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VDS-Analystenforum fand reges Interesse

VDS-Analystenforum fand reges Interesse

Der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS) hatte die in der Säge- und Holzindustrie engagierten Banken und Kreditinstitute am 12. Juni zu einem Analystenforum nach Würzburg eingeladen. Die Veranstaltung war auf reges Interesse gestoßen. RA Rolf Burdack, Geschäftsführer des VDS, konnte die Analysten von 17 Banken begrüßen, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren.  

Burdack informierte die Bankenvertreter über die aktuelle Lage der Säge- und Holzindustrie, die sich derzeit in einer sehr schwierigen Phase befindet. Er wies, und das war auch ein wesentliches Anliegen der Veranstaltung, auf die sehr differenzierte Struktur der Branche hin. Mit dem vorgelegten Branchenbericht wurden auch die branchenspezifischen Daten, die in dieser Aufbereitung aus der amtlichen Statistik nur schwer zusammenzustellen sind, vorgestellt.

Von der Unternehmensberatung Schwärzer & Partner, München, waren Manfred Schwärzer und Ulf Weber gekommen, um ihre Branchenanalyse vorzustellen. Ulf Weber stellte einzelne Daten aus der durchgeführten Sägewerksstudie vor, die auch bereits auf dem Internationalen Kongress der Säge- und Holzindustrie 2012 in Würzburg präsentiert wurden. Schwerpunkt waren betriebswirtschaftliche Fragestellungen und Kostenverläufe bei sinkenden Kapazitätsauslastungen, wie sie aktuell gegeben sind. Manfred Schwärzer stellte die Einschätzung der Branchenentwicklung bis 2015 vor, so wie sie auch aus der Sägewerksstudie prognostiziert werden kann. Mit der von ihm vorgenommenen Einteilung der Branche in strategische Gruppen lässt sich die Branche übersichtlich strukturieren. Auf der Basis dieser strategischen Gruppen können dann auch Wertschöpfungsstufen sowie Stärken und Schwächen den Unternehmen zugeordnet werden.

Die Bankenvertreter zeigten sich über die gebotene Möglichkeit, sich aus erster Hand über die Branche zu unterrichten, sehr erfreut und bewerteten die Veranstaltung als sehr positiv. Und das Fazit von Rolf Burdack lautet: Es gibt keine rote Branchenampel, Zahlen allein sind nicht alles, sondern man muss bei der doch sehr differenzierten Branche schon sehr genau das einzelne Unternehmen ansehen. Auch die Unternehmer mussten feststellen, dass auch sie aus dem Bankendenken noch gelernt haben.

VDS

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