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UPM verbessert Profitabilität

UPM hat im Rahmen seiner langfristigen Strategie, Kostenführer innerhalb der europäischen Papierindustrie und weltweiter Marktführer bei Magazinpapieren zu werden, die Akquisition der Myllykoski Oyj und der Rhein Papier GmbH („Myllykoski“) abgeschlossen. Die EU-Kommission hatte die Transaktion am 13. Juli 2011 genehmigt. Die Myllykoski Oyj und die Rhein Papier GmbH betreiben sieben Werke zur Herstellung von Publikationspapieren in Deutschland, Finnland und den Vereinigten Staaten. Deren Produktionskapazität beläuft sich auf insgesamt 2,8 Mio. t Papier pro Jahr.

Ergebnisse und Markt

Das Betriebsergebnis von UPM hat sich im 2. Quartal 2011 trotz des Kostendrucks in der ersten Jahreshälfte deutlich verbessert. Der Quartalsbericht von UPM weist für das erste Halbjahr 2011 ein EBITDA von 751 Mio. € bzw. 15,7 % der Umsatzerlöse aus. Die Profitabilität hat sich deutlich verbessert – die Verkaufspreise haben den Anstieg der variablen Kosten mehr als ausgeglichen. Die Nettoverbindlichkeiten waren 675 Mio. € niedriger als vor einem Jahr. Die Marktnachfrage hat sich stabilisiert und die Kostenentwicklung eingependelt. Die Akquisition von Myllykoski gibt UPM die einzigartige Möglichkeit zur Verbesserung der Profitabilität.
 
Ausblick
 
Das solide Nachfragewachstum auf breiter Basis aus den vorangegangenen Quartalen hat sich eingependelt. Der Nachfrageausblick für UPM Produkte im zweiten Halbjahr 2011 ist im Wesentlichen stabil. Der Anstieg der variablen Kosten schwächt sich anscheinend ab und im Vergleich zur ersten Jahreshälfte werden in der zweiten Jahreshälfte nur geringfügige Kostensteigerungen erwartet.

Es wird erwartet, dass sich das UPM Betriebsergebnis (ohne Sondereffekte) für das Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr verbessert. In der Ergebnisprognose sind die von Myllykoski übernommenen Gesellschaften enthalten.
 

UPM/fp

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