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Anfang 2018 treten strengere Grenzwerte für Holzöfen in Kraft.

Verbände entwickeln Gütesiegel für Scheitholz

Scheitholz ist ein jahrhundertealter Wärmelieferant. In jüngster Zeit mehren sich jedoch Bedenken gegen das Heizen mit Holz. Sie beziehen sich vor allem auf die Emission von Feinstaub und auf die Herkunft des Holzes, deren Nachhaltigkeit bisweilen fragwürdig ist. Deshalb haben sich mehrere Verbände und Organisationen zusammengetan, um ein Qualitätszeichen für Brennholz zu entwickeln. Beides – geringe Feinstaubemissionen und eine nachhaltige Herkunft – soll das Gütesiegel sicherstellen.

Die beteilgten Verbände

Federführend in der Entwicklung des Qualitätszeichens ist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. Dazu kommen der Bundesverband Brennholzhandel und Brennholzproduktion e. V., UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e. V., der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks sowie das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) Straubing.

Die wichtigsten Kriterien

Wichtigste Kriterien sind die Feuerstätte selbst, die Holzfeuchte und die Geometrie der Holzscheite. Dazu kommt der Nachweis der nachhaltigen Herkunft des Holzes und am Ende das Nutzerverhalten. Mit einem Gütesiegel könne sich heimisches Brennholz von Importen absetzen, so die Initiatoren.

Marc Kubatta-Große

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