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Verband Bayerischer Papierfabriken leicht optimistisch

Verband Bayerischer Papierfabriken leicht optimistisch

Die Papierindustrie verzeichnete 2013 in Bayern und auch bundesweit einen Umsatzrückgang. Für 2014 ist der Branchenverband wieder vorsichtig optimistisch.
„Die derzeit größte Herausforderung für den Produktionsstandort Deutschland stellt gewiss die Energiepolitik dar“, so Jürgen Schaller, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Bayerischer Papierfabriken, auf der Jahrestagung Mitte Mai in München. „Mengenmäßig ist die Branche in Deutschland 2013 nahezu stabil geblieben. Die Industrie produzierte 22,4 Mio. t Papier, was einem leichten Rückgang von 0,5 % entspricht. Der Umsatz ging stärker zurück, nämlich um 2,3 % auf 14,3 Mrd. €“, erklärte Schaller.
Besonders betroffen war die bayerische Papierindustrie. Sie verzeichnete einen Umsatzrückgang von 8,9 %. Grund dafür ist auch der mit 70 % hohe Anteil grafischer Papiere am bayerischen Produktmix. Dieser Papiertyp, der für alle Arten von Printprodukten verwendet wird, stand im vergangenen Jahr wegen der elektronischen Medien besonders unter Druck, konnte aber bisher im Jahr 2014 wieder leicht zulegen.
Die bayerische Papierindustrie erzielte 2013 bei einer Produktion von 4,2 Mio. t Papier einen Jahresumsatz von 2,8 Mrd. €. Der Verbandschef blickt verhalten optimistisch in die Zukunft: „Die bayerische Papierindustrie ist mit leicht steigenden Produktionszahlen in das Jahr 2014 gestartet.“ Voraussetzung für eine weiterhin gute Entwicklung der Branche ist laut Schaller eine sichere und bezahlbare Energieversorgung: „Ohne die Besondere Ausgleichsregelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz gäbe es in überschaubarer Zeit in Deutschland voraussichtlich keine nennenswerte Papierindustrie mehr.“
Verband Bayerischer Papierfabriken

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