ABO
UPM reduziert Produktionskapazität in Europa

UPM reduziert Produktionskapazität in Europa

UPM hat sein neues Ziel zur Profitabilitätsverbesserung in Höhe von 150 Mio. € p. a. vorgestellt, das bis zum Jahresende 2015 erreicht sein soll.
Die Zielsumme beinhaltet sowohl Einsparungen bei variablen und Fixkosten in allen UPM-Geschäftsbereichen als auch geplante Kapazitätsschließungen im europäischen Papiergeschäft, das nach wie vor unter den vorhandenen Überkapazitäten leidet.
  
Wie Jussi Pesonen, President & CEO von UPM erläutert, verspreche auch das aktuelle wirtschaftliche Umfeld keinen Rückenwind für 2015, so dass die Produktion an die Kundennachfrage anzupassen sei.
Geplante dauerhafte Schließungen bei UPM Paper ENA
UPM plant die dauerhafte Kapazitätsreduzierung bei Publikationspapieren in Europa um weitere etwa 800.000 t. Es ist geplant, die Kapazitätsreduzierungen in den UPM-Werken in Frankreich, Finnland und Großbritannien umzusetzen. In allen vier davon betroffenen Werken würde die Papierproduktion auf den noch verbleibenden Maschinen fortgesetzt werden.
Darüber hinaus plant das Unternehmen seine UPM Paper ENA Supply Chain Planungs- und Auftragsabwicklungsaktivitäten in Augsburg und Dörpen zu zentralisieren.
Wenn sämtliche Pläne bezüglich der Kapazitätsreduzierungen umgesetzt würden, wäre der Personalstand der UPM-Werke zum Jahresende 2015 um etwa 550 Mitarbeiter geringer.
Der Konzern besteht aus sechs Geschäftsbereichen: UPM Biorefining, UPM Energy, UPM Raflatac, UPM Paper Asia, UPM Paper Europe & North America und UPM Plywood. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt etwa 21.000 Mitarbeiter. Die Umsatzerlöse von UPM liegen bei etwa 10 Mrd. € pro Jahr.
UPM

Auch interessant

von