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VdAW Bayern verlässt den DFUV

VdAW Bayern verlässt den DFUV

Der Bayerische Forstunternehmerverband im Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft (VdAW) ist nicht mehr Mitglied des Deutschen Forstunternehmerverbandes (DFUV). Wie der Vorsitzende Fritz Flechsel mitteilte, wollen die knapp 150 Mitglieder die Beiträge an den DFUV nun für die Aus- und Fortbildung verwenden. Seiner Ansicht nach hat der DFUV seit seiner Umstrukturierung im Jahr 2012 wenig erreicht. Besonders bei der dringend nötigen Geschäftsführung gäbe es keine Fortschritte. Er kritisiert zudem, dass der DFUV die Landesbeiträge hortet, anstatt sie für sinnvolle Projekte zu verwenden – etwa für eine Imagekampagne oder für die Aufwandsentschädigung ehrenamtlich tätiger Mitglieder.Herbert Körner vom Geschäftsführenden DFUV-Vorstand bedauert den Austritt der Bayern ausdrücklich, weil er die bundespolitische Interessenvertretung der Branche schwäche. Die Vorwürfe seien teilweise schlichtweg falsch.Die Forstunternehmer des VdAW in Bayern traten dem DFUV 2011 bei. Die Baden-Württemberger, die schon länger im Bundesverband organisiert sind, wollen Mitglied bleiben. Ihr Vorsitzender Klaus Schätzle kann die Kritik des bayerischen Kollegen aber durchaus verstehen. Aus diesem Grund hatte er auf der letzten Sitzung des DFUV-Gesamtvorstandes unter dem Titel „Strategie 2017“ Vorschläge zur Stärkung der Verbandsarbeit und der internen Kommunikation gemacht.

Oliver Gabriel

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