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USA kündigen Strafzoll auf kanadische Holzimporte an

Obwohl Kanada zweitwichtigster Handelspartner der USA ist, kündigte die Trump-Regierung jetzt einen Strafzoll von 20 % auf kanadische Weichholz-Importe an. Experten warnen vor den Folgen für US-Hauskäufer. Auch der IWF sorgt sich wegen der protektionistischen Handelspolitik. Teakinvestoren in Lateinamerika betrifft das jedoch nur am Rande, erklärt Life Forestry (14.6.2017).

US-Handelsminister Wilbur Ross warf Kanada unzulässige Subventionen für die kanadische Holzwirtschaft vor, und damit die Verletzung von Handelsvereinbarungen, schreibt Der Spiegel. Dem widerspricht Kanada entschieden und kündigt seinerseits an, die Interessen der kanadischen Holzindustrie energisch zu vertreten. Betroffen seien am Ende nur die amerikanischen Familien, die Häuser bauen oder renovieren wollten. Diese Meinung teilt die US-amerikanische National Association of Home Builders (NAHB): „Protektionistische Massnahmen zur Stützung einheimischer Holzproduzenten gehen klar zulasten von Millionen an US-Hauskäufern.“ ; Betreffen die Strafzölle auch Holz-Investoren? ; „Diese Maßnahmen betreffen in erster Linie Anleger, die in kanadische Hölzer investiert haben“, erklärt Lambert Liesenberg, Life Forestry Geschäftsführer. Selbst wenn die USA auch Importe aus anderen Ländern mit Strafzöllen belegen wollten, wäre die Teak-Produktion in Lateinamerika nur sehr am Rande getroffen. „Der Teakholzmarkt von morgen spielt sich nicht in Nordamerika ab, sondern in den asiatischen Schwellenländern, mit Indien und China an der Spitze, wo die Nachfrage seit Jahren kontinuierlich steigt.“ Weil gleichzeitig die natürlichen Teakholzbestände zunehmend zurückgehen oder für die Abholzung gesperrt werden, dürfte sich die Nachfrage nach Teakholz aus Plantagen-Anbau in Zukunft massiv erhöhen. „Für Teakinvestoren besteht also kein Grund zur Sorge.“ ; Allerdings betrachtet auch der Internationale Währungsfonds (IWF) die derzeitig kritische Einstellung verschiedener Regierungen zum globalen Handel sowie die Forderungen nach stärker national orientiertem Wirtschaften mit Sorge – obwohl die Finanzmärkte derzeit wieder stabiler sind. „In den USA können politische Entscheidungen zum Ungleichgewicht im Haushalt führen, Zinsen nach oben treiben. Eine globale Entwicklung hin zu mehr Protektionismus könnte Handel und Wachstum nach unten ziehen und Kapital aus aufstrebenden Märkten abziehen“, sagte der zuständige IWF-Direktor Tobias Adrian der ARD tagesschau. ; Von Finanzmarkttrends unabhängige Wertentwicklung ; Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine vernünftige Portfolio-Streuung ist. „Holzinvestments korrelieren laut verschiedener Untersuchungen mit anderen Anlageklassen nur gering oder sogar negativ, was sie zu einem guten Diversifikationskandidaten für Portfolios mit traditionellen Anlagen macht“, sagt Liesenberg. Dazu kommt die von Finanzmarkttrends unabhängige Wertentwicklung, die sich aus dem Wachstum der Bäume und den Holzpreisen entwickelt: Selbst wenn die Holzpreise einmal weniger stark steigen, macht das der Zuwachs an Biomasse wieder wett – unabhängig davon, was gerade auf den Aktien- und Rentenmärkten geschieht. „Das gleicht Schwankungen aus und ist ein guter Inflationsschutz.“ ; ; Die Life Forestry Switzerland AG ist einer der führenden Anbieter von Direktinvestments in Teakbäume der höchsten Plantagen-Qualitätsstufe. Die Kunden erwerben Eigentum an Baumbeständen in Costa Rica und Ecuador, die nach 20-jähriger Pflege geerntet und verkauft werden. Life Forestry bekennt sich konsequent zur Bewirtschaftung nach den Prinzipien des FSC (Forest Stewardship Council). Zahlreiche Teak-Plantagen sind bereits oder werden noch zertifiziert. Über eine GPS-Vermessung der Plantagen und der einzelnen Parzellen kann der Standort der Bäume jederzeit bestimmt werden.

Quelle: Life Forestry Switzerland AG

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