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USA: Export und Import von Laubschnittholz

Nachdem die Importe von Laubschnittholz in die USA bereits im vergangenen Jahr kräftig um ein Viertel zugelegt haben, setzte sich diese Entwicklung nun auch im ersten Halbjahr 2015 fort. So stiegen die Einfuhren bis Ende Juni um 27 % auf 680.000 m³. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass das Plus im ersten Vierteljahr noch bei 50 % lag. Bolivien hat sich durch eine sprunghafte Zunahme um das Zweieinhalbfache an die Spitze der bedeutendsten Lieferländer gesetzt und den traditionell bedeutendsten Lieferanten Kanada auf Platz zwei verdrängt. Auch die Importe aus Kamerun sind kräftig auf das Doppelte der Vorjahresmenge gestiegen, die aus Uruguay sind dagegen um 85 % eingebrochen. Die Einfuhren aus Deutschland legten mit 34.000 m³ nur geringfügig zu, Platz vier in der Rangfolge der bedeutendsten Lieferländer wurde somit beibehalten.
Die Exporte der USA an Laubschnittholz sind im gleichen Betrachtungszeitraum um fast 10 % auf 1,79 Mio. m³ gesunken. Die Rückgänge verteilten sich relativ gleichmäßig auf die verschiedenen Abnehmer. Der wichtigste Kunde China nahm mit 812.000 m³ rund 10 % weniger ab, die Lieferungen nach Kanada reduzierten sich um 12 % auf 281.000 m³ und die nach Vietnam um 14 % auf 172.000 m³. Auffällig, wenn auch von der Gesamtmenge her mit 22.000 m³ eher unbedeutend, sind die Zunahmen der Exporte nach Spanien um die Hälfte. Die Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Saudi-Arabien haben sich mit jeweils 9.000 m³ fast verdoppelt.
HMI/Quelle: USDA

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