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Aus Valmet wird Komatsu

Aus Valmet wird Komatsu

Komatsu Forest hat am 20. Januar 2011 – sieben Jahre nach dem Kauf des Forstmaschinenherstellers Valmet – den Markennamen Valmet gegen Komatsu ausgetauscht. Die in Umeå/Schweden und Shawano/USA produzierten Kurz- und Langholzmaschinen werden nun unter der Marke Komatsu verkauft. Die traditionelle rote Farbe der Maschinen bleibt jedoch erhalten.
 
Mit dieser Entscheidung verschwindet nach der Marke Timberjack ein weiterer traditionsreicher Markenname vom Markt. Die ersten Valmet-Maschinen wurden zu Beginn der 1960er Jahre entwickelt. Seitdem stand so manche Forstmaschine aus dem Werk in Nordschweden für wichtige technische Entwicklungsschritte, so zum Beispiel 1984 der Valmet 901 als erster Eingriffvollernter.

Nach der Eingliederung in den Komatsu-Konzern, war es jetzt offensichtlich Zeit, die Forstmaschinen, voll in die Komatsu-Familie zu integrieren. „Ich bin mir sicher, dass unsere Kunden von der Änderung des Namens profitieren werden. So ergeben sich zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Produkte Synergieeffekte zwischen der Baumaschinen- und Forstmaschinensparte“, begründet Komatsu Forest-Geschäftsführer Toshio Miyake den Schritt.

Zeitgleich mit der Namensänderung bringt Komatsu Forest zwei neue Harvester-Generationen auf den Markt: den Komatsu 931.1 und Komatsu 911.5. Neben zahlreichen Details setzt Komatsu Forest eine neue Motorengeneration in den Maschinen ein. Im Vergleich zu den bisherigen Tier 3 Motoren können so bis zu 15 % Kraftstoff eingespart werden.

KomatsuForest/Red.

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