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Varioboard fordert mehr Holz aus dem heimischen Forst

Varioboard fordert mehr Holz aus dem heimischen Forst

Zur Einlösung eines Versprechens besuchte Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) den MDF-Platten-Hersteller Varioboard in Magdeburg-Rothensee. Bullerjahn wurde durch den Protesttag des Europäischen Holzwerkstoffverbandes am 29. Oktober letzten Jahres, an dem sich auch Varioboard beteiligte, auf die Sorgen des Unternehmens aufmerksam.

„Hier geht es um ein ganz wichtiges Thema, nämlich um die Verfügbarkeit von Holz für die heimische Wirtschaft“, so der Finanzminister. Es sei wenig sinnvoll, so Bullerjahn, dass Holz aus den Wäldern Sachsen-Anhalts als Heizmaterial verfeuert werde, während sich Holz verarbeitende Betriebe wie Varioboard ihre Rohstoffe aus Frankreich oder Übersee kommen lassen müssten.

Wilhelm Taubert, Geschäftsführer der Varioboard GmbH, fordert von der Politik: „Wir brauchen ein größeres Holzvolumen aus dem Landesforst, nur so können wir unsere Produktion dauerhaft aufrecht erhalten.“ Alles andere, so Taubert, mache die Arbeit des Unternehmens unkalkulierbar und könne es ganz schnell in die roten Zahlen katapultieren. Der Geschäftsführer zeigte sich am Ende des Besuches von Jens Bullerjahn sehr zufrieden: „Ich glaube, wir und unsere Sorgen sind vom Minister nicht nur gehört, sondern auch sehr gut verstanden worden.“

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