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UPM verhandelt zur Papierfabrik Stracel/Frankreich

UPM führt exklusive Verhandlungen mit der VPK Packaging Group NV und Klingele Papierwerke durch deren neu gegründete Joint-Venture-Gesellschaft über den Verkauf von Assets und einen Grundstücksanteil der Papierfabrik UPM Stracel in Straßburg/Frankreich. VPK und Klingele haben ein Angebot für den Erwerb von Assets von UPM unterbreitet. Es ist geplant, dass ein Teil des Firmengeländes und der Immobilienvermögen von Stracel im Besitz von UPM bleibt, damit dort möglicherweise in Zukunft hochmoderne Biokraftstoffe produziert werden können.

VPK (ein europäischer Verpackungskonzern mit 33 Standorten in 12 Ländern) und Klingele (ein deutsches Familienunternehmen seit 1920 und Hersteller von Wellpappenrohpapier und Verpackungen) beabsichtigen, das Werk Stracel zu einer Fabrik für Wellpappenrohpapier auf Altpapierbasis umzubauen. Die geplante Produktionskapazität des Werks beläuft sich auf rund 300.000 t/a.

Falls UPM das vorgelegte Angebot annimmt und das Projekt wie geplant umgesetzt wird, könnte das umgebaute Werk in der zweiten Jahreshälfte 2013 die Produktion aufnehmen.

UPM hat 2011 eine umfangreiche Analyse der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit seiner Werke im Bereich Publikationspapiere vorgenommen. In diesem Rahmen gab UPM bekannt, dass es den Verkauf bzw. anderweitigen Ausstieg der Papierfabrik UPM Stracel plant.

UPM

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