der aktuellen  EU-Förderperiode erstmals über den Europäischen Agrarfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gefördert. Vor diesem Hintergrund wurden bereits 20 forstlich ausgebildete und praxiserfahrene Forstsachverständige als forstliche Berater anerkannt.

Weitere Informationen finden sich unter dem Link

MLUL Brandenburg

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