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VDS: Diskussionsangebot naturverträgliche Holznutzung

VDS: Diskussionsangebot naturverträgliche Holznutzung

Einer der Beiträge des Verbandes der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS) zum Internationalen Jahr der Wälder ist die Podiumsdiskussion am 7. Februar 2011 anlässlich des Sägewerkskongresses in Rosenheim. Für die Diskussionsrunde, die auf einen kontroversen Dialog ausgerichtet ist, konnten namhafte Referenten gewonnen werden, die als Repräsentanten für den Waldbesitz, den Naturschutz und die Holzwirtschaft Stellung beziehen werden.

Für die Waldbesitzer wird Freiherr Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW, an der Diskussion teilnehmen. Prof. Dr. Erwin Hussendörfer (Vorsitzender FSC Deutschland), Peter Wohlleben (ehemaliger Forstbeamter, jetzt Kritiker der klassischen Forstwirtschaft) werden sich zu alternativen und naturnahen Methoden der Forstwirtschaft äußern können. Für die Politik werden die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Bündnis 90/Die Grünen) und Franz-Josef Pschierer (Staatssekretär Finanzministerium Bayern) Position beziehen können. Für die Betriebe der Holzwirtschaft haben Reinhard Binder (Geschäftsführer Binderholz GmbH, Kösching) und Lutz Schmelter (Geschäftsführer Josef Schmelter GmbH, Lennestadt) ihre Teilnahme zugesagt. Für die kompetente Moderation sorgt der Direktor der FVA Freiburg, Prof. Konstantin von Teuffel.

Der VDS betont, dass er es als notwendig ansieht, auch mit den Kritikern der klassischen Forstwirtschaft in der Öffentlichkeit über das Thema naturverträgliche Holznutzung zu diskutieren. „Das Internationale Jahr der Wälder 2011 bedeutet nicht, dass auf Holznutzung verzichtet werden soll. Vielmehr hat die UN sehr deutlich gemacht, dass es ökologisch unabdingbar ist, dass Holz genutzt werden kann, ohne dass dies im Widerspruch zu den Zielen des Naturschutzes steht“, hebt der VDS-Vorsitzende Müller-Gei hervor. „Durch die von uns geplante Diskussion möchten wir auch einen Beitrag dazu leisten, dass forstwirtschaftliche Nutzung einerseits und Naturschutz andererseits keinen Widerspruch bedeuten“, so Müller-Gei.

Interessenten können sich an den VDS wenden: Tel. 0611-97706-0,
E-Mail: vds@saegeindustrie.de, www.saegeindustrie.de

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