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Möbelindustrie blickt optimistisch in die Zukunft.

Zuversichtliche Stimmung in der Möbelindustrie

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie informiert über aktuelle Trends anlässlich Messe imm cologne 2018 in Köln. So wird beispielsweise Massivholz seine Stellung noch einmal ausbauen.

Das Jahr 2017 war ein stabiles Jahr für die deutsche Möbelindustrie. Die Inlandsnachfrage gab infolge der Abkühlung der Baukonjunktur und der sinkenden Zahl der Baugenehmigungen nach. Die Auslandsumsätze der deutschen Möbelhersteller konnten dagegen zulegen, wenngleich sich die Nachfrage nach Möbeln „Made in Germany“ je nach Zielmarkt sehr unterschiedlich entwickelte. Bei Möbeln „Made in Germany“ punkten gutes Design, hohe Qualität, eine nie dagewesene Variantenvielfalt und nicht zuletzt die Lieferzuverlässigkeit unserer deutschen Hersteller.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass 35 % der in Deutschland verkauften Möbel aus deutscher Produktion stammen. Deutschland hat 5 % Anteil an der weltweiten Möbelproduktion und ist damit nach China, den USA und Italien an vierter Stelle. Eine beachtliche Position, die es zu verteidigen gilt. Einmal als Produktionsstandort für Möbel, dann aber auch für die Garantie der oben aufgezählten Faktoren.

Möbelindustrie blickt optimistisch in die Zukunft.

Die deutsche Möbelindustrie blickt optimistisch in die Zukunft. Weltweite Handelsströme nehmen weiter zu und das deutsche Möbel mit seinem guten Image wird seinen Stellenwert ausbauen können. Dieser Ausbau wird nicht nur im hochwertigen Preisbereich stattfinden.

Massivholz wird seine Stellung ausbauen. Eiche bleibt Bestseller, aber auch Nussbaum und Kirsche halten ihre Stellung. Holz wird im Frontenbereich auch gerne mit anderen natürlichen Materialien wie Glas und Metall kombiniert. Generell werden Möbel in allen Preisklassen optisch hochwertiger.

Red./Quelle: Verband der Deutschen Möbelindustrie

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