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USA: Export und Import von Rundholz

In den vergangenen drei Jahren waren die Exporte von Nadelrundholz aus den USA stetig leicht gestiegen. Für die ersten neun Monate 2019 errechnet sich nun im Vorjahresvergleich ein sehr kräftiger Rückgang um mehr als ein Drittel auf 4,59 Mio. m³.

Seit dem Jahr 2010 ist China der bedeutendste Abnehmer von Nadelrundholz. Trotz eines Rückgangs um 39,4 % in den ersten drei Quartalen 2019 auf 2,36 Mio. m³ konnte China den ersten Platz in der Rangfolge der bedeutendsten Abnehmer halten. China nimmt damit etwas mehr als die Hälfte der gesamten Nadelrundholzexporte der USA ab. Auch die Ausfuhren nach Japan (1,24 Mio. m³, – 6,1 %) und vor allem die nach Kanada (474.000, -67,2 %) gaben deutlich bis sehr kräftig nach. Exporte nach Südkorea (260.000 m³, + 5,5 %) und Indien (112.000 m³, + 56 %) hingegen nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.

Die Ausfuhr von Laubrundholz hat sich im gleichen Betrachtungszeitraum mit rund 1,39 Mio. m³ sehr kräftig um 22,4 % vermindert. Die Lieferungen in das nach wie vor bedeutendste Bestimmungsland China sanken um gut ein Drittel auf 597.000 m³ und die nach Kanada um immerhin um 12,6 % auf 518.000 m³. Dennoch nahmen allein die beiden Länder China und Kanada acht Zehntel der gesamten Laubrundholzexporte ab.

Importe

Die Einfuhr von Nadelrundholz stieg im Betrachtungszeitraum um 15 % auf 306.000 m³, während sich die von Laubrundholz um 5,5 % auf 295.000 m³ verringerten. In beiden Fällen stammte fast die komplette Menge aus dem Handel mit Kanada. Beachtlich ist hier auch die aus Schweden gelieferte Menge von 66.000 m³ Nadelrundholz, wo im Vorjahr überhaupt kein Nadelrundholz bezogen wurde.

HMI/Quelle: USDA

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