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UPM: Starke Erholung 2010

UPM: Starke Erholung 2010, Aussichten positiv

Der finnische Forst- und Papierkonzern UPM konnte im Jahr 2010 die Umsatzerlöse um 16 % steigern und erreichte ein Betriebsergebnis (ohne Sondereffekte) von 731 Mio € (der Vorjahreswert wird mit 270 Mio € angegeben).

Jussi Pesonen, Präsident & CEO, zum Finanzergebnis 2010: „Das Jahr 2010 war geprägt von einer Erholung der Nachfrage und einer weltweiten Preisinflation bei Rohstoffen. Dank höherer Produktionsmengen konnten wir unsere rechtzeitig in Angriff genommenen Effizienzverbesserungen voll nutzen und unsere Profitabilität auf Vorrezessionsniveau zurückbringen.“

Allein die Profitabilität des Geschäftsbereichs Papier war 2010 aufgrund deutlich höherer Faserkosten schwach. Eine Konsolidierung der europäischen Papierindustrie ist absolut notwendig, um die Kostenstruktur zu verbessern. Aus diesem Grund ist die vereinbarte Akquisition von Myllykoski eine wichtige strategische Chance für UPM.

Das Jahr 2011 wird weiterhin sehr positiv gesehen. Eine stabile Nachfrage und moderate Kosteninflation bilden eine gute Grundlage für weitere Ergebnisverbesserungen. Das gilt auch für den Geschäftsbereich Papier. Die zu Jahresbeginn erzielten Preissteigerungen unterstützen die notwendige Margenerholung und das Auffangen der Kostenentwicklung des letzten Jahres, so Pesonen.

Für 2011 deuten die Wirtschaftsindikatoren auf ein anhaltendes Wirtschaftswachstum hin, wobei ein langsames Wachstum auf den gesättigten europäischen und nordamerikanischen Märkten erwartet wird. Die Nachfrage und die Preise werden bei verschiedenen Rohstoffen weltweit hoch bleiben. Es wird erwartet, dass die Gesamtliefermengen des Konzerns im Jahr 2011 stabil bleiben bzw. steigen. UPM geht weiter davon aus, dass die Verkaufspreise für seine Produkte steigen, insbesondere im Geschäftsbereich Papier, wo zu Beginn des Jahres mit einer Steigerung des Durchschnittspreises um etwa 6 % im Vergleich zum vierten Quartal 2010 gerechnet wird.

Die Investitionen für 2011 (mit Ausnahme von Akquisitionen) werden voraussichtlich 300 Mio € betragen.

UPM

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