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USA: Ex- und Importe von Nadelschnittholz 2010

Die Exporte von Nadelschnittholz aus den USA legten 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 38,7 % zu und erreichten rund 3,1 Mio. m³. Bedeutendster Abnehmer war nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums traditionell Kanada (ca. 897000 m³), gefolgt von Mexiko (456000 m³) und Japan (378000 m³). Herausragend war der Anstieg der Ausfuhren nach China, sie haben sich fast verdreifacht (auf 343000 m³). Auch Haiti nahm die dreifache Vorjahresmenge ab (ca. 86000 m³).

Die Importe der USA an Nadelschnittholz sind im Jahr 2010 um 7 % auf 22,10 Mio. m³ leicht gestiegen. Das Maximum der Importmengen wurde nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums um 2005, der tiefste Stand (seit 1980) wurde 2009 erreicht. Der mit weitem Abstand wichtigste Lieferant ist Kanada (rd. 21,2 Mio. m³). Von dort kamen auch im Jahr 2010 knapp 96 % der gesamten Menge an Nadelschnittholz.

Um die Mitte des vergangenen Jahrzehnts war Deutschland nach Kanada in der Rangfolge der bedeutendsten Lieferanten für die US-amerikanischen Importe an Nadelschnittholz an erster Stelle. Im Jahr 2007 wurde bereits deutlich weniger aus Deutschland importiert. Dieser rückläufige Trend hielt bis 2010 an, so dass die Importe aus Deutschland im vergangenen Jahr auf nur noch 106000 m³ (-39 % gegenüber 2009) sanken. Weil sich auch die Importe aus anderen bedeutenden Lieferländern teils drastisch reduzierten lag Deutschland im Jahr 2010 immerhin noch auf Platz 5 der bedeutendsten Lieferländer.
Holzmarktinfo.de

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