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VDS und Nordverband begrüßen Kohlenstoff-Studie Forst und Holz Niedersachsen

Durch das Landwirtschaftsministerium Niedersachsen wurde am 16. Mai 2011 die „Kohlenstoff-Studie Forst und Holz Niedersachsen“ vorgestellt. Die Studie der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, die sowohl von der Methodik als auch von den Ergebnissen durch Prof. Dr. Spellmann erläutert wurde, ist nach Auffassung des Verbandes der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS) und des VDS Nordverbandes  wegweisend für eine vernünftige Strategie zur Reduzierung von CO2-Emissionen, die mitverantwortlich für die globale Erwärmung und den Treibhauseffekt sind.
„Wichtig ist für die Branche der Holzindustrie das wissenschaftlich belegte Ergebnis, dass sich umfangreiche Flächenstilllegungen kontraproduktiv auf die angestrebte CO2-Senkung auswirken würden“, so der Vorsitzende des Nordverbandes, Reinhard Hagenah.
Der Vorsitzende des Nordverbandes begrüßte neben der deutlichen Positionierung des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums auch die im Zusammenhang mit der Studie erhobenen Forderungen, die CO2-Senkenleistung von Forst- und Holzwirtschaft anzurechnen. Ebenso sei die Zielsetzung zu begrüßen, wonach Bau- und Werkstoffe mit hohem Energieverbrauch nach Möglichkeit durch Holz substituiert werden sollen. Weiterhin lobte der Vorsitzende des Nordverbandes die umfassende Analyse der Nordwestdeutschen Versuchsanstalt, die mit der Kohlenstoff-Studie Pionierarbeit geleistet habe. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung, z.B. in Baden-Württemberg, regte er an, dass vor der endgültigen Entscheidung über Flächenstilllegungen geprüft werden müsse, welche klimapolitischen Konsequenzen sich aus derartigen Schritten ergeben.
VDS

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