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UPM steigert Ergebnis

UPM hat im 1. Halbjahr 2014 ein deutlich besseres Ergebnis erzielt als im selben Zeitraum des Vorjahres. Im Vergleich zu 2013 hat sich das Betriebsergebnis im 2. Quartal 2014 um 35 % verbessert, so Jussi Pesonen, President & CEO. Das Programm zur Profitabilitätsverbesserung, das vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde, verlaufe schneller als geplant.
 
Ergebnisse
UPM Paper ENA (Europa und Nordamerika), UPM Paper Asia und UPM Plywood konnten ihre Profitabilität steigern. Im Bereich UPM Energy blieb die Profitabilität trotz niedrigerer Marktpreise stabil. UPM Biorefining und UPM Raflatac haben dieses Quartal nicht ihr volles Potenzial erreichen können. Im Geschäftsbereich Pulp, der am stärksten zum UPM Biorefining Ergebnis beiträgt, wurde die Profitabilität durch eine verzögerte Wiederaufnahme der Produktion in der Zellstofffabrik UPM Kaukas negativ beeinflusst. Hinzu kamen niedrigere Preise für Hartholz-Zellstoff.
Der Bereich Biokraftstoffe eröffne zahlreiche neue Wachstumschancen. Die Bioraffinerie UPM Lappeenranta, weltweit die erste ihrer Art, beginnt mit der Produktion von hochmodernem, erneuerbarem Dieselkraftstoff. Die Bauphase ist abgeschlossen, die Tests zur Inbetriebnahme im Herbst beginnen.
Im Geschäftsbereich Pulp wurden Fortschritte bei der Erreichung der angestrebten Kapazitätserhöhung von 10 % gemacht. In Uruguay ist der Produktionsgenehmigungsprozess abgeschlossen. UPM Fray Bentos erhielt im Juni eine Produktionsgenehmigung für weitere 100.000 t, was eine jährliche Produktion von 1,3 Mio. t ermöglicht.
Auch die Investitionen von UPM in den Wachstumsmärkten verliefen nach Plan, z.B. bei UPM Changshu in China.
Aussichten
Die Geschäftsaussichten von UPM sind weitgehend stabil. Das internationale Umfeld wird sich voraussichtlich günstig auf die weltweite Nachfrage nach Zellstoff und Etikettenmaterialien sowie auf die Papiernachfrage in Asien auswirken.
Die leichte Erholung der europäischen Wirtschaft wird voraussichtlich die negative Nachfrageentwicklung, die auf dem europäischen Grafikpapiermarkt in den vergangenen zwei Jahren zu beobachten war, leicht bremsen und die Nachfrage nach Holzprodukten in Europa ankurbeln.
Red./UPM

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