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Zur Qualitätssicherung der gesamten Wertschöpfungskette bedarf es einer engen Kooperation zwischen Pelletproduktion und Handel sowie den Herstellern von Pelletkesseln, Pelletkaminöfen sowie Lagereinrichtungen und Zubehör.

Erfolgreiche Kooperation und Abstimmung im Pelletverband

Kürzlich tagten drei der sechs Fachgruppen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) in Fulda. Unter den mehr als 30 Teilnehmern waren auch zahlreiche Vertreter der im Jahr 2018 neu eingetretenen 16 Mitgliedsunternehmen. Schwerpunkt der Tagung war der fachliche Austausch zur Pelletlagerung als Schnittstelle zwischen Brennstoff- und Feuerungsseite.

Helmut Schellinger, erster stellvertretender Vorsitzender des DEPV, freut sich über das große Interesse der Branche an der Verbandsarbeit und die konstruktiven fachlichen Diskussionen: „Wenn sich nur Pelletproduzenten und -händler austauschen, reicht das nicht aus. Wir freuen uns daher, dass nunmehr alle wichtigen Hersteller von Pelletheizungen im DEPV aktiv dabei sind. Die gesellschaftlichen und politischen Ansprüche gegenüber der Energieerzeugung, insbesondere aus Holz, werden weiter steigen. Insofern ist es unabdingbar, dass ein moderner Verband wie der DEPV die Themen Qualitätssicherung und Verbraucherzufriedenheit auf allen Ebenen als eine Daueraufgabe ansieht.“

Energiewende am Wärmemarkt

Mit Holzenergie kann in Deutschland vor allem die Energiewende am Wärmemarkt entscheidend vorangebracht werden. Hierzu ist aber von der Erzeugung der Energieträger über Transport und Anlieferung beim Verbraucher ein Höchstmaß an Qualität und eine regelmäßige Überprüfung notwendig. Dies gilt genauso für die Heizungs- und Ofentechnik, die emissionsarm und effizient funktionieren muss sowie deren Einbau und das Zusammenspiel mit dem Lagersystem.

Schellinger: „Nur dann werden hohe Ansprüche in Sachen Komfort und sicherer Betrieb an die moderne Holzenergie befriedigt. Sie ist somit auch in einem dicht besiedelten Land und im städtischen Umfeld eine praktikable und zukunftsweisende Alternative für fossile Heizsysteme.“ Darüber hinaus muss für die weitgehende gesellschaftliche Akzeptanz gesichert sein, dass Holzbrennstoffe aus nachhaltiger Produktion stammen. Sie müssen Teil einer Kaskadennutzung sein, also aus Reststoffen veredelt werden, die bei forst- und holzwirtschaftlichen Prozessen im Wald und im Sägewerk anfallen. Das ist bei Holzpellets der Fall.

Qualitätssicherung im Pelletverband

Zur Qualitätssicherung der gesamten Wertschöpfungskette bedarf es einer engen Kooperation zwischen Pelletproduktion und Handel sowie den Herstellern von Pelletkesseln, Pelletkaminöfen sowie Lagereinrichtungen und Zubehör. Im DEPV findet hierzu eine intensive Kooperation und Abstimmung zwischen den einzelnen Teilsektoren der Branche statt.

In diesem Jahr sind u.a. fünf neue Kesselhersteller und sieben Pellethändler in den Verband eingetreten. Somit konnte die technische und politische Schlagkraft verbessert und auch die Fachdiskussion innerhalb der Branche auf eine breitere Basis gestellt werden. Insgesamt sind im DEPV 110 Unternehmen und Organisationen rund um das Heizen mit Holzpellets vertreten.

Red./Quelle: DEPV

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