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UPM fertigt innerhalb jeder Papiersorte Untersorten für spezifische Kundenanforderungen.

UPM setzt auf Wachstum

Der weltweit agierende Papierhersteller UPM konnte im dritten Quartal 2018 die Verkaufspreise in fast allen Geschäftsbereichen erhöhen und so die Auswirkungen höherer Inputkosten ausgleichen. Die Umsatzerlöse stiegen um 6 % und das EBIT um 20 % auf 420 Mio. €.

UPM Biorefining konnte sich am deutlichsten verbessern und erzielte im dritten Quartal Rekorderträge. Die Verkaufspreise für Zellstoff, Biokraftstoffe und Schnittholz konnten erhöht werden. UPM Communication Papers konnte die gestiegenen Inputkosten und geringeren Liefermengen durch höhere Preise ausgleichen. UPM Energy profitierte von höheren Strompreisen und konnte seine Erträge steigern, obwohl die Wasserkrafterzeugung durch die trockenen Witterungsbedingungen eingeschränkt war. Die Ergebnisse von UPM Raflatac und UPM Plywood blieben stabil. Beide Bereiche konnten die Verkaufspreise erhöhen und so die gestiegenen Kosten ausgleichen. Für beide waren jedoch auch die Auswirkungen von ungünstigen Wechselkursen spürbar. UPM Specialty Papers verzeichnete trotz solider Nachfrage eine negative Ertragsentwicklung. Das lag vor allem an den kontinuierlich steigenden Zellstoffkosten.

UPM setzt langfristig auf Ertragswachstum.

In Uruguay schreiten die Vorbereitungen für die neue, weltweit führende Zellstofffabrik voran. UPM hat die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie für das Werk bei den Behörden eingereicht. Im attraktiven Biomolekül-Geschäft gehen die Vorbereitungen ebenfalls weiter. Bei UPM Biochemicals wird das Basic Engineering für die mögliche erste Raffinerie für Biochemikalien im industriellen Maßstab in Deutschland fortgeführt. Bei UPM Biofuels wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung für eine geplante Bioraffinerie in Kotka/Finnland, abgeschlossen und die Ergebnisse an die Behörden übermittelt.

Ausblick für das Jahr 2018

Die Grundvoraussetzungen für die UPM-Geschäftsbereiche sind 2018 günstig. Es wird erwartet, dass die Verkaufpreise 2018 in den meisten UPM-Geschäftsbereichen im Vergleich zu 2017 ansteigen werden und dadurch der Anstieg der variablen Kosten ausgeglichen werden kann.

Red./Quelle: UPM

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