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Uranerzbergbau-Altstandorte bei Suhl: Keine Einschränkung der forstwirtschaftlichen Nutzung

Im Raum Suhl wurde durch die Sowjetisch-Deutsche-Aktiengesellschaft Wismut im Zeitraum von 1950 bis 1954 in geringem Umfang Uranerz abgebaut. Infolge dieser bergbaulichen Tätigkeiten existieren dort zahlreiche Schächte, Schürfe und Halden des ehemaligen Uranerzbergbaus, die bereits vor 1960 stillgelegt wurden und damit nicht den Wiedernutzbarmachungsverpflichtungen der Wismut GmbH unterliegen. Im Zeitraum von 1991 bis 2003 erfolgte eine erstmalige Erfassung und Einschätzung dieser Objekte durch das Bundesamt für Strahlenschutz.
Im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt, und Naturschutz werden die möglicherweise radiologisch relevanten Objekte durch die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie und das Thüringer Landesbergamt nochmals untersucht und hinsichtlich ihres radiologischen Zustandes erneut bewertet. Thüringenweit wurden etwa 70 Objekte für diese Neubewertung vorgesehen.
Die Neubewertung von 15 in der Großgemeinde St. Kilian liegenden Objekten ist abgeschlossen. Das Ergebnis bestätigt die bisherige Einschätzung, dass die derzeitige, überwiegend forstwirtschaftliche Nutzung aus radiologischen Gründen nicht eingeschränkt werden muss. Auch der Freizeitaufenthalt von Personen ist uneingeschränkt zulässig.
TMLFUN

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